Mitarbeiter im Digitalisierungsprozess

Wer Analytics eingeführt und die Flaschenhälse vor und hinter den Maschinen identifiziert hat, treibt mit weiteren Modulen, beispielsweise für die Fertigungssteuerung, den Digitalisierungsprozess voran. Die kaufmännischen Prozesse wie der Vertrieb und die Rechnungsstellung bilden am Ende die Königsdisziplin in der Digitalisierung. (Bild: Trumpf)

Digitalisierung und Internet treiben Entwicklungen voran, die sich vor zehn Jahren noch niemand vorstellen konnte. Industrie 4.0 ist solch ein Schlagwort, ein weiteres das damit verwandte Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Aus einer Sammlung quasi stummer Maschinen wird eine vernetzte Fertigung, die sich selbst optimieren und organisieren kann sowie die zukünftigen Herausforderungen an Produktionsbereiche meistert.

Serie: Der Mittelstand auf dem Weg zur Smart Factory

In einer vierteiligen Serie beschreibt ein monatliches digitales Storytelling, wie der Weg zur Smart Factory gelingen kann: Einfach und für jeden in Bewegtbildern und authentischen Fotos nachvollziehbar. Die Serie wendet sich ausdrücklich an kleine Familienbetriebe und die mittelständische Industrie.

Teil 1: Transparenz
Teil 2: Shopfloor Management
Teil 3: Digitalisierung
Teil 4: Automatisierung

Wie die Fertigung von Oseon profitiert

Mit der Digitalisierung wird in der Fertigung mehr Intelligenz erreicht

Die Herausforderung an dieser Stelle: Kaum ein Unternehmen gleicht hinsichtlich der eigenen Prozesse dem anderen. Es kommen Fragen auf wie: Welche Datenströme setzt das Unternehmen im Fertigungsprozess ein? Welche Anpassungen müssen vorgenommen werden, um einen durchgängigen, digitalisierten Prozess zu gewährleisten? Trumpf bietet über sein Customizing individuelle Anpassungen der selbst entwickelten Oseon-Software zu den spezifischen Gegebenheiten beim Auftraggeber an und integriert alle Maschinen entlang des Wertschöpfungsprozesses.

Interne Umsetzer wie Werker und Schichtleiter unterstützen dabei den Prozess mit ihrer Datenkompetenz und Affinität für neue, digitale Technologie. Diese menschliche Komponente ist entscheidend für den angestrebten Mehrwert. Denn: Digitalisierung ist nicht nur ein Produkt, sondern ein fortwährendes Projekt, das alle Mitarbeitenden begleiten müssen.

Sensoren erkennen und bewerten Unregelmäßigkeiten

Ein weiterer Aspekt der Digitalisierung ist, dass Maschinen mit immer mehr Sensoren versehen werden. Aus dem ständig fließenden Datenstrom lassen sich Unregelmäßigkeiten ablesen und hinsichtlich bevorstehender Ausfälle frühzeitig bewerten. Auf Basis dieser Zustandsdaten verschiedener Anlagen ergibt sich ein vollständiges Echtzeit-Abbild der kompletten Fertigung.

Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto genauer sind belastbare Vorhersagen möglich. So lässt sich beispielsweise die Einsatzzeit jedes Fräswerkzeugs einer Werkzeugmaschine genau erfassen. Einerseits erlaubt das eine möglichst lange Nutzungszeit von Werkzeugen, andererseits wird ein proaktiver Austausch abgenutzter Teile möglich, rechtzeitig bevor der Verschleiß zu Qualitätsproblemen führt. Es geht so weit, dass Maschinenführer aus den mit der Zeit ansteigenden Kräften an der Spindel und den Achsen einer Fräsmaschine erkennen, wenn das Werkzeug stumpf wird und es punktgenau ersetzen.

Flaschenhälse lassen sich schneller identifizieren

Mitarbeiter im Digitalisierungsprozess
Digitalisierung ist kein Produkt, sondern ein nachhaltiges Projekt in das jeder Mitarbeitende frühzeitig integriert werden sollte. (Bild: Trumpf)

Ist beispielsweise eine Fräsmaschine ständig komplett belegt und zeigen die nachfolgenden Prozesse weit geringere Auslastungen, gilt diese Maschine als Flaschenhals. Stockt der Prozess immer wieder an bestimmten Stellen, könnte dies ein Zeichen für einen behinderten Materialfluss sein.

Aus diesen Erkenntnissen mit seinen belastbaren Daten, leiten Produktionsverantwortliche konkrete Maßnahmen ab, um beispielsweise die Anschaffung einer zweiten Maschine oder eines Roboters, der die Handhabung beschleunigt, zu begründen. Sind die Maßnahmen für mehr Produktivität umgesetzt, zeigt eine Trendanalyse, wie sich die Änderung konkret ausgewirkt haben.

Fertigungssteuerung, Logistik und kaufmännische Prozesse orchestrieren

Das volle Potenzial der Digitalisierung entfaltet sich schließlich, wenn Transparenz in sämtlichen Produktionsprozessen und -anwendungen erzielt wird. Oseon vernetzt daher nicht nur Fertigungsprozesse, Maschinen und Mitarbeitende, sondern integriert als MES- und WMS-System in den betriebswirtschaftlichen Kontext des Unternehmens. Denn: Ohne eine Verbindung zwischen Dienstleistungen, Waren- und Wertefluss macht die smarteste Fabrik keinen Sinn.

Die von Trumpf entwickelte Software Oseon steuert auch die volatilen Herausforderungen der Logistik im Tagesgeschäft und bei der strategischen Planung, damit das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Zusätzlich zur Fertigungssteuerung und Logistik auch noch die kaufmännischen Prozesse zu orchestrieren, ist die Königsdisziplin im Digitalisierungsprozess. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal von Trumpf, diesen wichtigen Bereich im gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungsprozess seinen Kunden ebenfalls anzubieten.

Oseon eignet sich für kleine Familienbetriebe ebenso wie für Großkonzerne, dazwischen kann beliebig skaliert werden.
Für das komplette Digitalisierungsprojekt stellt Trumpf jedem seiner Kunden einen individuellen Inbetriebnahmetechniker zur Seite – gemäß dem Prinzip ‚One-Face-to-the-Customer‘. Damit gewährleistet Trumpf, dass es in der Kundenkommunikation keine Reibungsverluste gibt und der Prozess im Sinne der Digitalisierung agil verläuft.

Oseon Intralogistik in der Smart Factory

Smart Factory: einfach mal anfangen!

Sie sind an weiterführenden Informationen interessiert, wie Ihre Fertigung mehr Transparenz auf dem Weg zur Smart Factory etablieren kann? Dann nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt auf: info.werkzeugmaschinen@trumpf.com.

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