Webasto Stockdorf

Webasto bereitet sich durch die Übernahme für die Mobilität der Zukunft vor. - Bild: Webasto

Als Kaufpreis wurden 35 Millionen Dollar unter dem üblichen Anpassungs- und Freistellungsvorbehalt nach Übernahme-Closing vereinbart, wie Webasto mitteilte. Der Automobilzulieferer will alle EES-Mitarbeiter übernehmen.

„Diese strategische Übernahme beschleunigt die globale Entwicklung unseres Geschäfts mit Ladesystemen“, sagte Dr. Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE. „Das Know-how von ESS in der Elektrofahrzeugindustrie und Webasto’s Position als globaler Systempartner von fast allen OEMs unterstreicht die langfristige, strategische Entwicklung der Webasto Gruppe“, ergänzte Engelmann. Die E-Mobilitäts-Kunden sollen dabei von der globalen Erfahrung bei der Systemintegration und dem Wissen um die Anforderungen der Automobilindustrie profitieren.

Die Übernahme des EES-Geschäftsbereichs von AeroVironment ist Teil der Doppelstrategie von Webasto. Mit dieser Strategie stärkt Webasto seine bestehenden Kerngeschäftsbereiche für Schiebe- und Panoramadächer, Cabrioverdecke und Thermosysteme. Außerdem baut das Unternehmen neue Geschäftsfelder für Batteriesysteme und Ladelösungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf.

„Im Rahmen eines sehr dezidierten Auswahlverfahrens haben wir evaluiert, welche Unternehmen für eine strategische Übernahme unseres EES-Geschäfts in Frage kommen. Wir sind davon überzeugt, dass Webasto’s E-Mobilitätsstrategie sehr gut zu der von EES passt und die Kompetenzen in den beiden Geschäftsbereichen sich perfekt ergänzen, um die relevanten Märkte optimal zu bedienen“, sagte Wahid Nawabi, Chief Executive Officer von AeroVironment. „Unsere strategische Veräußerung von EES hilft AeroVironment dabei, sich auf seine führenden Positionen bei kleinen taktischen UAS, taktischen Raketensystemen, Pseudosatelliten in großen Höhen und im Geschäft mit kommerziellen Informationslösungen zu konzentrieren. Jede dieser Positionen steht für ein beträchtliches Investitions- und langfristiges Wachstumspotenzial“, fügte Nawabi hinzu.

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