| von Rita Schmidt

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das auch in Firmen mehr besprochen und umgesetzt wird. Seit Jahren weisen Wissenschaftler auf Klimaschutz-Probleme hin. Konsumfreude und die Entwicklung innovativer Produkte kosten Ressourcen. Viele davon sind endlich – Alternativen und Ideen müssen her.

Mit einem ökologischen Fußabdruck von knapp fünf gha (globale Hektar) liegt Deutschland 2019 auf Platz vier der Länder mit dem höchsten Ressourcenverbrauch. Die Bundesrepublik bräuchte drei Erden, um den derzeitigen Lebensstandard über die nächsten Jahre aufrecht erhalten zu können. Der Fußabdruck setzt sich aus der Fläche des Planeten, genauer der biologischen Produktivität der Erdoberfläche, und der Nachfrage der Menschen nach diesen Kapazitäten zusammen. Die biologisch produktive Fläche wird dabei in der Maßeinheit „globale Hektar“ dargestellt.

Neben dem ökologischen Fußabdruck wird auch über die Treibhausgas-Emissionen diskutiert. – Deutschland arbeitet an sich: Wo 1990 noch 1.251 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent ausgestoßen wurden, sind es 2019 nur noch 811 Millionen Tonnen.

Ein tragender Faktor zu mehr Nachhaltigkeit sind erneuerbare Energien. Diese kommen nicht nur dem ökologischen Fußabdruck zu Gute, sondern senken zudem die Treibhausgase. Der Anteil an erneuerbaren Primärenergien in Deutschland lag 2018 bei 14 Prozent. Mineralöl gilt als meist verbrauchter Energieträger. Das spiegelt sich vor allem im Verkehrssektor wider, der mit 30,1 Prozent den größten Anteil des Energieverbrauchs ausmacht. Die Begründung hierfür ist einfach: Kraftstoffe werden in über 90 Prozent der Fälle aus Mineralöl gewonnen.

In den Top 100 sind auch fünf deutsche Unternehmen

Erfreulicher ist die Nachricht, dass der Strom in Deutschland 2019 bereits zu 40 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde.

Nachhaltigkeit umfasst heute jedoch mehr als den reinen Umwelt-Gedanken: faires und verantwortungsbewusstes Wirtschaftswachstum zum Beispiel. Das kanadische Medienunternehmen Corporate Knights hat 2005 den Corporate Knights-Index etabliert. 

In diesem werden jährlich die 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt bewertet. Darunter 2020 auch fünf deutsche Unternehmen: BASF (Platz 87), Commerzbank (Platz 67), Adidas (Platz 55), Siemens (Platz 28) und Osram (Platz 11). Welches weltweit das nachhaltigste Unternehmen ist, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

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