Mit einer neuen Reinraumwäscherei erweitert Mewa den Standort Meißenheim. Mehr als 17 Millionen Euro flossen in den Neubau, der bis zu 1.000 Kleidungsstücke pro Stunde bearbeiten kann.
Redaktion ProduktionRedaktionProduktion
Mewa eröffnet einen neuen Reinraumbetrieb am Standort Meißenheim.BraxArt/Mewa
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• Mewa erweitert sein Geschäft mit Reinraumtextilien. • Der neue Betrieb wurde am Standort Meißenheim offiziell eröffnet. • Auf 1.700 Quadratmeter entstehen Kapazitäten für bis zu 7.000 Teile pro Schicht. • Die Investition ist Teil der europäischen Wachstumsstrategie und schafft rund 50 neue Arbeitsplätze.
Mewa hat am baden-württembergischen Standort Meißenheim einen neuen Betrieb für die Aufbereitung von Reinraumtextilien eröffnet. Dafür wurden mehr als 17 Millionen Euro investiert.
Der Neubau umfasst rund 1.700 Quadratmeter und liegt direkt neben den bestehenden Betriebsgebäuden für die Pflege von Berufskleidung. Bei Vollauslastung können bis zu 1.000 Kleidungsstücke pro Stunde beziehungsweise 7.000 Teile pro Schicht bearbeitet werden. Vom Dreiländereck aus versorgt Mewa Industriekunden im gesamten deutschsprachigen Raum mit Reinraumkleidung im Rundumservice.
Reinraumkleidung kommt dort zum Einsatz, wo kleinste Partikel Produkte oder Produktionsprozesse beeinträchtigen können, beispielsweise in Pharmaindustrie, Medizintechnik und Halbleiterherstellung. „Die Investition ins Reinraumsegment war eine strategische Entscheidung im Rahmen unserer europäischen Wachstumsstrategie“, erklärt CEO Dr. Christian Funk. Bereits mit Baubeginn 2024 hatte Mewa durch die Integration des Reinraumspezialisten Mikroclean das Geschäftsfeld erweitert.
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Rundumservice entlang der Wertschöpfungskette
„Bei Mewa passt das Gesamtpaket. Der Rundumservice unterstützt Reinraumkunden entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette und bietet alles aus einer Hand“, erläutert Timo Speck, Geschäftsführer DACH der Mewa-Cleanroom. „Wir liefern nicht nur Reinraumkleidung und Zubehör, sondern übernehmen für die Kunden auch die Reinigung ihrer Reinräume und schulen die Verantwortlichen in ihren Betrieben.“ Zum Angebot zählen zudem ISO-zertifizierte Wäsche und Pflege, Dekontamination und Sterilisation sowie Kontrolle und Qualitätssicherung der Textilien. Verschlissene Ware wird ersetzt und anschließend normkonform ausgeliefert.
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Automatisierte Prozesse für die Reinraumwäscherei
Der Neubau wurde nach den Kriterien des Gold-Standards der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet. Zum Konzept gehören effiziente Abläufe, moderne Energielösungen und eine eigene Photovoltaikanlage. „Darüber hinaus setzt der neue Betrieb auf effiziente, digitalisierte Prozesse durch automatisierte Steuerungssysteme und RFID-Chips. Dadurch sind die Abläufe im Betrieb jederzeit transparent, gesichert und nachvollziehbar dokumentiert“, betont COO Björn Scheel.
Welche Bedeutung hat die Erweiterung für Meißenheim
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Mit der Reinraumwäscherei bekennt sich Mewa zugleich zum bestehenden Standort. Dort beschäftigt das Unternehmen bereits 318 Menschen. Durch die Erweiterung sind rund 50 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Die Mewa-Gruppe mit Hauptsitz in Wiesbaden betreibt europaweit 54 Standorte und beschäftigt rund 6.400 Mitarbeitende. Mehr als 200.000 B2B-Kunden werden versorgt. 2025 erzielte das Familienunternehmen einen Umsatz von 967,9 Millionen Euro.
Quelle: Mit Material von Mewa
Was Sie zur Reinraumwäscherei von Mewa wissen müssen
1. Was leistet die Reinraumwäscherei von Mewa?
Bei Vollauslastung können bis zu 1.000 Kleidungsstücke pro Stunde beziehungsweise 7.000 Teile pro Schicht bearbeitet werden.
2. Wie hoch ist die Investition in die Reinraumwäscherei?
Mewa investierte mehr als 17 Millionen Euro in den rund 1.700 Quadratmeter großen Neubau.
3. Welche Technik nutzt die Reinraumwäscherei?
Zum Einsatz kommen unter anderem automatisierte Steuerungssysteme und RFID-Chips.
4. Welche Leistungen bietet die Reinraumwäscherei?
Dazu gehören Wäsche und Pflege, Dekontamination, Sterilisation, Qualitätskontrolle und Ersatz bei Verschleiß.
5. Wie viele Arbeitsplätze schafft die Reinraumwäscherei?
Durch die Standorterweiterung entstanden rund 50 neue Arbeitsplätze.