Autonome maritime Systeme: Diehl kooperiert mit Flanq
Diehl Defence und Flanq wollen autonome maritime Systeme gemeinsam vorantreiben. Ein MoU bildet die Grundlage für die Entwicklung unbemannter Über- und Unterwasserplattformen.
Diehl Defence und Flanq bauen autonome maritime Systeme aus: Ein MoU bündelt Kompetenzen für unbemannte Seeplattformen.doganmesut - stock.adobe.com
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Diehl Defence und Flanq haben ein Memorandum of Understanding zur strategischen Zusammenarbeit unterzeichnet.
Im Fokus stehen autonome Über- und Unterwasserplattformen als Träger für Sensorik und Effektoren.
Beide Unternehmen bringen ihre jeweiligen Kompetenzen bei Plattformen, Software, Sensorik und Effektoren zusammen.
Noch im laufenden Jahr soll ein erster Demonstrator als Basis für weitere Entwicklungs- und Beschaffungsvorhaben entstehen.
Warum Diehl und Flanq im maritimen Umfeld kooperieren
Diehl Defence und das deutsche Defence-Tech-Unternehmen Flanq haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur strategischen Zusammenarbeit im Bereich autonomer maritimer Systeme geschlossen. Wie Diehl Defence am 23. September 2026 mitteilt, wollen die beiden Unternehmen ihre Kompetenzen und Fähigkeiten bündeln.
Ziel der Kooperation ist es, die Verteidigungsfähigkeit im maritimen Umfeld auf unbemannte Plattformen zu erweitern. Für beide Unternehmen erschließt die Zusammenarbeit damit das Technologiefeld autonomer Über- und Unterwasserplattformen, die als Träger für Sensorik und Effektoren eingesetzt werden sollen.
Flanq steuert Kompetenzen in den Bereichen Autonomie, Missionssoftware und Sensorfusion bei. Hinzu kommen die Entwicklung und Integration modularer unbemannter Seeplattformen.
Diehl Defence ergänzt diese Fähigkeiten mit seinem bestehenden Portfolio an Effektoren. Darüber hinaus bringt das Unternehmen seine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Industrialisierung komplexer Verteidigungssysteme in die Kooperation ein.
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Auf dieser Basis sollen bestehende Systeme gemeinsam weiterentwickelt und für neue maritime Einsatzszenarien bereitgestellt werden.
Mit der Zusammenarbeit wollen sich Diehl Defence und Flanq frühzeitig als verlässliche Partner der deutschen Marine und ihrer internationalen Partner positionieren. Dabei soll insbesondere die Verbindung der beiden deutschen Unternehmen dazu beitragen, die deutsche Resilienz auszubauen und zu stärken.
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Für beide Unternehmen ist die Kooperation zugleich ein Schritt zum Ausbau des eigenen maritimen Produktportfolios.
Wann soll der erste Demonstrator entstehen?
Die Zusammenarbeit soll kurzfristig konkrete Ergebnisse liefern. Diehl Defence und Flanq planen, noch im laufenden Jahr einen ersten Demonstrator zu realisieren.
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Dieser soll die Grundlage für weitere Entwicklungs- und Beschaffungsvorhaben schaffen. Damit verbinden die Unternehmen die strategische Kooperation unmittelbar mit der Weiterentwicklung autonomer maritimer Systeme und dem Ausbau ihres Produktportfolios.
Was Sie zum Thema autonome maritime Systeme wissen müssen
• Was planen Diehl Defence und Flanq bei autonomen maritimen Systemen? – Beide Unternehmen wollen ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam unbemannte Über- und Unterwasserplattformen weiterentwickeln.
• Welche Aufgaben übernehmen autonome maritime Systeme? – Die geplanten Plattformen sollen als Träger für Sensorik und Effektoren dienen und für neue maritime Einsatzszenarien bereitgestellt werden.
• Welche Kompetenzen bringt Flanq für autonome maritime Systeme ein? – Flanq bringt Know-how bei Autonomie, Missionssoftware, Sensorfusion sowie Entwicklung und Integration modularer unbemannter Seeplattformen ein.
• Welche Rolle übernimmt Diehl Defence bei autonomen maritimen Systemen? – Diehl Defence ergänzt die Kooperation mit seinem Portfolio an Effektoren sowie Erfahrung bei Entwicklung und Industrialisierung komplexer Verteidigungssysteme.
• Wann soll ein Demonstrator für autonome maritime Systeme entstehen? – Ein erster Demonstrator soll noch im laufenden Jahr realisiert werden und die Grundlage für weitere Entwicklungs- und Beschaffungsvorhaben bilden.