Industry Insights: Podcast mit DMG Mori
DMG Mori: Irene Bader über die Zukunft der Industrie
Deutschland bleibt für DMG Mori ein wichtiger Produktions- und Entwicklungsstandort. Im Podcast Industry Insights spricht Vorständin Dr. Irene Bader unter anderem über Wettbewerbsfähigkeit, Automatisierung und die Zukunft der Arbeit.
Irene Bader (DMG Mori) und Anja Ringel sprechen im Podcast Industry Insights unter anderem über den Standort Deutschland. Hören Sie rein!
Florian Generotzky; Anna McMaster
DMG Mori hält am Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland fest und plant weitere Investitionen.
Der Werkzeugmaschinenhersteller erweitert seinen Standort Stipshausen und plant ein europäisches Headquarter mit Technologiezentrum in München.
Automatisierung und künstliche Intelligenz sollen neue Möglichkeiten für die industrielle Fertigung eröffnen.
Vorständin Dr. Irene Bader spricht im Podcast Industry Insights über Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräfte und die Zukunft der Arbeit.
Hohe Kosten, Bürokratie und internationaler Wettbewerbsdruck: Der Industriestandort Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen. Trotzdem hält Dr. Irene Bader, Mitglied des Vorstands bei DMG Mori, den Standort weiterhin für wettbewerbsfähig. In der neuen Folge von Industry Insights erklärt sie, warum das Unternehmen auch künftig in Deutschland investieren will und welche Veränderungen dafür notwendig sind.
Bader kennt die Perspektiven beider Länder: Als Vorstandsmitglied des deutsch-japanischen Werkzeugmaschinenherstellers ist sie regelmäßig zwischen München und Tokio unterwegs. Aus dem Ausland werde Deutschland häufig positiver betrachtet als innerhalb des Landes selbst, berichtet sie. Ein wesentlicher Grund dafür sei die technologische Kompetenz des deutschen Maschinenbaus. Besonders der Mittelstand spiele dabei eine entscheidende Rolle. Allerdings sieht Bader auch Handlungsbedarf: Unternehmen benötigten langfristige politische Orientierung und schnellere Entscheidungen, etwa bei Genehmigungsverfahren.
Neben der Standortfrage beschäftigt den Werkzeugmaschinenhersteller die zunehmende Automatisierung der Produktion. Nach Baders Beobachtung hat sich die Diskussion in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Viele Unternehmen fragen inzwischen weniger danach, ob sie automatisieren sollen, sondern welche Lösungen für ihre Fertigung geeignet sind.
Kommen Sie zum Maschinenbau-Gipfel!
Irene Bader wird auf dem Maschinenbau-Gipfel an der Podiumsdiskussion zum Thema "Warum investieren wir (noch) in Deutschland - und wo tut es weh?" teilnehmen.
Seien auch Sie Teil der Maschinenbau-Community und kommen Sie am 10. und 11. November nach Berlin!
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Gerade für mittelständische Produktionsbetriebe mit kleinen Losgrößen eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten. Im Podcast spricht Bader über konkrete Anwendungen, mit denen sich Maschinen automatisiert beladen und Materialflüsse organisieren lassen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle Automatisierung für die Wertschöpfung am Standort Deutschland spielen kann.
Wo DMG Mori KI schon einsetzt und wie die Expertin die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI sieht, erfahren Sie im Podcast.
Warum sich auch die Ausbildung verändern muss
Seit März verantwortet Bader im Vorstand zusätzlich den Personalbereich. Damit rücken der Generationenwechsel und die Qualifizierung der Beschäftigten stärker in ihren Fokus. Denn neue Technologien verändern nicht nur Maschinen und Prozesse, sondern auch die Anforderungen an Mitarbeitende und Führungskräfte.
Welche Kompetenzen werden künftig benötigt? Wie lässt sich Weiterbildung mit dem laufenden Produktionsbetrieb vereinbaren? Und was können Unternehmen vom unterschiedlichen Umgang mit Technologie in Deutschland und Japan lernen?
Über diese Fragen, ihre Eindrücke aus dem Silicon Valley und die Zukunft der industriellen Arbeit spricht Dr. Irene Bader mit Anja Ringel in der neuen Folge von Industry Insights. Hören Sie rein!
Hören Sie sich die neue Folge von Industry Insights an!
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