KI-Agenten in der Industrie: Industry Insights mit Microsoft
Wie KI-Agenten Führung und Produktion verändern
KI-Agenten sollen künftig eigenständig Aufgaben im industriellen Umfeld bearbeiten. Im Podcast Industry Insights erklärt Microsoft-Managerin Jana Kirchheim, was das für Führungskräfte, industrielle Prozesse und den Erhalt von Fachwissen bedeutet.
Anja RingelAnjaRingelManaging editor and podcast host for 'Produktion'
In dieser Folge von Industry Insights spricht Anja Ringel mit Jana Kirchheim unter anderem über KI-Agenten und Multiagentensysteme in der Industrie.Anna McMaster, Microsoft; Grafik: Claudia Weber
Anzeige
Summary: Anja Ringel und Jana Kirchheim, Senior Director für die Industrie bei Microsoft, sprechen in einer neuen Folge von Industry Insights über den Einsatz von KI-Agenten in der Industrie. Im Mittelpunkt stehen hybride Teams aus Menschen und digitalen Agenten, der Erhalt von Erfahrungswissen sowie die Aufgaben von Führungskräften bei der Einführung neuer Systeme. Zudem wird erläutert, warum Unternehmen zunächst mit überschaubaren Anwendungen starten sollten und der Mensch die Kontrolle behalten muss.
KI-Agenten halten schrittweise Einzug in industrielle Abläufe. Doch wo können sie genau helfen? Wie verändern sie die Prozesse konkret? Und was ändert sich dadurch für Führungskräfte? Mit diesen Themen beschäftigen sich Anja Ringel und Jana Kirchheim, Senior Director für die Industrie bei Microsoft, in der neuen Podcast-Folge von Industry Insights.
Kirchheim beschreibt darin eine Arbeitswelt, in der Führungskräfte zunehmend hybride Teams aus Menschen und digitalen Agenten koordinieren. Dabei geht es nicht allein um technische Kenntnisse. Entscheidend sei, klare Zuständigkeiten und Grenzen zu definieren: Welche Aufgaben darf ein Agent übernehmen? Auf welche Daten darf er zugreifen? Und vor allem: Wann muss ein Mensch eingreifen?
Für Führungskräfte ergibt sich daneben auch eine Vorbildfunktion. Wer von den Beschäftigten den Umgang mit KI erwartet, sollte die Anwendungen nach Ansicht Kirchheims auch selbst nutzen. Gleichzeitig müssten Unternehmen ausreichend Raum zum Lernen und Ausprobieren schaffen. Gerade bei der Einführung neuer Systeme sei es wichtig, Beschäftigte frühzeitig einzubeziehen und nicht nur isolierte Technologieprojekte aufzusetzen.
Anzeige
Sie wollen mehr über den Deutschen Maschinenbau-Gipfel wissen? Klicken Sie hier!
KI-Agenten können Fachwissen erhalten
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist der Unterschied zwischen klassischen Chatbots und KI-Agenten. Chatbots reagieren in der Regel auf einzelne Fragen. Agenten können dagegen ein vorgegebenes Ziel verfolgen, verschiedene Arbeitsschritte ausführen und weitere spezialisierte Agenten einbinden. Solche Multiagentensysteme könnten beispielsweise Informationen aus Entwicklung, Produktion, Lager und Lieferkette zusammenführen.
Warum Kirchheim Industrieunternehmen dennoch davon abrät, sofort möglichst komplexe Systeme aufzubauen, erfahren Sie in der Podcast-Folge.
Anzeige
Besonders relevant wird der Einsatz von KI-Agenten beim Erhalt von Erfahrungswissen. Wenn langjährige Beschäftigte ausscheiden, droht häufig Wissen verloren zu gehen, das kaum dokumentiert ist. Interviewagenten können dieses sogenannte implizite Wissen in Gesprächen strukturiert erfassen. Andere Systeme sollen es später neuen Mitarbeitenden zugänglich machen.
Wie KI-Agenten bereits in der Industrie eingesetzt werden, welche Aufgaben Führungskräfte übernehmen müssen und warum der Mensch weiterhin die Kontrolle behalten soll, hören Sie im Podcast!
Hören Sie die neue Folge Industry Insights an!
Industry Insights gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Unter anderem hier: