Mit dieser Anlage können bis zu 150.000 FFP2-Masken täglich hergestellt werden.

Mit dieser Anlage können bis zu 150.000 FFP2-Masken täglich hergestellt werden. – Bild: Jonas & Redmann

| von item Redaktion

Die Nachfrage bezog sich vor allem auf medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS), die mehr Sicherheit als Community-Masken beziehungsweise Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) bieten. Letztere sind zwar in der Lage, das Risiko zu reduzieren, dass der Träger andere Personen ansteckt. Er selbst wird jedoch nicht ausreichend geschützt.

Für höhere Anforderungen an die Schutzwirkung reichen solche Masken nicht aus. Auch für den Besuch eines Lebensmittelgeschäfts wird inzwischen das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske oder einer hochwertigeren FFP2-Maske (FFP = Filtering Face Piece = „partikelfiltrierende Halbmaske“) vorausgesetzt. Wer etwa eine FFP2-Maske ohne Ventil trägt, ist sicher vor Coronaviren und gefährdet auch seine Mitmenschen nicht, so gut es Masken erlauben.

Um nicht von Maskenimporten abhängig zu sein und eine Versorgung mit hochwertigen Schutzmasken zu garantieren, ist eine eigene Schutzmaskenproduktion für die jeweiligen Landesregierungen essenziell. Die Jonas & Redmann Group GmbH aus Berlin hat hier schon früh reagiert.

Aufgrund der Expertise für die Automatisierung komplexer Produktionsprozesse konnte das Unternehmen in kürzester Zeit Anlagen für die Herstellung von zertifizierten FFP2-Masken und Mund-Nasen-Schutzmasken entwickeln. Einhausungen für die Produktionsanlagen werden mit den Profilen der Baureihe XMS von item Industrietechnik realisiert.

Anlagen für die Schutzmaskenproduktion entstehen in Rekordzeit

Circa acht Monate werden in der Regel für ein Projekt im Sondermaschinenbau in diesen Dimensionen benötigt. In diesem Fall war es jedoch möglich, auf dem bekannten Grundprinzip für die Schutzmaskenproduktion aufzubauen und gezielte Optimierungen vorzunehmen. Dadurch konnte die Entwicklungszeit von 8 Monaten auf weniger als 10 Wochen reduziert werden.

Die Anlage von Jonas & Redman produziert täglich bis zu 150.000 FFP2-Schutzmasken ohne Ventil. Materialzufuhr und Bearbeitung des Vlieses erfolgen synchron. Sämtliche Schritte laufen vollautomatisch ab: Von der Zuführung und Applikation der Nasenbügel über das Prägen der Maskenkontur und dem Schweißen der Kopfbänder (beides mit Ultraschall) bis hin zum Verpressen und Richten der Kopfbänder sowie Trennen und Abstapeln der Atemschutzmasken. Spezielles Spinnfließ ist in die Mitte der Masken eingearbeitet, um mittels antistatischer Aufladung Viren aufzuhalten.

Auch die zweite vollautomatische Anlage für die Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) wurde so konzipiert, dass sie eine Schutzmaskenproduktion in hoher Geschwindigkeit ermöglicht. Die Einhausung dieser Anlage basiert ebenfalls auf den XMS Profilen von item. Einen kostenfreien Anwenderbericht finden Sie hier. Da diese stabilen Profile über geschlossene Nuten verfügen, können sie leicht gereinigt werden. Vor allem in einem sensiblen Bereich wie der Schutzmaskenproduktion ist dies ein wichtiger Faktor.

Zusätzlich war Jonas & Redmann eine hochwertige Optik ausgesprochen wichtig. Seit den Anfangstagen setzt item auf die Verbindung von Form und Funktion. Die Baureihe XMS etwa wurde mit dem German Design Award und dem iF product design award ausgezeichnet. Jonas & Redmann setzt seit über 30 Jahren item Komponenten in verschiedenen Anlagentypen ein – von kleinen Einzelgestellen bis hin zu großen Serienlinien.   

Für verschiedene Kundentypen geeignet

Für drei Arten von Kunden kommen die Anlagen für die Schutzmaskenproduktion in Betracht: Da sind zunächst größere Unternehmen, die für die eigene Produktion Masken herstellen möchten. Auf diese Weise können sie ihre Belegschaft direkt unterstützen und zugleich ihre Unabhängigkeit bewahren.

Eine zweite Variante sind Unternehmen, die Aufträge für die Produktion von Masken von der Politik erhalten haben. Dies war gerade in den Anfangstagen der Pandemie der Fall. Entsprechende Unternehmen haben entweder bereits zuvor das Vertrauen der Politik erworben oder sie sind in einer Branche wie der Textilproduktion tätig. Daneben gibt es auch fachfremde Unternehmen, die in die Schutzmaskenproduktion eingestiegen sind. Auf die Aspekte Qualität, Service und Schnelligkeit kommt es in jedem Falle an.

Möchte der Kunde eine Standardmaske produzieren, so vergehen von der Bestellung bis zur Auslieferung der Anlage nur ungefähr 8 Wochen. Eine Individualisierung des späteren Produktionsablaufs ist ebenfalls möglich. So lassen sich beispielsweise das Design der Ohrenbändchen oder die Nasenstreifen modifizieren. Dafür muss die Produktionslinie mit einem entsprechenden zeitlichen Aufwand angepasst werden.

Für sämtliche Maskenvarianten werden ausschließlich geprüfte Materialien verwendet. Somit ist garantiert, dass die mit den Anlagen von Jonas & Redmann produzierten Schutzmasken die zertifizierte Schutzwirkung aufweisen, auch bei der Realisierung kundenindividueller Wünsche.

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