Drohneninventur bei Gruber Logistics

Drohneninventur von Gruber Logistics spart bis zu 75 Prozent der Zeit

Gruber Logistics hat die Drohneninventur mit HoverSpect in Pavia getestet. Das Ergebnis: Bis zu 75 Prozent Zeitersparnis und zusätzliche Daten für das Warehouse Management.

Drohneninventur, wie sie Gruber Logistics am Standort Pavia mit HoverSpect im Sommer 2026 durchführte.

• Gruber Logistics und HoverSpect erprobten die Drohneninventur im Sommer 2026 in Pavia.
• 30.000 Palettenstellplätze auf rund 22.000 Quadratmeter wurden in drei Phasen erfasst.
• Die Inventurdauer sank von bis zu vier Tagen auf teilweise einen Tag.
• Zum Jahreswechsel 2026/27 sind weitere Tests in Verona, Padua und Cesena geplant.

Gruber Logistics hat im Sommer 2026 am Standort Pavia nahe Mailand Drohnen für die Lagerinventur eingesetzt. Die Gegenprüfung durch den Auftraggeber zeigte eine Zeitersparnis von bis zu 75 Prozent. Statt vier Tagen wird für die Bestandsaufnahme teilweise nur noch ein Tag benötigt.

„Das erfolgreich absolvierte Projektvorhaben in unserem Lager nahe Mailand zeigt, dass Drohnen bei der Inventur einen konkreten Mehrwert bieten können. Insbesondere die Kombination aus Geschwindigkeit, Präzision und zusätzlichen Informationen über unsere Lagerbestände und -flächen ist für uns interessant“, erläutert Manuel Scaramuzza, Executive Director Logistics Services & Solutions bei Gruber Logistics. „Mit HoverSpect haben wir einen Partner gefunden, der hier einen Mehrwert für uns und damit schlussendlich für unsere Kunden schafft.“

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KI analysiert Bilder aus dem Lager

Am Standort Pavia erfassten die Drohnen in drei Phasen 30.000 Palettenstellplätze auf rund 22.000 Quadratmeter. Die aufgenommenen Bilder wurden mittels Künstlicher Intelligenz analysiert und anschließend in die Lagerverwaltungssysteme eingespeist. Zusätzlich lieferte die Anwendung Informationen zur Belegungsquote der Regalanlagen und erkannte unsicher gelagerte Güter. „Wer die präziseren Daten hat, der trifft bessere Entscheidungen“, erklären Lorenzo Rizzello und Manuel Scaramuzza nach Abschluss der Tests.

Wie wird die Technologie weiterentwickelt?

Das System von HoverSpect ist mobil einsetzbar und benötigt keine feste Infrastruktur, sodass Kunden wie Gruber Logistics von einer raschen Inbetriebnahme der Lösung in ihren Lagern profitieren.

HoverSpect sieht neben dem Zeitgewinn vor allem die Integration in bestehende Prozesse als Ergebnis des Projekts. CEO und Co-Founder Lorenzo Rizzello beschreibt: „Gemeinsam mit Gruber Logistics gelang es uns, die Inventur mittels Drohnen von der Testphase in ihre praktische Anwendung zu bringen. Das wichtigste Ergebnis ist nicht allein die Zeitersparnis, sondern auch der Nachweis, dass sich die Lösung konkret in den Inventurprozess eines Lagers integrieren lässt sowie überprüfbare und verwertbare Daten liefert.“

„Eine Inventur statt üblicherweise in drei oder sogar vier Tagen nun in einem Tag abzuschließen, bringt dem Anwender einen signifikanten Zeitgewinn“, verdeutlicht Rizzello. „Wir arbeiten gerade an einer Lösung, die den bisher noch manuell durchgeführten Batteriewechsel automatisiert, um den Prozess weiter zu beschleunigen.“

Weitere Drohnentests geplant

Gruber Logistics und das Mailänder LogTech-Start-up HoverSpect hatten ihre Kooperation bereits 2025 mit ersten Erprobungen begonnen. Auf Basis der Erfahrungen aus Pavia sollen zum Jahreswechsel 2026/27 weitere Testprojekte in den Lagern in Verona, Padua und Cesena folgen.

Quelle: Mit Material von Gruber Logistics

Was Sie zur Drohneninventur wissen müssen

1. Wie viel Zeit spart die Drohneninventur?

In Pavia reduzierte sich die Inventurdauer von bis zu vier Tagen auf teilweise einen Tag.

2. Wie funktioniert die Drohneninventur?

Drohnen erfassen Lagerplätze per Kamera, anschließend werden die Bilder mittels KI analysiert.

3. Welche Daten liefert die Drohneninventur?

Neben Bestandsdaten liefert das System Informationen zur Regalbelegung und zu unsicher gelagerten Gütern.

4. Wo soll die Drohneninventur weiter getestet werden?

Weitere Tests sind zum Jahreswechsel 2026/27 in Verona, Padua und Cesena vorgesehen.

5. Wie groß war der Einsatz der Drohneninventur bei Gruber Logistics?

Am Standort Pavia erfassten die Drohnen in drei Phasen rund 30.000 Palettenstellplätze auf einer Fläche von etwa 22.000 Quadratmeter.