Schneider Electric mit KI-Schub

KI-Rechenzentren stärken Schneider Electric

Schneider Electric profitiert weiter vom Ausbau der KI-Rechenzentren. Die Nachfrage nach Energie-, Kühl- und Infrastrukturlösungen bleibt hoch.

Wie profitiert Schneider Electric vom KI-Boom? Rechenzentren treiben Umsatz und stützen die Jahresziele 2026.

Summary: Schneider Electric hat im ersten Quartal den Umsatz um fast 5 % auf 9,8 Milliarden EUR gesteigert. Aus eigener Kraft lag das Wachstum bei gut 11 % und damit über den durchschnittlichen Analystenschätzungen. Konzernchef Olivier Blum bestätigte die Jahresziele für 2026.

Der weltweit rasante Ausbau von KI-Kapazitäten gibt Schneider Electric weiter Rückenwind. Der französische Technologiekonzern profitiert von der hohen Nachfrage nach Technik zur effizienten Energienutzung, Kühlung und weiterer kritischer Ausrüstung für Rechenzentren.

Dazu zählen laut dpa unter anderem Serverracks und elektrische Werkzeuge. Die starke Nachfrage hilft dem Siemens-Konkurrenten, trägere Geschäfte im Bereich der Industrieautomatisierung abzufedern.

Warum die Nachfrage nach Infrastrukturtechnik steigt

KI-Rechenzentren benötigen leistungsfähige technische Infrastruktur. Für Schneider Electric bedeutet das eine anhaltend hohe Nachfrage nach Lösungen rund um Energieeffizienz, Kühlung und kritische Ausrüstung.

Gerade diese Bereiche zählen zu den Feldern, in denen der Konzern vom Ausbau der KI-Kapazitäten profitiert. Der Boom bei Rechenzentren wirkt damit als stabilisierender Faktor für das Gesamtgeschäft.

Schneider Electric wächst stärker als erwartet

Im ersten Quartal steigerte Schneider Electric den Umsatz um fast 5 % auf 9,8 Milliarden EUR. Aus eigener Kraft, also bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen, lag das Wachstum bei gut 11 %.

Damit übertraf der Konzern die durchschnittliche Analystenschätzung. Die Entwicklung zeigt, dass die Nachfrage nach Infrastruktur für KI-Rechenzentren schwächere Bereiche im Geschäft teilweise ausgleichen kann.

Welche Jahresziele Schneider Electric bestätigt

Konzernchef Olivier Blum bestätigte die Ziele für das Jahr 2026. Demnach soll der Umsatz aus eigener Kraft um 7 bis 10 % wachsen.

Auch beim bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte bleibt Schneider Electric bei seiner Prognose. Das bereinigte Ebita soll auf dieser Basis zwischen 10 und 15 % zulegen.

KI-Boom bleibt wichtiger Wachstumstreiber

Für Schneider Electric bleibt der Ausbau von KI-Rechenzentren ein wichtiger Wachstumstreiber. Die hohe Nachfrage nach Technik für Energienutzung, Kühlung und kritische Infrastruktur stärkt das Geschäft.

Gleichzeitig zeigt sich, dass die Dynamik im Rechenzentrumsumfeld trägere Entwicklungen in der Industrieautomatisierung abfedern kann. Schneider Electric geht deshalb mit bestätigten Jahreszielen in das weitere Geschäftsjahr.

Mit Material von dpa.

FAQ: Schneider Electric und KI-Rechenzentren

Wie profitiert Schneider Electric von KI-Rechenzentren? – Schneider Electric liefert Technik für effiziente Energienutzung, Kühlung und kritische Infrastruktur von Rechenzentren.

Wie stark ist Schneider Electric im ersten Quartal gewachsen? – Der Umsatz stieg um fast 5 % auf 9,8 Milliarden EUR; aus eigener Kraft lag das Wachstum bei gut 11 %.

Warum sind KI-Rechenzentren für Schneider Electric wichtig? – Sie sorgen für hohe Nachfrage nach Energie-, Kühl- und Infrastrukturlösungen und stützen damit das Wachstum.

Welche Jahresziele bestätigt Schneider Electric? – Der Konzern erwartet 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 7 bis 10 % und ein bereinigtes Ebita-Plus von 10 bis 15 %.

Welche Sparte läuft bei Schneider Electric träger? – Laut Mitteilung entwickelt sich das Geschäft im Bereich Industrieautomatisierung träger.