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Die Wirtschaftsvereinigungstahl hat für das Jahr 2016 die größten Stahlproduzenten in Deutschland ermittelt. In dem Ranking sind wohl Produzenten von Oxygenstahl wie Thyssenkrupp, wie auch Hersteller von Elektrostahl wie beispielsweise die Georgsmarienhütte vertreten. 

Deutschland ist mit einer jährlichen Produktion von knapp 42 Millionen Tonnen Rohstahl (im Jahr 2016) der siebtgrößte Stahlhersteller weltweit sowie der größte in der Europäischen Union (EU-28), wie es seitens der Wirtschaftsvereinigung Stahl heißt. Auf Deutschland entfallen rund 2,6 Prozent der Welterzeugung beziehungsweise mehr als ein Viertel der Rohstahlerzeugung in der EU. Mit 17,2 Milliarden Euro hat die Stahlindustrie in Deutschland einen Anteil von rund 30 Prozent an der Wertschöpfung in der Stahlindustrie in Europa.

Rund 70 Prozent des Stahls werden in Deutschland in integrierten Hüttenwerken (Hochofen, Stahl- und Walzwerk) erschmolzen, die verbleibenden 30 Prozent über die Elektrostahlroute hergestellt. Die Erzeugung von warmgewalzten Fertigerzeugnissen betrug im Jahr 2016 gut 36,6 Mio. Tonnen. Der Schwerpunkt liegt mit einem Anteil von circa 66 Prozent bei den Flacherzeugnissen, 34 Prozent sind Langerzeugnisse.

Nichtrostende und legierte Stähle haben in Deutschland mit über 50 Prozent Anteil an der Gesamtproduktion einen höheren Stellenwert als im internationalen Vergleich (circa 30 Prozent). Mit einem Anteil von knapp 40 Prozent ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit der größten Stahlerzeugung.

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