Ein Mann und eine Frau mit Maske schauen sich Unterlagen an.

Die Maschinenbauer spüren weiterhin die Auswirkungen der Coronakrise. - Bild: Vittaya_25 - stock.adobe.com

Deutschlands Maschinenbauer sind mit einem Auftragsminus ins Jahr 2021 gestartet. Nach drei Monaten in Folge mit einstelligen Zuwächsen Ende 2020 blieben die Bestellungen im Januar 2021 bereinigt um Preiserhöhungen (real) zehn Prozent unter dem Volumen des Vorjahresmonats, wie der Branchenverband VDMA am Freitag mitteilte.

"Da es im Januar 2020 ungewöhnlich hohe Aufträge für Großanlagengeschäfte aus dem In- und dem Ausland gegeben hatte, lag die Messlatte für den Vorjahresvergleich sehr hoch", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers am Freitag (5.3.). Zudem hätten einige Unternehmen über den Jahreswechsel längere Werksferien gemacht.

Die Bestellungen aus dem Inland sanken im Januar um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Auslandsbestellungen gingen nur um fünf Prozent zurück. Vor allem die Nachfrage aus Asien machte sich den Angaben zufolge positiv bemerkbar.

Heftiger Auftragsrückgang im Jahr 2020

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum November 2020 bis Januar 2021 stagnierte der Auftragseingang insgesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aus dem Inland kamen zwar sechs Prozent weniger Bestellungen, dafür legten die Auslandsaufträge um 3 Prozent zu.

Im Corona-Jahr 2020 hatte die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie den heftigsten Auftragsrückgang seit der Finanzkrise verzeichnet. Trotz der im Herbst einsetzenden Erholung verringerten sich die Bestellungen insgesamt um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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