Was sind „Erdölreserven“?
Erdölreserven sind Schätzungen der Menge an förderbarem
Rohöl in einem Gebiet, die mit heutiger Technologie wirtschaftlich gewonnen
werden können.
Wie hoch sind die globalen nachgewiesenen Erdölreserven?
Die weltweiten nachgewiesenen Erdölreserven liegen Ende 2025
bei rund 1.773 Milliarden Barrel.
Warum hat Venezuela trotz größter Reserven
wirtschaftliche Probleme?
Sanktionen, politische Instabilität und fehlende
Investitionen verhindern eine effiziente Förderung.
Wie stark sind die Reserven regional konzentriert?
Fast die Hälfte aller globalen Reserven liegt im Nahen
Osten.
Wachsen die globalen Erdölreserven noch?
Die Erdölreserven steigen nur noch sehr leicht. Sie wuchsen
laut OGJ 2025 gegenüber dem Vorjahr von 1.757 auf 1.773 Mrd. Barrel.
Wie unterscheiden sich „nachgewiesene“, „wahrscheinliche“
und „mögliche“ Reserven?
- Nachgewiesen (proven): mit hoher Sicherheit förderbar
- Wahrscheinlich (probable): technisch möglich, aber weniger sicher
- Möglich (possible): potenziell vorhanden, aber unsicher (Definitionen basieren auf geologischen und technischen Analysen).
Welche Rolle spielen unkonventionelle Quellen wie
Ölsande?
Ölsande (v. a.
in Kanada) erhöhen die globalen Reserven erheblich,
sind aber teurer und umweltintensiver in der Förderung.
Wie beeinflussen geopolitische Faktoren die Nutzung von
Reserven?
Konflikte, Sanktionen, Förderquoten (z. B. OPEC) und
Investitionsbedingungen haben neben dem Preis einen maßgeblichen Einfluss
darauf, wie viel Öl tatsächlich
gefördert wird.