Siemens Xcelerator für Raumfahrt

Wie Siemens die Raumfahrtentwicklung beschleunigen will

Siemens Xcelerator unterstützt The Exploration Company dabei, die Entwicklung wiederverwendbarer Raumfahrtsysteme schneller und weniger komplex zu gestalten.

The Exploration Company setzt Software aus dem Siemens Xcelerator Portfolio ein, um die Entwicklung seiner wiederverwendbaren Raumfahrtsysteme zu beschleunigen.
The Exploration Company setzt Software aus dem Siemens Xcelerator Portfolio ein, um die Entwicklung seiner wiederverwendbaren Raumfahrtsysteme zu beschleunigen.

Summary: The Exploration Company setzt Software aus dem Siemens-Xcelerator-Portfolio für die Entwicklung seiner Raumfahrtsysteme ein. Das 2021 gegründete Unternehmen will Engineering-Prozesse vernetzen, Entwicklungszeiten verkürzen und wiederverwendbare Technologien für die Raumfahrt vorantreiben. Die integrierte Software soll zudem Zertifizierungsprozesse unterstützen und die Fertigung effizienter machen.

Das europäische Raumfahrtunternehmen The Exploration Company nutzt Software aus dem Siemens-Xcelerator-Portfolio, um seine Entwicklungsarbeit weniger komplex und schneller zu gestalten. Das 2021 in Gauting bei München gegründete Unternehmen entwickelt wiederverwendbare, trägerunabhängige Raumfahrtsysteme, darunter die Raumfahrzeugfamilie Nyx sowie Hochleistungs-Raketentriebwerke. Ziel ist es, künftig Güter und später auch Astronauten ins All zu transportieren.

Wie Siemens mitteilt, sollen die integrierten Softwarelösungen Entwicklungsprozesse vernetzen und den Datenaustausch über den gesamten Engineering-Prozess hinweg vereinfachen.

Welche Vorteile bietet die integrierte Entwicklungsumgebung?

„Die Zukunft der Luft- und Raumfahrt wird von Unternehmen geprägt werden, die Geschwindigkeit, Innovation und technische Präzision in großem Maßstab miteinander verbinden“, sagte Edwin Severijn, Senior Vice President und General Manager für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei Siemens Digital Industries Software.

Sie wollen mehr über den Deutschen Maschinenbau-Gipfel wissen? Klicken Sie hier!

„Unsere Zusammenarbeit mit The Exploration Company zeigt beispielhaft, wie Siemens Xcelerator Kunden dabei unterstützt, ein vernetztes digitales Unternehmen aufzubauen, das die Entwicklung beschleunigt und ihnen ermöglicht, die anspruchsvollen Anforderungen der Raumfahrtprogramme der nächsten Generation zu erfüllen“, ergänzte Severijn.

Nach Angaben des Unternehmens sorgen die integrierten Software-Tools für einen nahtlosen Datenaustausch und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit über den gesamten Entwicklungsprozess. Damit sollen die hohen Zertifizierungsanforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie unterstützt werden. Durch die Zusammenführung von Mechanik-, Elektrik- und Simulationsdisziplinen in einer einheitlichen Entwicklungsumgebung können Entwicklungsteams effizienter arbeiten.

Wie profitiert die Entwicklung der Raumfahrtsysteme?

„Unsere Mission bei The Exploration Company ist es, den Zugang zum Weltraum durch wiederverwendbare Technologien zu erleichtern. Dies erfordert eine fortschrittliche und skalierbare Entwicklungs- und Engineering-Umgebung“, sagte Daniel Prudente Martins, Principal EWIS & Electrical Interfaces, Nyx Avionics, bei The Exploration Company.

„Die Zusammenarbeit mit Siemens und der Einsatz seiner führenden Industriesoftware helfen uns dabei, unsere Entwicklungsprozesse zu vernetzen, Nacharbeiten zu reduzieren, die Entwicklung zu beschleunigen und die Fertigung effizienter zu gestalten, während wir unsere Aktivitäten weiter ausbauen. Für die Mission ‚Bikini‘, unsere Demonstrations-Raumkapsel, haben wir den Weg vom ersten Konzept bis zur flugfähigen Hardware in nur neun Monaten geschafft. Damit konnten wir zeigen, mit welcher Geschwindigkeit unser integrierter Engineering-Ansatz eine schnelle Entwicklung ermöglicht.“

Ein Beispiel ist die Entwicklung des schubstarken Raketentriebwerks Storm. Hier kann The Exploration Company nach Unternehmensangaben additive Fertigungsprozesse simulieren und optimieren. Änderungen in einem Entwicklungsbereich lassen sich unmittelbar in den weiteren Fachdisziplinen nachvollziehen.

Mit Material von Siemens.

FAQ: Siemens Xcelerator und Raumfahrt

Wie unterstützt Siemens Xcelerator die Entwicklung? – Die Software vernetzt Entwicklungsprozesse, verbessert den Datenaustausch und reduziert Nacharbeiten.

Warum nutzt The Exploration Company Siemens Xcelerator? – Das Unternehmen will die Entwicklung wiederverwendbarer Raumfahrtsysteme beschleunigen und Engineering-Prozesse effizienter gestalten.

Welche Raumfahrtsysteme entwickelt The Exploration Company mit Siemens Xcelerator? – Entwickelt werden unter anderem die Raumfahrzeugfamilie Nyx sowie das Raketentriebwerk Storm.

Welche Rolle spielt Siemens Xcelerator bei der Zertifizierung? – Die Software unterstützt durch Rückverfolgbarkeit und integrierte Entwicklungsprozesse die Anforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie.