Bosch Rexroth mit stabilem Umsatz

Bosch Rexroth hält Umsatz 2025 stabil

Bosch Rexroth hat den Umsatz 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weitgehend stabil gehalten und startet mit wachsendem Auftragseingang in das Jahr 2026.

Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Bosch Rexroth einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro. Damit gelang es dem Unternehmen, sein Geschäft trotz des anhaltend schwierigen Umfelds auf Vorjahresniveau zu halten.
Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Bosch Rexroth einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro. Damit gelang es dem Unternehmen, sein Geschäft trotz des anhaltend schwierigen Umfelds auf Vorjahresniveau zu halten.

Summary: Bosch Rexroth hat 2025 in Lohr am Main für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Umsatz von 6,45 Milliarden EUR und einen um 8,9 % gestiegenen Auftragseingang gemeldet. Wachstum kam vor allem aus China sowie weiteren internationalen Regionen, während zugleich 560 Millionen EUR in Investitionen sowie Forschung und Entwicklung flossen. Für 2026 sieht das Unternehmen Wachstumsperspektiven, verweist aber auf geopolitische Risiken und anhaltend hohen Kostendruck.

Bosch Rexroth hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden EUR erwirtschaftet. Damit blieb das Unternehmen trotz eines anhaltend schwierigen Umfelds nahezu auf Vorjahresniveau. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, lag der Umsatz mit 6,45 Milliarden EUR um 1,4 % unter dem Vorjahreswert von 6,54 Milliarden EUR.

Deutlich dynamischer entwickelte sich der Auftragseingang. Er stieg um knapp 9 % auf rund 6,6 Milliarden EUR und lag damit Ende 2025 erstmals seit 2022 wieder über dem Umsatz. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bosch Rexroth ein leichtes Wachstum, sofern sich die geopolitische Lage nicht weiter verschärft.

„Das wirtschaftliche und geopolitische Umfeld bleibt für unsere Kunden und uns eine Herausforderung. Außerdem drängen Wettbewerber aus Asien auf unsere Heimatmärkte. Innovationskraft, Kundennähe, Anpassungsfähigkeit und Kostenbewusstsein sind deshalb auch zukünftig wichtige Erfolgsfaktoren für Bosch Rexroth“, sagt Dr. Jochen Peter, seit März 2026 Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG.

Wie der Hersteller erklärt, hat Bosch Rexroth unter anderem sein Geschäft in China neu aufgestellt, die Aktivitäten in Japan gestärkt und das Produktportfolio fortlaufend an die Bedürfnisse seiner Kunden angepasst. Nach rund zwei Jahren mit niedrigeren Auftragseingängen als Umsätzen hat sich dieses Verhältnis wieder verbessert. „Wir haben 2025 sowie bisher im laufenden Jahr wieder mehr Aufträge gewonnen – das lässt uns verhalten zuversichtlich nach vorne schauen, vorausgesetzt, die aktuellen geopolitischen Herausforderungen belasten das Geschäft nicht stärker“, erläutert Peter weiter.

Warum der Umsatz von Bosch Rexroth stabil blieb

Der Umsatz von Bosch Rexroth stabilisierte sich 2025 auf niedrigerem Niveau. Nach den besonders starken Jahren 2022 und 2023 mit 7 beziehungsweise 7,5 Milliarden EUR liegt das aktuelle Niveau darunter, blieb im Jahresvergleich aber nahezu konstant. Wechselkursbereinigt stieg der Umsatz sogar um 0,9 %.

Leichtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichneten Europa ohne Deutschland sowie die Regionen Asien, Afrika und Australien. In Deutschland, dem umsatzstärksten Land des Unternehmens, ging der Umsatz 2025 leicht zurück. Eine wichtige Stütze für die Gesamtentwicklung war China. Die Region mit dem drittgrößten Umsatz trug durch ihr Wachstum maßgeblich zur Stabilisierung des Gesamtumsatzes bei.

Wie stark der Auftragseingang bei Bosch Rexroth zulegte

Beim Auftragseingang legte Bosch Rexroth 2025 deutlich zu. Insgesamt belief sich das Volumen auf 6,6 Milliarden EUR. Das entspricht einem Plus von rund 540 Millionen EUR oder 8,9 % im Vergleich zum Vorjahr.

Den stärksten Zuwachs an Aufträgen verzeichnete China. Auch in Europa und in Deutschland gingen deutlich mehr Aufträge ein. Damit hat sich eine zentrale Kennzahl für die weitere Geschäftsentwicklung wieder verbessert.

Ausblick 2026: Wachstum im Blick, Druck bleibt hoch

Für 2026 formuliert Bosch Rexroth einen vorsichtig positiven Ausblick. Das Geschäftsjahr habe gut begonnen, wie das Unternehmen mitteilt. Auftragseingang und Umsatz entwickeln sich leicht aufwärts, zugleich bleibt das Umfeld anspruchsvoll.

„Das Geschäftsjahr 2026 hat gut begonnen: Der bisherige Auftragseingang liegt ähnlich wie im vergangenen Jahr über den Vorjahreswerten, der Umsatz zieht entsprechend behutsam an. Gleichwohl bleibt das weltweite Geschäftsumfeld unbeständig und der Kostendruck hoch. Wir arbeiten daher kontinuierlich an Kostensenkungen, unserer marktgerechten Aufstellung und unserem Produkt- und Lösungsangebot für die Kunden“, sagt Holger von Hebel, Finanzvorstand der Bosch Rexroth AG.

Damit verbindet Bosch Rexroth die Aussicht auf Wachstum mit einem klaren Hinweis auf bestehende Risiken. Dazu zählen vor allem geopolitische Unsicherheiten sowie ein weiterhin hoher Kostendruck.

Welche Investitionen Bosch Rexroth 2025 vorantrieb

Zur Sicherung des zukünftigen Wachstums investierte Bosch Rexroth 2025 rund 560 Millionen EUR in Maschinen, Anlagen und Gebäude sowie in Forschung und Entwicklung. Diese Mittel dienen der Zukunftsfähigkeit des Produkt- und Lösungsangebots.

In den drei Jahren zuvor hatte das Unternehmen bereits umfangreich in Werke und den Fertigungsverbund investiert. Damit stehen laut Mitteilung weltweit ausreichend Fertigungskapazitäten bereit, um auf ein Wiederanziehen des Geschäfts zu reagieren.

In Deutschland flossen rund 57 Millionen EUR allein in die Werke in Lohr am Main, Elchingen, Nürnberg und Horb. Weitere große Investitionen gab es in Mexiko, den USA und Schweden.

Wie Bosch Rexroth sein Portfolio technologisch ausbaut

Auch technologisch hat Bosch Rexroth das Geschäftsjahr 2025 genutzt, um das eigene Portfolio zu stärken. In der Mobilhydraulik steigert der neue Radialkolbenmotor MPR Performance die Produktivität und Energieeffizienz kompakter Arbeitsmaschinen. Der High-Performance-Computer ORC2 schafft zudem die Systemvoraussetzungen für autonome Funktionen in mobilen Maschinen.

Die Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION wurde um KI-Funktionen und zusätzliche Rechenleistung für die Steuerung ctrlX COREplus erweitert. Hinzu kommen neue Apps für das offene Betriebssystem ctrlX OS. Dazu zählt ein Security Scanner, mit dem sich Maschinenparks auf Sicherheitslücken prüfen lassen.

Im Hydraulik-Service führte Bosch Rexroth außerdem den Hydraulic Hub ein. Der digitale Werkzeugkasten soll die Instandhaltung vereinfachen und die Maschinenverfügbarkeit erhöhen.

Personalstärke gezielt angepasst

Ende 2025 beschäftigte Bosch Rexroth weltweit rund 31.900 Mitarbeitende. Das sind rund 700 beziehungsweise 2,3 % weniger als am Ende des Vorjahres.

Rund 13.200 Beschäftigte und damit 41 % aller Mitarbeitenden von Bosch Rexroth arbeiten in Deutschland. Die Entwicklung zeigt, dass das Unternehmen seine Personalstärke gezielt angepasst hat, während es parallel weiter in Standorte, Forschung und Entwicklung sowie das Produktportfolio investiert.

Mit Material von Bosch Rexroth

FAQ: Bosch Rexroth

• Wie hat sich Bosch Rexroth 2025 beim Umsatz entwickelt? – Bosch Rexroth erzielte 2025 einen Umsatz von 6,45 Milliarden EUR und lag damit 1,4 % unter dem Vorjahreswert.

• Warum ist der Auftragseingang für Bosch Rexroth wichtig? – Der Auftragseingang stieg 2025 auf 6,6 Milliarden EUR und lag damit erstmals seit 2022 wieder über dem Umsatz.

• Welche Investitionen hat Bosch Rexroth 2025 getätigt? – Bosch Rexroth investierte rund 560 Millionen EUR in Gebäude, Anlagen sowie Forschung und Entwicklung.

• Welche Perspektive sieht Bosch Rexroth für 2026? – Bosch Rexroth erwartet ein leichtes Wachstum, stellt diese Perspektive aber unter den Vorbehalt weiterer geopolitischer Eskalationen.

• Wie viele Mitarbeitende hatte Bosch Rexroth Ende 2025? – Bosch Rexroth beschäftigte weltweit rund 31.900 Mitarbeitende, davon etwa 13.200 in Deutschland.