Fräser von Hufschmied spart Arbeitsschritt 1

Aufgrund der hohen Qualitätsanforderungen in der Luftfahrt und den erheblichen Kosten für das Halbzeug werden derzeit die meisten Bauteile in einem zweistufigen Prozess erst geschruppt und dann geschlichtet. Das erhöht die Kosten pro erzeugter Einheit.

Deshalb suchten die Verantwortlichen in der Fertigung ein Werkzeug, dessen Geometrie jede Form von Delaminationen, Absplitterungen und Faserüberständen ausschließt. Das Werkzeug muss auch in Kombinationswerkstoffen funktionieren – und soll die Bauteile in einem Umlauf ohne Beeinträchtigung der Oberflächengüte schruppen und schlichten. Ein Werkzeug, das all diese Anforderungen erfüllte, war aber nicht auf dem Markt.

Eine Anfrage dazu ging auch an das Hufschmied Engineering-Team. Daraufhin hat das Unternehmen in mehrmonatigen Versuchsreihen die neue Werkzeuggeneration T-Rex für die Zerspanung von CFK-Strukturbauteilen gemäß den Materialspezifikationen der Luftfahrtindustrie entwickelt. Das Besondere dabei: Die neuen Werkzeuge vereinen mit ihrer variablen Schnittgeometrie die Vorteile einer Routergeometrie mit der delaminationsfreien Beschnittqualität eines Kompressionswerkzeugs. Daraus ergibt sich eine hohe Abrasionsbeständigkeit – gepaart mit einer langen Standzeit. Und das kombinierte Schruppen und Schlichten in einem Prozessschritt ermöglicht einen hohen Zeitgewinn bei der Kantenbearbeitung in nachbearbeitungsfreier Qualität, so das Unternehmen. Die neuen T-Rex-Werkzeuge haben die bisher erreichbaren Standwege deutlich übertroffen und alle Qualitätskriterien der Luftfahrtindustrie mehr als eingehalten. Durch die Einsparung des zweiten Umlaufs konnten die Bearbeitungskosten bei Kunden um 30% gesenkt, die Fertigungskapazität auf der Maschine um 40% erhöht werden.

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