KI-Agenten: 80 Prozent sind noch nicht im Regelbetrieb
KI-Agenten besitzen für Unternehmen hohe strategische Relevanz. Doch laut einer Lünendonk-Studie dominieren Pilotprojekte, während der breite Produktivbetrieb noch aussteht.
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KI-Agenten kommen kaum aus der Pilotphase. Eine Lünendonk-Studie zeigt Hürden, Potenziale und Investitionsschwerpunkte.Symbolbild - KI-generiert
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• 58 Prozent der Unternehmen testen autonome KI-Agenten in Pilotprojekten, weitere 18 Prozent befinden sich in der Exploration und Testphase. • Nur ein Prozent hat KI-Agenten Ende zu Ende in mehrere Kernprozesse integriert. • 66 Prozent berichten, dass weniger als ein Viertel ihrer KI-Piloten produktiv eingesetzt wird. • Investitionen fließen vor allem in Datenqualität, Integration, Plattformen, IT-Infrastruktur und KI-Kompetenz.
Autonome KI-Agenten können Aufgaben eigenständig planen, Entscheidungen treffen und Handlungen ausführen. Dennoch steht ihr produktiver Einsatz noch am Anfang. Das zeigt die Lünendonk-Studie „Agentic AI: vom Copiloten zum Autopiloten”, die in Kooperation mit Cosmo Consult, HyPlus, Materna, Reply, Sopra Steria und Woodmark entstanden ist.
58 Prozent der befragten Unternehmen testen autonome KI-Agenten in ersten Pilotprojekten. Weitere 18 Prozent befinden sich in der Explorations- und Testphase. 19 Prozent setzen die Technologie bereits in einzelnen Aufgabenbereichen ein. Eine durchgängige Ende-zu-Ende-Integration in mehrere Kernprozesse erreichen bislang lediglich ein Prozent.
Hohe Erwartungen an Effizienz und Flexibilität durch KI-Agenten
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96 Prozent versprechen sich Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen, 90 Prozent mehr Geschwindigkeit und Flexibilität. „Die strategische Relevanz von autonomen KI-Agenten ist in der Breite angekommen. Was fehlt, ist die operative Konsequenz: Unternehmen müssen den Übergang vom Piloten in den Regelbetrieb aktiv gestalten – mit klaren Prozessverantwortlichkeiten, belastbaren Datenarchitekturen und durchdachter Governance“, kommentiert Tobias Ganowski, Studienautor und Senior Consultant bei Lünendonk.
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Warum scheitert die Skalierung von KI-Agenten
66 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass weniger als ein Viertel ihrer bisherigen KI-Pilotprojekte den Sprung in den produktiven Einsatz geschafft hat. Als Ursachen werden in der Studie unter anderem fehlende technologische Voraussetzungen, Integrationsschichten und eine unzureichende Datenanbindung genannt. Hinzu kommen Sicherheits- und Datenschutzbedenken sowie fehlendes qualifiziertes Personal für Umsetzung, Betrieb und Weiterentwicklung. Auch zahlreiche parallel laufende und unzureichend abgestimmte KI-Initiativen erschweren die Skalierung.
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Vom Copiloten zum Autopiloten: Wie Agenten die nächste KI-Evolutionsstufe einläuten.Lünendonk
Investitionen schaffen die Basis für Agentic AI
Unternehmen wollen gezielt die Voraussetzungen für skalierbare KI-Agenten schaffen. 98 Prozent investieren in den kommenden zwei Jahren stark in Datenqualität und -integration, 94 Prozent in Orchestrierungsplattformen und IT-Infrastruktur. Digital Enablement mit Schulungen und Change Management sowie KI-Compliance stehen für jeweils 87 Prozent im Fokus.
KI-Agenten treiben die IT-Modernisierung voran
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73 Prozent erwarten keine Ablösung bestehender Anwendungen. KI-Agenten sollen vorhandene Systeme vielmehr ergänzen und komplette Prozessketten orchestrieren. Dafür sind offene Schnittstellen und ereignisgesteuerte Architekturen erforderlich. Agentic AI wird damit zugleich zum Treiber der IT-Modernisierung.
Quelle: Mit Material von Lünendonk & Hossenfelder
Was Sie zu KI-Agenten wissen müssen
1. Wie weit sind KI-Agenten in Unternehmen verbreitet?
58 Prozent testen KI-Agenten in Pilotprojekten, 18 Prozent befinden sich noch in der Explorations- und Testphase.
2. Wie viele Unternehmen integrieren KI-Agenten durchgängig?
Eine Ende-zu-Ende-Integration in mehrere Kernprozesse wurde bislang von einem Prozent erreicht.
3. Welche Vorteile sollen KI-Agenten bringen?
96 Prozent erwarten Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen, 90 Prozent mehr Geschwindigkeit und Flexibilität.
4. Wo investieren Unternehmen für KI-Agenten?
Im Fokus stehen Datenqualität und -integration, Orchestrierungsplattformen, IT-Infrastruktur, Digital Enablement und KI-Compliance.
5. Welche Rolle spielen KI-Agenten in bestehenden IT-Systemen?
73 Prozent der Unternehmen erwarten keine Ablösung bestehender Anwendungen. KI-Agenten sollen vorhandene Systeme ergänzen und komplette Prozessketten orchestrieren.