Audi Q2 Produktion

Audi produziert im Stammwerk Ingolstadt zahlreiche Modelle. - Bild: Audi

"Das reduzierte Produktionsvolumen am Standort Ingolstadt lässt sich ohne diese Dauernachtschicht langfristig erreichen und stellt so eine wirtschaftlichere Schichtfahrweise sicher", teilte der Konzern mit. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. Betroffen ist demnach die Montagelinie 1, auf der in der Nacht die Audimodelle A4 und A5 montiert werden.

Rund 450 Mitarbeiter betroffen

"Die Mitarbeiter aus der Dauernachtschicht werden für die aktuellen Herausforderungen neuer Fahrzeugprojekte wie den Neuanlauf der Audi A3 Limousine und des Audi A3 Sportback dringend gebraucht", hieß es. Betroffen seien rund 450 Mitarbeiter, die direkt an der Montagelinie arbeiten, sowie eine unbestimmte Zahl von Beschäftigten aus angrenzenden Bereichen. Entlassungen werde es keine geben.

Man brauche alle Beschäftigten für die anderen Aufgaben. Zudem gilt am Stammwerk in Ingolstadt ein Kündigungsschutz bis 2025.

Im vergangenen Jahr hatte Audi wegen der Probleme bei der Umstellung auf den neuen Abgasmessstandard WLTP nur noch 1,8 Millionen Autos verkauft und ist damit weit hinter Mercedes und BMW zurückgefallen. Der Umsatz sank auf 59,2 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn brach um 24 Prozent ein auf 3,53 Milliarden Euro.

Vor wenigen Tagen kündigte der Autohersteller ein Sparprogramm sowie Mitarbeiterentlassungen an. Zudem will sich Audi stärker auf Elektromobilität konzentrieren.

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    26.01.2018: Neuer Imageschaden für VW im "Dieselgate"-Skandal: Es wird bekannt, dass der Autokonzern in den USA Affen stundenlang Abgase einatmen ließ. Die Tests sollten beweisen, dass moderne Diesel weniger Schadstoffe produzieren. - Bild: Porsche

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  • Rupert Stadler

    18.06.2018: Im VW-Dieselskandal kommt einer der bekanntesten Manager des Konzerns, Audi-Chef Rupert Stadler, in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft München wirft ihm vor, den Verkauf von Dieselautos mit manipulierten Abgaswerten in Europa auch nach Aufdeckung der Betrügereien in den USA weiter geduldet zu haben. Erst am 30. Oktober kommt Stadler unter Auflagen frei, nachdem er seinen Posten verlor. - Bild: Audi

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