Marine-Drohne Seetaube - Stark liefert USV an die Bundeswehr
Stark hat der Bundeswehr das erste autonome USV „Seetaube“ geliefert. Das sechs Meter lange unbemannte Überwasserfahrzeug soll zunächst für die maritime Aufklärung erprobt werden.
Das autonome USV "Seetaube" von Stark basiert auf der "Vanta" des Unternehmens.Stark
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• Stark hat das autonome USV „Seetaube“ an das Kommando CIR ausgeliefert.
• Das sechs Meter lange System basiert auf Vanta und wird zunächst für die maritime Aufklärung erprobt.
• Sensoren, Kameras und Radar ermöglichen hochautomatisierte Missionen und die Erfassung von Aufklärungsdaten.
• Das autonome USV soll bemannte Schiffe ergänzen und als zweite Peilbasis bei der Verortung von Signalen unterstützen.
Wie die Bundeswehr das autonome USV erprobt
Stark hat dem Kommando CIR das erste autonome unbemannte Überwasserfahrzeug (USV) erfolgreich ausgeliefert. Unter der Bezeichnung „Seetaube“ soll das sechs Meter lange System künftig offiziell in Dienst genommen werden. Es basiert auf der Vanta-Plattform von Stark und wird zunächst für die maritime Aufklärung erprobt.
Bei dem Projekt handelt es sich um ein Innovationsvorhaben des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr. In den kommenden Monaten sind die Ausbildung des Bedienpersonals und weitere Erprobungen im Seebetrieb vorgesehen.
Sensorik und Automatisierung für maritime Missionen
Für das Projekt ist die Seetaube mit Sensoren, Kameras und Radar ausgerüstet. Auf Basis vorgeplanter Missionen kann das autonome USV hochautomatisiert operieren und innerhalb definierter Parameter eigenständig navigieren.
Ein Bediener überwacht die jeweilige Mission und kann jederzeit eingreifen. Die erfassten Daten werden sicher an das Bedienterminal übertragen. Dort stehen sie unmittelbar für die weitere Lagebilderstellung zur Verfügung.
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Warum die Seetaube die Aufklärung unterstützen soll
Wie die Bundeswehr in einer Mitteilung erklärt, werde die Sicherheitslage auf See durch hybride Aktivitäten zunehmend komplexer und erfordere flexible Antworten. Die Seetaube soll dazu beitragen, „verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen“ und Aufklärungsdaten schneller sowie präziser verfügbar zu machen.
Als flexibel einsetzbare zweite Peilbasis soll das System Schiffe und Boote der Bundeswehr bei der präzisen Verortung von Signalen auf See unterstützen.
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„Seetaube erhöht die Wirksamkeit der Truppe unmittelbar – ohne zusätzliche Großplattform. Das unbemannte System liefert die zweite Peilbasis für präzise Ortung auf See und erweitert die Flotte, ohne ein weiteres Schiff zu binden“, sagt Sven Weizenegger, Leiter des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr. „Der Vorteil liegt in der klaren Ergänzung bestehender Fähigkeiten: Modular eingesetzte Systeme verstärken vorhandene Wirkungsketten, ohne neue Komplexität zu schaffen und bringen Wirkung schneller dorthin, wo sie gebraucht wird.“
Vanta erreicht mehr als 45 Knoten
Die Vanta-Systemfamilie wurde für Aufklärung und Wirkung im küstennahen Einsatz sowie für den Schutz von Häfen und kritischer maritimer Infrastruktur entwickelt. Die Plattform erreicht Geschwindigkeiten von mehr als 45 Knoten und bietet eine Nutzlastkapazität von bis zu 500 Kilogramm. Damit ist sie für ein breites Spektrum militärischer Fähigkeiten ausgelegt.
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„Wir müssen nicht für jede Aufgabe ein bemanntes Schiff aufs Meer schicken“, sagt Johannes Schaback, CTO von Stark. „Vanta bringt Sensorik, Reichweite und Ausdauer in den Operationsraum, ohne zusätzliches Personal zu binden. Mit Seetaube macht Deutschland einen wichtigen Schritt hin zu skalierbaren unbemannten Aufklärungsfähigkeiten auf See.“
Welche weiteren Aufgaben kann das autonome USV übernehmen?
Stark hat bereits den erfolgreichen Start der tube-launched Loitering Munition „Cascade” von Vanta demonstriert. In anderen Konfigurationen kann die Plattform damit als Träger von Effektoren in einen Aufklärungs- und Wirkverbund integriert werden.
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Durch hohe Seeausdauer und Automatisierung können unbemannte Systeme dauerhaft Aufgaben in der Aufklärung und Überwachung übernehmen. Sie sollen dadurch bemannte Schiffe entlasten und deren Einsatzbereitschaft erhöhen.
• Was ist das autonome USV „Seetaube“? – Die Seetaube ist ein sechs Meter langes unbemanntes Überwasserfahrzeug von Stark auf Basis der Vanta-Plattform.
• Wofür wird das autonome USV eingesetzt? – Zunächst soll die Seetaube für die maritime Aufklärung erprobt und als zweite Peilbasis zur Verortung von Signalen eingesetzt werden.
• Wie arbeitet das autonome USV? – Das System kann vorgeplante Missionen hochautomatisiert abarbeiten und innerhalb definierter Parameter eigenständig navigieren. Ein Bediener überwacht den Einsatz und kann eingreifen.
• Welche Technik nutzt das autonome USV? – Für das Projekt ist die Seetaube mit Sensoren, Kameras und Radar ausgestattet.
• Welche Leistung bietet das autonome USV? – Die zugrunde liegende Vanta-Systemfamilie erreicht mehr als 45 Knoten und verfügt über eine Nutzlastkapazität von bis zu 500 Kilogramm.