Cambridge Aerospace baut Präsenz in Deutschland aus
Cambridge Aerospace erhält 300 Mio. USD frisches Kapital und treibt sein internationales Wachstum voran. Deutschland gehört bereits zu den Ländern, in denen das britische Luftverteidigungsunternehmen präsent ist.
Cambridge Aerospace soll auch in Deutschland wachsen. 300 Mio. USD sollen Fertigung, Produktentwicklung und die internationale Expansion unterstützen.Cambridge Aerospace
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Summary: Cambridge Aerospace hat eine Series-C-Finanzierung über 300 Mio. USD bei einer Bewertung von 3,4 Mrd. USD bekannt gegeben. Das Unternehmen will damit Fertigungskapazitäten, Lieferfähigkeit und Produktentwicklung ausbauen. Neben Großbritannien ist Cambridge Aerospace bereits in Deutschland, Polen, Norwegen, der Ukraine und Australien präsent.
Welche Rolle Deutschland für Cambridge Aerospace spielt
Cambridge Aerospace setzt seinen internationalen Wachstumskurs fort und ist dabei auch in Deutschland präsent. Wie das britische Luftverteidigungsunternehmen mitteilt, verfügt es neben seinem Heimatmarkt Großbritannien über eine Präsenz in Deutschland, Polen, Norwegen, der Ukraine und Australien.
Weitere Details zur konkreten Ausgestaltung der Aktivitäten in Deutschland nennt das Unternehmen in seiner Mitteilung nicht. Klar ist jedoch: Die internationale Präsenz fällt in eine Phase starken Wachstums. Cambridge Aerospace wurde vor weniger als zwei Jahren gegründet und beschäftigt inzwischen mehr als 250 Mitarbeiter. Perspektivisch soll Deutschland auch zu einem Produktionsstandort werden. Cambridge Aerospace spricht von Fertigungskapazitäten für kostengünstige Abfangsysteme und erwartet dadurch zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze in Engineering und Produktion.
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Rund zwei Drittel der Beschäftigten arbeiten in hochqualifizierten technischen und ingenieurwissenschaftlichen Funktionen. Darüber hinaus greift das Unternehmen auf die Erfahrung von Veteranen aus den Streitkräften verbündeter Staaten zurück.
Am 10. August 2026 hat Cambridge Aerospace den Abschluss seiner Series-C-Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Das Unternehmen erhält 300 Mio. USD bei einer Bewertung von 3,4 Mrd. USD.
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Die Finanzierungsrunde wurde von DFJ Growth angeführt. Außerdem beteiligten sich Lux, Accel, Lakestar, Never Lift, Ora Global sowie Elad Gil & Co.
Mit dem zusätzlichen Kapital will Cambridge Aerospace seine Fertigungskapazitäten ausbauen und bestehende sowie neue Verträge erfüllen. Gleichzeitig soll weiter in die schrittweise Weiterentwicklung vorhandener Produkte investiert werden. Hinzu kommt die Entwicklung der nächsten Produktgeneration.
CEO Steven Barrett erklärt: „Diese Finanzierungsrunde ist ein Beleg für die unglaubliche Arbeit des gesamten Teams von Cambridge Aerospace. Indem wir die besten Talente der Welt mit einer gemeinsamen Mission zusammengebracht haben, den Luftraum der Alliierten vor Bedrohungen zu schützen, haben wir bereits sehr viel erreicht. Mit diesen zusätzlichen Mitteln können wir unsere Fertigung und unsere Lieferkapazitäten weiter skalieren, um mit dem Tempo der Bedrohungen und den Anforderungen der verbündeten Nationen Schritt zu halten.“
Warum Cambridge Aerospace seine Fertigung skaliert
Die Series-C-Runde folgt nur wenige Monate nach einer weiteren großen Finanzierung. Im April 2026 hatte Cambridge Aerospace in seiner Series-B-Runde bereits 200 Mio. USD bei einer Bewertung von 1,3 Mrd. USD eingesammelt. Diese Runde wurde gemeinsam von Elad Gil & Co und Spark Capital angeführt.
Seitdem erhielt das Unternehmen mehrere Aufträge des britischen Verteidigungsministeriums. Dazu gehört die Bereitstellung kostengünstiger Abfangsysteme für die britischen Streitkräfte.
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Der erste Auftrag wurde vom britischen Verteidigungsminister auf der London Defence Conference bekannt gegeben. Im Juli folgte die Ankündigung des Programms Low-Cost Effectors & Autonomous Platforms, kurz LEAP.
Die neuen Finanzmittel sollen Cambridge Aerospace nun dabei unterstützen, seine Fertigung und Lieferkapazitäten an die wachsende Auftragslage anzupassen.
Was hinter der Technologie von Cambridge Aerospace steckt
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Das erste Produkt des Unternehmens ist Skyhammer. Nach Angaben von Cambridge Aerospace konnte das System innerhalb kurzer Zeit entwickelt und ausgeliefert werden.
Als nächsten Schritt bereitet das Unternehmen die Markteinführung von Starhammer vor. Das Produkt soll 2027 auf den Markt kommen. Parallel dazu will Cambridge Aerospace seine Belegschaft deutlich vergrößern.
Randy Glein, Gründer und Managing Partner von DFJ Growth, begründet das Investment mit der Technologie und dem Team des Unternehmens: „Cambridge Aerospace löst eine der drängendsten Herausforderungen der modernen Kriegsführung. Das Unternehmen hat ein kostengünstiges und präzises Counter-UAS-System entwickelt, um anfliegende Bedrohungen und das durch kostengünstige Angriffsdrohnen verursachte Chaos auf dem Gefechtsfeld zu bekämpfen. Wir haben den globalen Markt untersucht und Cambridge als das Unternehmen mit dem besten Team und der besten Technologie identifiziert, um die fortschrittlichste und modernste Luftverteidigungsinfrastruktur für Europa und seine Verbündeten aufzubauen.“
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Damit stellt der Investor ausdrücklich auch den europäischen Markt und die verbündeten Staaten in den Mittelpunkt. Deutschland gehört bereits zu den Ländern, in denen Cambridge Aerospace nach eigenen Angaben vertreten ist.
Wer das Wachstum von Cambridge Aerospace vorantreibt
Cambridge Aerospace führt sein schnelles Wachstum unter anderem auf die unterschiedlichen Hintergründe seines Führungsteams zurück.
CEO Professor Steven Barrett verfügt über umfangreiche Erfahrung als Luft- und Raumfahrtingenieur. CCO Chris Sylvan war mehr als zehn Jahre bei den Royal Marines tätig und arbeitete anschließend mit neuen Verteidigungstechnologien. Junaid Hussain wiederum hat mehrere Unternehmen im Bereich neuer Technologien gegründet.
Hinzu kommt die stark technisch geprägte Belegschaft. Zwei Drittel der mehr als 250 Mitarbeiter sind in technischen oder ingenieurwissenschaftlichen Funktionen tätig.
Warum Skyhammer für die weitere Entwicklung wichtig ist
Skyhammer steht im Zentrum der bisherigen Produktentwicklung von Cambridge Aerospace. Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting bezeichnet das System als Beispiel für kostengünstige Abfangraketen, die von den britischen Streitkräften benötigt würden.
Streeting sagt: „Diese Bewertung ist ein großer Vertrauensbeweis für Großbritannien. Skyhammer von Cambridge Aerospace ist ein Beispiel für die kostengünstigen Abfangraketen, die unsere Streitkräfte benötigen, um Gegner abzuschrecken und unser Land zu schützen.“
Zudem erklärt er: „Genau das soll unser Unicorn-Programm hervorbringen – britische Start-ups, die zu Milliardenunternehmen heranwachsen, qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und die Position Großbritanniens an der Spitze der Verteidigungsinnovation festigen.“
Mit der Series-C-Finanzierung verfügt Cambridge Aerospace nun über weiteres Kapital für Fertigung, Produktentwicklung und Wachstum. Deutschland ist bereits Teil der internationalen Präsenz des Unternehmens, ohne dass Cambridge Aerospace in seiner aktuellen Mitteilung nähere Angaben zu den dortigen Aktivitäten macht.
Mit Material von Cambridge Aerospace
FAQ: Cambridge Aerospace in Deutschland
• Welche Präsenz hat Cambridge Aerospace in Deutschland? – Cambridge Aerospace gibt an, neben Großbritannien auch in Deutschland präsent zu sein.
• Was bedeutet die Series-C-Finanzierung für Cambridge Aerospace in Deutschland? – Cambridge Aerospace will die 300 Mio. USD für Fertigung, Lieferfähigkeit und Produktentwicklung einsetzen. Eine konkrete Mittelverwendung speziell für Deutschland wird nicht genannt.
• Wie hoch ist die Finanzierung von Cambridge Aerospace? – Die Series-C-Runde umfasst 300 Mio. USD bei einer Unternehmensbewertung von 3,4 Mrd. USD.
• Welche Produkte bietet Cambridge Aerospace in Deutschland an? – Die Mitteilung nennt Skyhammer als erstes ausgeliefertes Produkt und Starhammer als für 2027 geplantes nächstes Produkt. Eine Zuordnung speziell zum deutschen Markt erfolgt nicht.
• In welchen Ländern ist Cambridge Aerospace neben Deutschland präsent? – Das Unternehmen nennt Großbritannien, Polen, Norwegen, die Ukraine und Australien.