Entspannt lehnt sich ein Mann in einem Stuhl zurück und genießt die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster scheinen.

Bei einer 30 stündigen Arbeitswoche bleibt mehr Zeit zur Entspannung. Die Linke hofft, dass die Arbeitnehmer die gewonnene Freizeit sinnvoll nutzen. - Bild: AdobeStock

| von Gabriel Pankow

Begründet wird dies unter anderem mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, wie aus einem Positionspapier der Parteivorsitzenden Katja Kipping, des Europaabgeordneten Martin Schirdewan und der Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus, Katalin Gennburg hervorgeht, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag) vorliegt.

"Wir brauchen eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche in Vollzeit, um die Produktivitätsfortschritte allen zu Gute kommen zu lassen und allen ausreichend Zeit für Familie und Sorgearbeit, für politische Einmischung, persönliche Weiterbildung und Muße zu ermöglichen", heißt es laut RND in dem Papier. Die neuen digitalen Technologien könnten menschliche Arbeit erleichtern und Produktivitätspotenziale zum Nutzen aller freisetzen.

Linke will Digital-Monopole entflechten

Sie dürften nicht "zur Verdichtung von Arbeit, zur Erhöhung des Stresses, zu verstärkten Kontrolle durch das Management, zur Verlagerung von Tätigkeiten auf tariflose Subunternehmen und zum Druck auf Tarifstandards, Löhne und Arbeitsbedingungen führen". Die Linken-Politiker forderten zudem, die Mitbestimmungsrechte der Belegschaften und ihrer Betriebsräte über den Einsatz der Technologien zu schützen und zu erweitern.

Kipping, Schirdewan und Gennburg plädieren außerdem dafür, die Macht marktbeherrschender Digitalkonzerne wie Amazon, Facebook, Google, Apple & Co. zu begrenzen. "Die neuen Monopole müssen entflochten werden", heißt es in dem Papier.

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