AIBO

Bislang ist Sonys Aibo nur in Japan und den USA auf dem Markt. Nun soll er auch in europäischen Haushalten seinen Dienst leisten. - Bild: Sony

Sonys Roboterhund Aibo, der mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet ist, kann sich bis zu zehn Gesichter merken, um Bewohner zu erkennen. Als Basis für die neue Funktion erstellt Aibo zunächst mit seinem Kamerablick einen Plan der Räume und der Besitzer kann festlegen wo er im Haus aufpassen soll und zu welchen Zeiten.

Zum Sommer will Sony zudem erstmals Software-Entwicklern über Schnittstellen Zugriff auf Aibo gewähren. Details zu den Möglichkeiten gab es dabei zunächst nicht. In einer limitierten Auflage verkauft Sony jetzt auch einen Aibo, der mit Brauntönen einem Beagle ähnlich sieht.

Aibo-Einführung in Europa geplant

Sony hatte die neue Aibo-Version im November 2017 auf den Markt gebracht- mehr als ein Jahrzehnt nachdem das Original-Modell eingestellt worden war. In Japan kostet der Aibo 198 000 Yen (knapp 1600 Euro) und in den USA rund 2900 Dollar. Eine Markteinführung in Europa wurde zwar in Aussicht gestellt, konkrete Angaben dazu gab es aber bisher nicht.

Die aktuelle Aibo-Version soll unter anderem besser mit den Besitzern interagieren als das Original-Modell. So erkennt Aibo nun ein Lächeln oder lobende Worte und nimmt dank Sensoren auch Streicheln an Kopf oder Rücken wahr. Zudem kann der Mini-Roboter dank künstlicher Intelligenz sein Verhalten an die Reaktionen der Menschen anpassen. Neben dem Kaufpreis will Sony über die Lebenszeit des Roboterhundes auch Geld mit Abo-Angeboten verdienen.

Video: Sonys Aibo auf der CES 2019

Automatisierungsquote: Wo arbeiten die meisten Roboter?

Global betrachtet arbeiten im Schnitt 74 Roboter pro 10.000 Mitarbeiter in der Fertigungsindustrie. Das gab die International Federation of Robotics (IFR) in der jüngsten Statistik bekannt. Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wie die Roboterdichte laut IFR weltweit verteilt ist.