| von Karoline Kopp
IPA
Die befragten Entscheider wollen Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für die Einführung neuer Produkte erhöhen. - Bild: IPA

Trotz der internationalen Krisen und Konflikte gehen die Entscheider insgesamt von einem robusten Umsatzwachstum aus. Nachdem sie in den vorangegangenen Quartalen ein Nullwachstum für die Branche erwartet haben, prognostizieren sie für das Jahr 2017 eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 1,9 Prozent für die Gesamtbranche und von 5,3 Prozent für das eigene Unternehmen.

Gleichzeitig wollen sie insbesondere die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für die Einführung neuer Produkte erhöhen.

"Die aktuellen Umsatzerwartungen zeugen von einem gesunden Vertrauen der Unternehmen in die eigenen Produkte und Dienstleistungen", so PwC-Experte Frank Schmidt. "Dass dieses Selbstvertrauen alles andere als unberechtigt ist, zeigt auch die aktuelle Entwicklung wichtiger Schlüsselindikatoren wie Auslastung, Kosten, Preise und Margen, die sich nach einer unruhigen Phase wieder auf solidem Niveau eingependelt haben."

Zahlreiche Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau setzen auf die Reorganisation von Funktionen und Bereichen. So hat etwa die Hälfte der befragten Kleinunternehmen die Anarbeitung von Material und die Teilfertigung von Erzeugnissen vollständig ausgegliedert. Mit zunehmender Mitarbeiterzahl nehmen die Unternehmen hingegen vermehrt Shared Services in Bereichen wie Personal, Vertrieb und Marketing in Anspruch.

"Nischenanbieter wollen und können in der Regel nicht alle Wertschöpfungsstufen selbst abbilden und nutzen daher auch externe Dienstleister", analysiert Christian Zitzen, Shared Services Experte im Bereich PwC Consulting. "Größere Unternehmen setzen hingegen vermehrt auf die interne Bündelung und Standardisierung von administrativen Funktionen z.B. in Shared Service Centern."