Deutz steigt bei Drohnenabwehrspezialist Tytan ein
Der Kölner Antriebsspezialist Deutz beteiligt sich an dem Münchner Deep-Tech-Unternehmen Tytan Technologies und geht zugleich eine strategische Partnerschaft mit dem Drohnenabwehr-Spezialisten ein.
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Zwei Soldaten erproben einen Demonstrator im Innovationslabor der Bundeswehr in Erding.Heike Westhöfer
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Ziel der Kooperation ist die Entwicklung und
Industrialisierung moderner Energie- und Antriebslösungen für
Drohnenabwehrsysteme. Im Fokus stehen unter anderem Antriebslösungen für
sogenannte Interceptor-Drohnen, modulare und dezentrale Energiesysteme sowie
Batteriesysteme für Launcher-Anwendungen. Darüber hinaus soll Deutz die Montage
und Endabnahme technischer Subsysteme unterstützen. Mit der Beteiligung im
Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde unterstreicht Deutz den Anspruch auf
eine langfristige Zusammenarbeit und stärkt zugleich seine Position im
wachsenden Markt für unbemannte Verteidigungssysteme.
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Deutz-CEO Dr. Sebastian C. Schulte sieht in der
Partnerschaft einen weiteren Schritt zum Ausbau des Defense-Geschäfts. Nach der
Übernahme des Antriebsspezialisten Sobek und der Beteiligung an ARX Robotics
treibe das Unternehmen damit seine Strategie im sicherheits- und
verteidigungsrelevanten Umfeld konsequent voran. Tytan Technologies entwickelt KI-gestützte, skalierbare und
autonome Lösungen zur Drohnenabwehr mit dem Ziel, eine vernetzte europäische
Luftverteidigungsarchitektur aufzubauen. Deutz soll insbesondere mit
industrieller Expertise und Kapazitäten zur Absicherung der Lieferkette und zum
Produktionshochlauf beitragen.
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Mit der Vereinbarung erweitert Deutz sein Portfolio im
Bereich robuster Antriebssysteme, mobiler Stromerzeugung und Energiespeicherung
gezielt um Anwendungen für die Drohnenabwehr und unterstreicht seine Ambitionen
im sicherheitsrelevanten Energiesegment.