Von links: Anja Ringel, Julia Dusold und Markus Ahorner strahlen in die Kamera

Markus Ahorner spricht mit (von links) Anja Ringel und Julia Dusold über Künstliche Intelligenz in der Industrie. - Bilder: Florian Swoboda, Ahorner; Grafik: Michael Fuchshuber

Egal ob autonomes Fahren, Smart Home oder in der Industrie Smart Factories: Künstliche Intelligenz ist in allen Bereichen angekommen. KI-Influencer Markus Ahorner beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Entwicklung. Er sagt, „Künstliche Intelligenz ist die Kunst, Maschinen zu bauen, die aussehen als ob sie sich verhalten wie Menschen“.

Zur Künstlichen Intelligenz sei er über den Hass auf die Mathematik gekommen, verrät Ahorner in der dritten Folge des Podcasts Industry Insights.

Deutschland stellt er bei der digitalen Transformation ein schlechtes Zeugnis aus. „Die Innovationskraft lässt nach“, erklärt er. Die deutsche Industrie habe das Phänomen der Digitalisierung flächendeckend nicht verstanden. Dasselbe gelte für das Prinzip von Plattformen. Die Industrie bräuchte aber mehr Innovationskraft, um mehr KI einzusetzen, meint Ahorner

Doch es ist nicht alles schlecht:  In welchem Bereich die deutsche Industrie noch aufholen kann und Chancen hat, erklärt Ahorner im Podcast:

Die Podcast-Folge finden Sie auch hier: Podigee I Spotify I Apple Podcasts I YouTube.

 

Dafür nutzt die Industrie bereits KI

KI lohne sich vor allem in großen Fabriken, erklärt Ahorner. Dort werden mittels Sensoren die passenden Daten gesucht, um zum Beispiel vorausschauend zu wissen, wann eine Maschine kaputtgehen wird. Somit können sich die Unternehmen viel Geld sparen. Ein weiterer Vorteil: Höhere Produktivität durch Künstliche Intelligenz. Denn: „Industriedaten haben eine hohe Qualität“, sagt Ahorner.

Leider werde KI bisher vor allem von den Großkonzernen genutzt, bemängelt der Experte im Podcast mit Julia Dusold und Anja Ringel. „Digitalisierung bevorzugt die Großen“, erklärt er. Die Mittelständler seien dadurch benachteiligt. Welche Lösung Ahorner vorschlägt, hören Sie im Podcast.

Weitere Beispiele wo Industrieunternehmen KI bereits einsetzen, lesen Sie hier.

Das ist Markus Ahorner

Markus Ahorner
Bild: Ahorner

KI-Experte Markus Ahorner ist CEO und Gründer von Ahorner & Innovators. Mit seiner Firma unterstützt er produzierende Unternehmen bei Optimierungen mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Er hat Verfahrens- und Energietechnik mit Schwerpunkt Systemdynamik und Leittechnik in Braunschweig und Wirtschaftswissenschaften in Hagen studiert.

KI wird in Schule schon Thema

Digitalisierung steckt also in Zukunft überall drin. Deshalb sei es wichtig, Kinder schon früh mit den Themen vertraut zu machen. „Wenn wir das nicht in die Schule kriegen, dann haben wir ein riesen Ausbildungsproblem“, sagt Ahorner. Doch er ist optimistisch.

Neugierig geworden? Die ausführlichen Antworten und weitere spannende Beispiele aus der Welt der Künstlichen Intelligenz gibt es in der Podcast-Folge.

Industry Insights: Das sind die Moderatorinnen

Anja Ringel (links) und Julia Dusold (rechts) strahlen in die Kamera.
Bild: Florian Swoboda

Julia Dusold (rechts) kann genauso gut Differentialgleichungen lösen wie Instagram-Stories aufbauen. Schließlich hat sie neben Physik auch noch Wissenskommunikation studiert. Ihre Spezialgebiete sind verschiedene Fertigungstechnologien wie Zerspanung und 3D-Druck. Besonders begeistert ist sie von Zukunftsthemen wie KI und Quantentechnologie. Julia hat schon vielen Kollegen mit ihren IT- und Programmierfähigkeiten aus der Patsche geholfen, besitzt ein Hogwarts-Schloss aus Lego und ist großer Doctor-Who-Fan. Folgen Sie Julia Dusold auch auf LinkedIn, Xing und Twitter.

 

Als Wirtschaftsredakteurin schaut Anja Ringel (links) den Unternehmen auf die Finger oder besser gesagt auf die Bilanzen. Ihr Trumpf: Ein Master in „European Studies“ mit den Schwerpunkten Politik und BWL. Anja interessiert sich aber nicht nur für die finanzielle Seite. Sie recherchiert unter anderem auch zu Management-Themen, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und den Herausforderungen der Transformation. Privat kann sie gut auf Bilanzzahlen verzichten und geht lieber in den Alpen wandern. Neben Wanderschuhen immer mit dabei: ein spannendes Buch. Folgen Sie Anja Ringel auch auf LinkedIn, Xing und Twitter.

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