VDMA stärkt materialHUB für nachhaltige Werkstoffe
Strengere Umweltauflagen verändern die industrielle Produktentwicklung. Der VDMA treibt den Ausbau der kostenfreien Plattform materialHUB voran und unterstützt Unternehmen bei der Recherche geeigneter Materialien nach technischen und regulatorischen Kriterien.
Redaktion ProduktionRedaktionProduktion
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Die Auswahl geeigneter Werkstoffe ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg industrieller Produkte.Bangkok Click Studio - stock.adobe.com)
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Maschinenhersteller und ihre Zulieferer stehen zunehmend vor der Herausforderung, Materialien nicht nur nach funktionalen, sondern auch nach ökologischen und regulatorischen Kriterien auszuwählen. Neben technischen Eigenschaften gewinnen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte immer stärker an Bedeutung. Neue gesetzliche Vorgaben – insbesondere zu Inhaltsstoffen und Informationspflichten – betreffen dabei nicht nur Neuentwicklungen, sondern auch bestehende Produkte im Markt.
materialHUB: Unterstützung für Industrie und Entwicklung
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Forschung, Entwicklung und Produktion müssen daher regelmäßig Materialien identifizieren, die sowohl den technischen Anforderungen als auch den regulatorischen Rahmenbedingungen gerecht werden. Um Unternehmen bei diesen komplexen Aufgaben zu unterstützen, engagiert sich der VDMA für den Ausbau der öffentlich geförderten, nichtkommerziellen Onlineplattform materialHUB. Die Plattform dient der Recherche und Veröffentlichung von Material- und Werkstoffdaten und ist frei zugänglich.
Die VDMA-Interessengruppe materialHUB setzt sich aktiv für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform ein. In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen wurden:
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aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien integriert,
die Benutzerführung verbessert und
die Such- und Filterfunktionen erweitert.
Ziel ist eine praxisnahe, nutzerfreundliche Anwendung, die den Anforderungen der industriellen Produktentwicklung gerecht wird. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration umweltrelevanter und regulatorischer Merkmale. Damit unterstützt materialHUB Unternehmen dabei, Materialien gezielt im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben, Nachhaltigkeitsziele und Marktanforderungen zu bewerten.
Werkstoffdaten teilen und Sichtbarkeit gewinnen
Die Plattform materialHUB richtet sich nicht nur an Anwender, sondern auch an Anbieter und Forschungseinrichtungen. Unternehmen, die Informationen zu Materialien, Werkstoffklassen und Anwendungsgebieten bereitstellen, profitieren von:
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erhöhter Sichtbarkeit ihrer kommerziellen Angebote,
Präsentation ihrer Forschungsaktivitäten und
der Erfüllung des steigenden Informationsbedarfs ihrer Kunden.
Quelle: VDMA
FAQs zu materialHub
Was ist materialHUB?
materialHUB ist eine kostenfreie, öffentlich geförderte und nichtkommerzielle Online-Plattform zur Recherche und Veröffentlichung von Material- und Werkstoffdaten. Sie ermöglicht die Suche nach technischen Eigenschaften sowie nach umwelt- und regulatorischen Merkmalen von Materialien.
Warum ist materialHUB für Unternehmen relevant?
Strengere Umweltauflagen und wachsende Informationspflichten stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. materialHUB unterstützt bei der Auswahl regelkonformer und nachhaltiger Werkstoffe – sowohl für Neuentwicklungen als auch für bestehende Produkte – und erleichtert damit Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse.
Welche Rolle spielt der VDMA bei materialHUB?
Der VDMA engagiert sich aktiv im Ausbau und in der Weiterentwicklung von materialHUB. Über die VDMA-Interessengruppe materialHUB werden in Zusammenarbeit mit Unternehmen neue Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien integriert, die Nutzerführung verbessert und die Suchfunktionen erweitert.
Welche Informationen können über materialHUB recherchiert werden?
Über materialHUB lassen sich Material- und Werkstoffdaten nach technischen Merkmalen sowie nach umweltrelevanten und regulatorischen Aspekten recherchieren. Dazu zählen unter anderem Informationen zu Inhaltsstoffen, Nachhaltigkeitskriterien und gesetzlichen Anforderungen.
Welche Vorteile haben Anbieter und Forschungseinrichtungen?
Anbieter und Forschungseinrichtungen können ihre Materialien, Werkstoffklassen und Anwendungsgebiete sichtbar machen. Durch das Teilen von Werkstoffdaten steigern sie ihre Reichweite, erfüllen den wachsenden Informationsbedarf ihrer Kunden und positionieren sich im Kontext von Nachhaltigkeit und Regulierung.