SLCR Lasertechnik und Laserax bündeln ihre Kompetenzen in der Laser-Oberflächenbearbeitung. Die Partnerschaft verbindet standardisierte Produktfamilien mit kundenspezifischem Advanced Engineering.
Olav G. Schulz (li., Gründer und CEO SLCR) und Xavier Godmaire (Mitgründer und CEO Laserax) freuen sich auf eine erfolgreiche Zukunft.SLCR/Laserax
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SLCR Lasertechnik und Laserax gehen eine strategische Partnerschaft ein; Laserax übernimmt einen Mehrheitsanteil an SLCR.
SLCR verantwortet von Langerwehe aus Anlagenbau, Vertrieb und Service in Europa, Laserax fokussiert vor allem Nordamerika.
Standardisierte Lasersysteme von Laserax werden mit der Prozess- und Entwicklungskompetenz von SLCR kombiniert.
Beide Partner erweitern ihre Marktreichweite und wollen ihre Entwicklungskraft unter anderem bei Physical AI bündeln.
Der kanadische Laser-Spezialist Laserax und die deutsche SLCR Lasertechnik haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, übernimmt Laserax einen Mehrheitsanteil an SLCR und damit die unternehmerische Führung innerhalb der neuen Partnerschaft.
Beide Unternehmen bleiben jedoch eigenständig. SLCR wird weiterhin von Gründer und CEO Olav G. Schulz geführt. Als zweiter Geschäftsführer verstärkt Steffen Neuhaus die Unternehmensführung.
Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Laser-Oberflächenbearbeitung. Das Angebot teilstandardisierter Lasersysteme von Laserax soll mit der Prozess- und Entwicklungskompetenz von SLCR verbunden werden. Damit wollen die Unternehmen ein Spektrum vom standardisierten Seriensystem bis zur individuell entwickelten Anlage für hohe Anforderungen abdecken.
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Produktfamilien treffen auf Advanced Engineering
Das neue Management-Team (v.li.).: David Schiffer, Steffen Neuhaus, Olav G. Schulz (SLCR), Xavier Godmaire und Nicolas Otis (Laserax).SLCR/Laserax
Die Portfolios der beiden Unternehmen folgen unterschiedlichen Ansätzen im Maschinenbau. Laserax entwickelt schlüsselfertige Maschinen in bewährten Produktfamilien. Diese lassen sich schnell in Serienlinien integrieren, können bei Bedarf angepasst werden und sind für den zuverlässigen Betrieb in großen Stückzahlen ausgelegt.
SLCR konzentriert sich dagegen auf Anwendungen, für die keine Standardlösung verfügbar ist. Für solche Aufgaben entwickelt das Unternehmen kundenspezifische Systeme und stimmt Optik, Mechanik, Elektrik und Software von Beginn an aufeinander ab.
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Die Partnerschaft soll beide Ansätze zusammenführen: Standardisierte Lösungen kommen dort zum Einsatz, wo sie die Anforderungen erfüllen. Für komplexere Aufgaben stehen individuell konstruierte Anlagen zur Verfügung.
Wie die Laser-Oberflächenbearbeitung globaler wird
Der Zusammenschluss verschafft der Gruppe eine feste Präsenz in Europa. SLCR übernimmt vom Standort Langerwehe aus den Anlagenbau sowie Vertrieb und Service für den europäischen Markt. Laserax bietet die beiden Lösungskonzepte vor allem in Nordamerika an.
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Für SLCR eröffnet die Partnerschaft zugleich den Zugang zum internationalen Vertriebs- und Support-Netzwerk von Laserax. Damit soll die Technologie des deutschen Unternehmens in größerem Maßstab auf dem Weltmarkt angeboten werden.
Nicolas Otis, Managing Director der Laserax GmbH, arbeitet dabei eng mit dem deutschen Team zusammen. Seine Aufgabe besteht laut Mitteilung darin, den Know-how-Austausch zu beschleunigen und die Zusammenarbeit voranzutreiben, ohne zusätzliche Führungsebenen zu schaffen.
„Rückenwind und neue Möglichkeiten“
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„Diese Partnerschaft öffnet ein neues Kapitel für SLCR“, sagt Olav G. Schulz, Gründer und CEO der SLCR Lasertechnik GmbH. „Sie vereint zwei starke, sich ergänzende Unternehmen. Gemeinsam bieten wir erstklassige Lösungen für die Laser-Oberflächenbehandlung – mit globaler Reichweite und starken lokalen Teams in Europa und Nordamerika. Für unser Team in Langerwehe bedeutet das Rückenwind und neue Möglichkeiten.“
Auch Xavier Godmaire, CEO und Mitgründer von Laserax, hebt die Kombination der jeweiligen Kompetenzen hervor: „Unsere Kunden profitieren stark von dieser Partnerschaft“, sagt Xavier Godmaire, CEO und Mitgründer von Laserax. „Wir verbinden das globale Vertriebsnetz und die Anwendungskompetenz von Laserax mit der einzigartigen Prozess- und Entwicklungskompetenz von SLCR. So erhalten unsere Kunden sofort Zugang zu neuen Produkten und Anwendungen – und wir bündeln die Entwicklungskraft, um Laserprozesse mit Physical AI intelligenter zu machen. Gleichzeitig gewinnen wir mit SLCR ein starkes europäisches Team und Fertigungskapazitäten in Deutschland, einem wichtigen Markt mitten in Europa, den wir künftig als lokaler Partner bedienen.“
Warum die Partnerschaft politische Unterstützung erhält
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Die deutsch-kanadische Kooperation wird auch von kanadischer Seite begrüßt. Maninder Sidhu, Minister für internationalen Handel von Kanada, verweist auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.
„Deutschland ist Kanadas größter Handelspartner in der EU, und diese Partnerschaft zeigt, was diese Beziehung leisten kann“, sagt Maninder Sidhu, Minister für internationalen Handel von Kanada. „Laserax ist ein Unternehmen aus Québec, das weltweit erfolgreich ist – und nun bündelt es seine Kräfte mit SLCR, einem etablierten deutschen Akteur in den Branchen Automotive, Energie und Verteidigung. Über diese Partnerschaft können beide Unternehmen in weitere Märkte expandieren und gut bezahlte Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen.“
Laser-Oberflächenbearbeitung für mehrere Branchen
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Die Partner sehen Wachstumspotenzial bei der Laser-Oberflächenbearbeitung. Das Verfahren kommt ohne Chemie oder andere zusätzliche Betriebsmittel aus. Dadurch können Anwender ihren CO₂-Fußabdruck und laufende Kosten reduzieren sowie strengere Umweltauflagen erfüllen.
SLCR und Laserax sind bereits in der Automobilindustrie und insbesondere in der E-Mobilität aktiv. Weitere Anwendungsfelder liegen im Energiesektor, in der Verteidigungsindustrie und in der Elektronikbranche. Mit dem kombinierten Portfolio wollen die Unternehmen Kundenanforderungen in diesen Märkten umfassender bedienen.
Wie Physical AI die Laserprozesse erweitern soll
Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf Physical AI, also künstlicher Intelligenz zur Steuerung physischer Maschinen. SLCR und Laserax wollen ihre Entwicklungskompetenzen bündeln, um Laserprozesse in diese Richtung weiterzuentwickeln.
Nach Angaben der Unternehmen gewinnt dieses Feld auch im Zusammenhang mit steigenden Investitionen in Luftfahrt und Verteidigung an Bedeutung. Damit verbindet die Partnerschaft nicht nur die bestehenden Produkt- und Engineering-Kompetenzen, sondern auch die weitere Entwicklung der Laserprozesse.
Mit Material von SLCR und Laserax
Was Sie zum Thema Laser-Oberflächenbearbeitung wissen müssen
• Was verändert die Partnerschaft bei der Laser-Oberflächenbearbeitung? – Laserax und SLCR verbinden standardisierte Produktfamilien mit kundenspezifischem Advanced Engineering.
• Welche Rolle übernimmt SLCR bei der Laser-Oberflächenbearbeitung? – SLCR verantwortet von Langerwehe aus Anlagenbau, Vertrieb und Service für den europäischen Markt.
• Welche Rolle spielt Laserax bei der Laser-Oberflächenbearbeitung? – Laserax bringt teilstandardisierte Lasersysteme sowie sein internationales Vertriebs- und Support-Netzwerk in die Partnerschaft ein.
• Welche Branchen adressiert die Laser-Oberflächenbearbeitung? – Genannt werden Automobilindustrie und E-Mobilität, Energie, Verteidigung sowie Elektronik.
• Welche Bedeutung hat Physical AI für die Laser-Oberflächenbearbeitung? – SLCR und Laserax wollen ihre Entwicklungskraft bündeln, um Laserprozesse mithilfe von Physical AI intelligenter zu machen.