Teamviewer Umsatzrückgang im zweiten Quartal

Umsatzrückgang bei Teamviewer: Warum die Prognose steht

Der Umsatzrückgang bei Teamviewer setzte sich im zweiten Quartal fort. Während Erlös und operatives Ergebnis sanken, legte der Nettogewinn deutlich zu. Die Jahresprognose bleibt bestehen.

Teamviewer  hat auch im zweiten Quartal Umsatz eingebüßt.
Teamviewer hat auch im zweiten Quartal Umsatz eingebüßt.

Summary: Teamviewer meldet für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang auf 182,7 Mio. EUR. Das Göppinger Unternehmen bestätigt dennoch die Jahresprognose und setzt auf eine Trendwende im Enterprise-Geschäft. Teamviewer One und eine stabilere Kundenabwanderung sollen neue Impulse liefern.

Der Fernwartungssoftwarespezialist Teamviewer hat auch im zweiten Quartal weniger umgesetzt. Die Erlöse gingen im Jahresvergleich um 4,1 % auf 182,7 Mio. EUR zurück, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt lag der Rückgang bei 1,4 %.

Mit dem ausgewiesenen Umsatz blieb Teamviewer unter den Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten. Das Unternehmen führt die Entwicklung auf vorübergehende Wachstumsdämpfer zurück.

Operatives Ergebnis geht ebenfalls zurück

Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen entwickelte sich rückläufig. Es sank um 6 % auf 78,9 Mio. EUR. Damit lag die Kennzahl ungefähr auf dem von Analysten erwarteten Niveau.

Unter dem Strich verbesserte sich das Ergebnis dagegen deutlich. Der Gewinn stieg um ein Drittel auf 30,1 Mio. EUR. Im Vorjahreszeitraum hatten Währungsaufwendungen das Nettoergebnis stärker belastet.

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Warum bestätigt Teamviewer die Prognose?

Trotz des Umsatzrückgangs hält Teamviewer an der Prognose für das laufende Jahr fest. Vorstandschef Oliver Steil plant weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau oder mit einem Wachstum von bis zu 3 %.

Nach den ersten sechs Monaten liegt der währungsbereinigte Umsatz allerdings fast 1 % unter dem Vorjahreswert. Für das Erreichen der Jahresziele setzt das Management daher auf eine Belebung in mehreren Geschäftsbereichen.

Enterprise-Geschäft soll Trendwende schaffen

Eine wichtige Rolle spielt die Entwicklung der Sparte für größere Unternehmenskunden. Beim übernommenen Unternehmen 1E waren zuvor zahlreiche Kunden verloren gegangen. Teamviewer erwartet hier eine Trendwende.

Zusätzlichen Schub bei den ertragreicheren Kunden soll das Produktbündel Teamviewer One bringen. Auch im Geschäft mit kleinen und mittleren Kunden sieht das Management Fortschritte. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, stabilisiert sich dort die Kundenabwanderung.

Mit Material von dpa.

FAQ: Umsatzrückgang bei Teamviewer

Wie hoch fällt der Teamviewer Umsatzrückgang aus? – Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 4,1 % auf 182,7 Mio. EUR. Währungsbereinigt betrug das Minus 1,4 %.

Wie wirkt sich der Teamviewer Umsatzrückgang auf das operative Ergebnis aus? – Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um 6 % auf 78,9 Mio. EUR zurück.

Warum steigt der Gewinn trotz Teamviewer Umsatzrückgang? – Der Nettogewinn erhöhte sich um ein Drittel auf 30,1 Mio. EUR, da Währungsaufwendungen im Vorjahr stärker belastet hatten.

Bleibt die Prognose trotz Teamviewer Umsatzrückgang bestehen? – Ja. Teamviewer erwartet währungsbereinigt einen Umsatz auf Vorjahresniveau oder ein Wachstum von bis zu 3 %.

Wie will Teamviewer den Umsatzrückgang stoppen? – Impulse sollen eine Trendwende im Enterprise-Geschäft, der Zukauf 1E, Teamviewer One und eine stabilere Kundenabwanderung bringen.