Symbolbild Automobilzulieferer

Der Automobilzulieferer STS Group (Symbolbild) plant die Eröffnung eines weiteren Werkes in China. (Bild: snvv - stock.adobe.com)

Die STS Group AG und ihr Hauptaktionär, die Adler Pelzer Group, haben Pläne bekanntgegeben, ihre Präsenz in China weiter auszubauen. Die Unternehmen unterzeichneten ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU) mit der Regierung der Stadt Taixing, die unter der Schirmherrschaft von CHIC, der italienisch-chinesischen Stiftung, steht.

Die STS Group ist in China bereits mit drei Werken und einem Forschungs- und Entwicklungszentrum vertreten. Die Gruppe ist einer der wenigen Spezialisten für den Nutzfahrzeugmarkt, der sowohl ein globaler Anbieter ist, als auch über ein lokales Entwicklungszentrum in der Volksrepublik China, dem weltweit größten Wachstumsmarkt für Nutzfahrzeuge, verfügt.

Der künftige Standort in Taixing verbindet laut Unternehmen die günstige Lage mit der Nähe zu einer Reihe intelligenter Produzenten und Herstellern neuer Materialien. Dank der Maßnahmen zur Stadtentwicklung von Taixing wird er auch Kosten einsparen und die Umwelt schützen. Nach Inbetriebnahme des neuen STS-Werks in Taixing werden bei der Produktion der Teile für die Kunden STS-eigene Innovationen und neueste Technologien für Verbundwerkstoffe für Innen- und Außenverkleidungen zum Einsatz kommen, einschließlich maschineller Bearbeitung, vollautomatischer Lackierung und der Vormontage von Untermodulen für die einfache Montage in Pkw oder Lkw.

Serie: Chinas Innovationsstrategie - Chancen und Risiken für den Westen

In unserer Serie beleuchten wir verschiedene Aspekte der aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstrategie der Volksrepublik China. Bisher erschienen:

  1. So will China zum Hightech-Standort werden | China setzt im neuen Fünfjahresplan auf die Entwicklung von Hochtechnologie. Wie die Strategie aussieht und warum die Erfolgschancen hoch sind.
  2. Elektromobilität: China lockt deutsche Autoindustrie an | Die einheimischen Firmen dominieren bei Elektromobilität und autonomem Fahren, aber auch deutsche Konzerne zieht es nach China. Wie sie dort F&E vorantreiben.

Alberto Buniato, CEO der STS Group AG: "China ist für uns ein wichtiger Kernmarkt und trägt wesentlich zur Ertragslage der STS Group bei. Mit den neuen Standortplänen erweitern wir nicht nur unseren Fußabdruck, sondern heben auch das Synergiepotenzial der gesamten Gruppe. Die weitere Expansion in China ist der erste Meilenstein auf unserer organischen Wachstums-Roadmap nach dem Zusammenschluss mit der Adler Pelzer Group, die den Grundstein für ein beschleunigtes Umsatz- und Ertragswachstum in den kommenden Jahren legt."

Laut STS Group ist China iein klarer Wachstumsmotor für die Automobilindustrie. Das Interesse der Kunden der Automobilindustrie an Verbundwerkstoffen für Komponenten und Karosserieteile von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (vollelektrische, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge) wächst, und der Markt ist riesig. Im Jahr 2021 wurden allein in China 3,5 Millionen Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen verkauft. Der Trend des autonomen Fahrens wird bis 2050 bis zu 70 Prozent der Neuwagen betreffen. Dank Leichtbau, erhöhter Funktionsintegration, Durchlässigkeit für Lidar-Wellen und einfacherem Diversity-Management bei gleichzeitiger guter Anpassung an kleinere Produktionsserien ebnen diese Entwicklungen einem globalen Systemanbieter wie der STS Group eine glänzende Zukunft.

dpa

Einblicke in die Zukunft der Mobilität

Autonomes Fahren, Flugtaxis, Hyperloop - die Mobilität der Zukunft wird vielfältig. Eine Chance für die deutsche Industrie, sich zu positionieren. Aktuelle Entwicklungen und praktische Überblicke finden Sie in unserem Fokusthema - hier entlang!

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