1. Was meint Ultimo mit digitaler Resilienz?
Digitale Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Unternehmen, Störungen und Krisen nicht nur zu bewältigen, sondern frühzeitig zu erkennen und proaktiv darauf zu reagieren. Ziel ist es, reaktive Krisenbewältigung durch vorausschauendes Handeln zu ergänzen.
2. Warum rückt Resilienz aktuell so stark in den Fokus?
Lieferkettenstörungen, geopolitische Verwerfungen, wirtschaftlicher Druck, Fachkräftemangel durch demografischen Wandel und steigende Kosten erhöhen den Handlungsdruck. Unternehmen müssen smarter, koordinierter und effizienter arbeiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
3. Welche technologischen Entwicklungen sieht Ultimo als besonders wichtig?
Ultimo nennt drei zentrale Entwicklungen: fortschreitende Digitalisierung, zunehmende Automatisierung sowie die verstärkte Nutzung von KI und ML. Diese Trends sollen Agilität und Widerstandsfähigkeit in den kommenden Jahren maßgeblich verbessern.
4. Welche Rolle spielen IoT und digitale Zwillinge bei der Digitalisierung?
IoT vernetzt Sensoren, Geräte und Systeme, um Daten in Echtzeit zu erfassen und auszutauschen, was Transparenz in Lieferketten erhöht. Digitale Zwillinge, die fortlaufend mit Echtzeitdaten aktualisiert werden, können Krisenszenarien simulieren und analysieren, um Risiken besser zu verstehen und Gegenmaßnahmen zu planen.
5. Welche Risiken entstehen durch die zunehmende Digitalisierung?
Mit mehr digitalisierten Prozessen und Wertschöpfungsketten steigen auch die Risiken, insbesondere im Bereich Datensicherheit. Deshalb ist zu erwarten, dass Unternehmen verstärkt in Cybersicherheitsmaßnahmen investieren, was wiederum die digitale Resilienz stärkt.
6. Warum gewinnt Automatisierung an Bedeutung und wo zeigt sich das besonders?
Automatisierung wird wichtiger, weil viele Unternehmen unter Arbeitskräftemangel leiden. Sie soll repetitive Aufgaben übernehmen, damit Mitarbeitende sich auf komplexere, wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können. Besonders deutlich zeigt sich das in der Logistik, etwa durch Robotik, autonome mobile Roboter, Lagerdrohnen und fahrerlose Transportfahrzeuge.
7. Wie unterstützen KI und Machine Learning, Logistik, Fertigung und Asset Management?
In der Logistik verbessern KI-gestützte Vorhersagemodelle und Echtzeitüberwachung die Bedarfsprognosen, automatisieren Bestandsverfolgung und optimieren die Positionierung von Assets. In der Fertigung und im Asset Management ermöglicht KI-gestützte vorausschauende Wartung eine bessere Fehlererkennung und -prävention, sodass Ausfälle früher vorhergesagt und vermieden werden können.