Automatisierte Shuttle von Swisslog bewegen sich in einem Lager

Die Bildergalerie zeigt die größten Zulieferer der Intralogistikbranche weltweit nach Umsatz im Jahr 2019. Und auch in diesem Jahr gab es wenig überraschend weitere Zuwächse. - Bild: Swisslog

Die Bildergalerie zeigt die größten Zulieferer der Intralogistikbranche weltweit nach Umsatz im Jahr 2019. Die Branche boomt weiterhin, die Coronapandemie sorgt durch eine höhere Nachfrage bei Online-Bestellungen für weiteren Rückenwind.

Das bestätigt auch Thomas Wiesmann, Director Sales Logistic Systems bei der Beumer Group. Auch wenn sich die Art, wie die Menschen einkaufen, sich nicht erst seit Covid-19 verändert habe, sei das Einkaufsverhalten so schnell und wohl auch nachhaltig beeinflusst worden. Weil viele Geschäfte in den vergangenen Monaten schließen mussten, kauften noch mehr Verbraucher online. „Dieser Strukturwandel spielt sich in der Pandemie gerade im Zeitraffer ab“, sagt Wiesmann. Das erhöht bei den Kurier-, Express- und Paketdiensten (KEP) den Wettbewerbsdruck enorm.

Vor welchen Herausforderungen die Intralogistik steht

Um sich behaupten zu können, wird laut Wiesmann der künftige Erfolg von Versandhandelsunternehmen und Logistikdienstleistern noch mehr von der Leistung ihrer Distributionszentren und damit ihrer Sorter abhängen. Für die Unternehmen gilt es, mit ihren Systemen Kosten zu sparen, einen umweltbewussteren Ansatz zu verfolgen und vor allem Markttrends zu folgen. „Die Technologie zur Verteilung der unterschiedlichen Waren wird grundsätzlich komplexer“, weiß Wiesmann.

Denn nicht nur die Anzahl der zu versendenden Waren erhöht sich, auch die Formate werden immer unterschiedlicher. „Das Spektrum ist vielfältiger geworden“, fasst der Experte seine Eindrücke zusammen. Tendenziell nehmen die Paketgrößen ab, obwohl nach wie vor auch große Pakete verschickt werden.

Intralogistik: Zeichen stehen auf Expansion

Auch der Intralogistiker Swisslog spürt nicht erst seit Neuestem einen steigenden Bedarf an Intralogistiklösungen. Das Unternehmen hat beispielsweise am 20. April 2021 einen neuen Firmensitz in Dortmund eröffnet und laut Swisslog CEO Christian Baur ist der Umzug ein Zeichen der Expansion.

Doch auch die 'banalen' Umsatzzahlen der vergangenen Jahre sprechen eine eindeutige Sprache. Bei Swisslog stieg der Umsatz von 645 Millionen US-Dollar im Jahr 2016 auf 922 Millionen US-Dollar. Branchenprimus Daifuku legte im selben Zeitraum von 2.924 Millionen US-Dollar auf 4.016 Millionen US-Dollar zu. Zahlen wohlgemerkt, in denen noch gar kein Wachstum durch die Pandemie enthalten sind. Mit weiteren deutlich Anstiegen ist demzufolge zu rechen.

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