UPS Lastenfahrrad
UPS, hier ein Lastenfahrrad, das der Logistikriese in Hamburg einsetzt, will mit SAP in Sachen 3D-Druck zusammenarbeiten. - Bild: Flor!an/Wikipedia

SAP und UPS beabsichtigen, ihre jeweiligen Lösungsportfolios zu nutzen, um wichtige Schritte in der On-Demand-Herstellung zu unterstützen:

  • Digitalisierung und Vereinfachung des Genehmigungsprozesses für Fertigungsteile mit SAP-Software.Die beiden Unternehmen sind fest davon überzeugt, dass wesentlich mehr 3D-Druck-Produktionsteile genehmigt und zertifiziert werden können, wenn der Prozess beschleunigt und standardisiert wird. Die Teile können dann über das System UPS On-Demand Manufacturing bestellt werden, das vollständig in die SAP-Lösungen für Beschaffung und Fertigung integriert ist.
  • Automatische Ermittlung, ob eine 3D-Druck-Herstellung, im Vergleich zur traditionellen Beschaffung oder Fertigung, finanziell rentabel ist. Dazu stehen zahlreiche Parameter zur Verfügung (z. B. Steuerberechnung, Frachtkosten, Stückliste und vieles mehr). SAP und UPS wollen Entscheidungen in Echtzeit ermöglichen, damit bei jeder Teilebestellung sofort die optimale Lieferkette bestimmt werden kann.
  • Reibungslose Weiterleitung der Bestellung an UPS, wo Produktion und Auslieferung erfolgen. Dank des Konzepts der End-of-Runway-Logistik, ist UPS in der Lage, die meisten Teilebestellungen, die bis 18 Uhr abends eingehen, bis zum nächsten Morgen zu fertigen und innerhalb der USA auszuliefern. Unternehmen sollen dank dieser Vereinbarung die Möglichkeit erhalten, ihre Bestellungen direkt in ihrem SAP-System zu verfolgen.


Wie auf UPS bekannt gab, wird die Vereinbarung Teil eines neuen, verteilten Netzwerks von UPS sein.

SAP/UPS