Auch 2023 haben wieder viele Menschen ihre Meinung zu Wirtschaftsthemen geäußert.

Auch 2023 haben wieder viele Menschen ihre Meinung zu Wirtschaftsthemen geäußert. (Bild: Marco2811 - stock.adobe.com)

Keine guten Aussichten für die deutsche Wirtschaft: "Die Energiekrise und gesunkene Realeinkommen belasten immer noch die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung. Mittelfristig bremsen aber vor allem das sinkende Arbeitsvolumen, der veraltete Kapitalstock und fehlende innovative Unternehmen das Wachstum in Deutschland", schreibt der Sachverständigenrat Wirtschaft.

Die Wirtschaftsweisen erwarten für 2023 einen Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent und für 2024 ein Wachstum von 0,7 Prozent. Die Inflationsrate wird den Expertinnen und Experten zufolge voraussichtlich in diesem Jahr 6,1 Prozent betragen, im kommenden Jahr dann 2,6 Prozent.

Die aktuelle Wirtschaftslage war nur ein Thema, über das Politiker:innen, Expert:innen und Co in diesem Jahr diskutiert haben. In unserer Bildergalerie können Sie noch einmal einige Zitate nachlesen:

Deutschland muss investieren

„Um die Wachstumsschwäche zu überwinden, muss Deutschland in seine Zukunft investieren", sagt Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft in einer Pressemitteilung. Dafür seien stärkere Produktivitätsfortschritte durch Innovationen, Investitionen und mehr Dynamik bei Unternehmensgründungen notwendig. "Diese können das sinkende Arbeitsvolumen teilweise kompensieren. Gleichzeitig sind Reformen im Steuer-Transfer-System und im Rentensystem dringend erforderlich", erklärt Schnitzer.

Ein weiterer Punkt: Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich. Die Konjunktur wird dem Sachverständigenrat zufolge noch immer von der Energiekrise und den durch die hohe Inflation gesunkenen Realeinkommen gebremst. Um die Inflation zu bekämpfen, haben die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik gestrafft. Die Straffung und die schleppende Entwicklung in China tragen zum eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfeld bei.

Das höhere Zinsniveau dämpft zudem Investitionen und Bautätigkeit im Inland. Der Sachverständigenrat erwartet daher, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 Prozent schrumpft. Im Jahr 2024 ist aufgrund steigender Realeinkommen mit einer Ausweitung des privaten Konsums zu rechnen. Dies dürfte zu einer verhaltenen konjunkturellen Erholung führen und das BIP um 0,7 Prozent erhöhen.

Kongress Digitale Fabrik

Digitale Fabrik
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Am 19. und 20. März 2024 dreht sich in Ulm alles um die Themen digitaler Zwilling, maschinelles Lernen und KI in der Produktionsplanung.

 

Denn auf dem Kongress "Digitale Fabrik" treffen sich wieder Expertinnen und Experten der digitalen Produktions- und Fertigungsplanung zum intensiven und vor allem persönlichen Austausch.

 

Das Programm zur Veranstaltung sowie die Anmeldung finden Sie hier: Alles zur Digitalen Fabrik!

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dpa