Chinesische Roboterhersteller: Diese Namen sollten Sie jetzt kennen
Chinesische Roboterhersteller decken längst mehr als klassische Industrierobotik ab. Cobots, Humanoide, Quadrupeden und Embodied-AI-Plattformen erweitern den Wettbewerb um die Fabrikautomation.
Chinas Robotikindustrie erweitert ihr Spektrum deutlich: Neben klassischen Industrierobotern und Cobots gewinnen humanoide Systeme, Quadrupeden und mobile Robotikplattformen für Produktion, Logistik und Inspektion an Bedeutung.Symbolbild - KI-generiert
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Chinesische Hersteller wie ESTUN und SIASUN dominieren weiterhin die klassische 6-Achs-Industrierobotik.
Im Cobot-Segment zählen JAKA (bis 30 kg), Dobot, AUBO und ROKAE zu den relevanten Anbietern.
Unitree und UBTECH treiben humanoide und mobile Robotik voran – Unitree mit Datenplattformen, UBTECH mit seriennahen Fabrikeinsätzen.
AgiBot, RealMan und weitere Anbieter positionieren Roboter zunehmend als offene Entwicklungs- und KI-Plattformen.
Warum chinesische Roboterhersteller neu bewertet werden müssen
Der chinesische Robotikmarkt lässt sich nicht mehr allein anhand klassischer 6-Achs-Industrieroboter beurteilen. Neben Herstellern wie ESTUN, SIASUN, Inovance, STEP, EFORT und GSK haben sich Anbieter etabliert, deren Schwerpunkt auf kollaborativen Robotern, mobilen Manipulatoren, humanoiden Systemen oder universelleren Robotikplattformen liegt.
Damit verschiebt sich auch die Frage, was unter einem industriell relevanten Roboterhersteller zu verstehen ist. Ein ESTUN-Schwerlastroboter für eine Schweißzelle erfüllt eine grundsätzlich andere Aufgabe als ein JAKA-Cobot, ein Unitree-Quadruped für Inspektionsaufgaben oder ein UBTECH Walker S2 für Materialhandling.
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Für den Herstellervergleich ist deshalb eine Einteilung in vier Gruppen sinnvoll:
klassische Industrierobotik,
kollaborative Robotik,
humanoide Robotik sowie
mobile und Embodied-AI-Plattformen.
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Welche klassischen chinesischen Roboterhersteller zählen?
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ESTUN gehört zu den breit aufgestellten klassischen Industrieroboteranbietern. Das Unternehmen verbindet Robotik mit eigener Motion-Control-, Servo-, PLC- und Encodertechnik. Das dokumentierte Portfolio umfasst 96 Robotermodelle mit Traglasten von 3 bis 1.200 kg. Damit deckt ESTUN ein Spektrum von kleineren Handhabungsaufgaben bis zur Schwerlastrobotik ab.
SIASUN ist ebenfalls deutlich breiter als ein reiner Gelenkroboterhersteller. Das Unternehmen bietet Industrie-, Mobil- und Spezialroboter sowie komplette Schweiß-, Montage- und Logistiksysteme. Die internationale Präsenz mit Strukturen unter anderem in Deutschland macht SIASUN auch für europäische Projekte relevant.
Inovance verbindet die Robotik mit einem besonders großen Automatisierungsportfolio. Neben 6-Achs-, SCARA- und kollaborativen Robotern entwickelt das Unternehmen PLC, Servo, Motoren, Präzisionsmechanik, Sensorik und Machine Vision. Für Maschinenbauer kann gerade dieser Systemansatz relevant sein.
STEP kommt ebenfalls aus der Antriebs- und Steuerungstechnik. Das Unternehmen verfügt über eigene Servo-, Drive-Control- und Robot-Controller-Technik. Ein Schwerpunkt liegt bei General Industry, Palettieren und Schweißen.
EFORT positioniert sich unter anderem bei Schwerlast-, Schweiß-, Lackier- und Automotive-Anwendungen. GSK wiederum ist aufgrund der Verbindung von CNC-Steuerungen, Servo Drives, Servomotoren und Robotern insbesondere für die Werkzeugmaschinenautomation interessant.
Diese Hersteller sind am ehesten mit der etablierten internationalen Industrierobotik vergleichbar. Kennzahlen wie Traglast, Reichweite, Wiederholgenauigkeit, Bahnperformance, Controller, Sicherheitsfunktionen und Integrationsfähigkeit lassen sich hier vergleichsweise direkt gegenüberstellen.
Welche chinesischen Roboterhersteller gehören auf welche Shortlist?
Für klassische hochproduktive 6-Achs-Automation sollten ESTUN, SIASUN, Inovance und STEP im Zentrum eines Vergleichs stehen. Je nach Anwendung kommen EFORT für Schwerlast und Automotive sowie GSK für CNC-nahe Aufgaben hinzu.
Für Cobot-Projekte sollte die Betrachtung um JAKA, Dobot, AUBO und ROKAE erweitert werden. In diesem Segment lassen sich bereits klassische Automatisierungskennzahlen wie Traglast, Reichweite, Wiederholgenauigkeit, Schutzart, Sicherheitsfunktionen und europäische Servicefähigkeit vergleichen.
Bei humanoider Robotik sollten UBTECH und Unitree unterschiedliche Rollen einnehmen. UBTECH ist aufgrund der dokumentierten Fabrikanwendungen besonders interessant, wenn konkrete Industrieprozesse untersucht werden sollen. Unitree ist stärker als breit angelegte Hardware-, Entwicklungs- und Embodied-AI-Plattform einzuordnen.
AgiBot und RealMan sind vor allem dann relevant, wenn der Blick über fertige Roboterprodukte hinaus auf Datenerfassung, Training, Teleoperation und die Entwicklung eigener embodied Anwendungen erweitert wird.
Wie stark sind chinesische Cobot-Hersteller?
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Bei kollaborativen Robotern wird das chinesische Anbieterfeld deutlich größer. Neben JAKA, ESTUN, Inovance und STEP gehören insbesondere Dobot, AUBO und ROKAE zu den Herstellern, die für industrielle Anwendungen betrachtet werden können.
JAKA konzentriert sich stark auf kollaborative Robotik. Das Unternehmen nennt mehr als 20.000 eingesetzte Roboter, über 300 Vertriebspartner und Absatz in mehr als 100 Ländern und Regionen. Mit der Zu-Serie reicht das verifizierte Angebot bis 30 kg Traglast (Zu30). Deutschland gehört zu den ausdrücklich genannten Niederlassungsstandorten.
Dobot wurde 2015 gegründet und hat sein Angebot von kompakten Robotern zu einem breiten Cobot-Portfolio ausgebaut. Nach Herstellerangaben wurden mehr als 100.000 kollaborative Roboter in über 100 Ländern und Regionen verkauft. Das Unternehmen nennt Nutzlasten über sein Gesamtportfolio hinweg von 0,25 bis 30 kg.
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Für industrielle Anwendungen umfasst das Programm unter anderem die CRA-Familie. Der CR20A erreicht beispielsweise 20 kg Nutzlast und 1.700 mm Arbeitsradius. Als Einsatzgebiete nennt Dobot unter anderem Picking, Verpacken, Palettieren und Schweißen in Automotive, Hausgeräteindustrie, Logistik und Metallverarbeitung.
Interessant ist zudem die strategische Erweiterung des Portfolios: Dobot führt inzwischen neben seinen Cobots auch humanoide Systeme wie DOBOT ATOM sowie das X-Trainer-System für Robotikdaten und Training. Das Unternehmen bewegt sich damit von einem klassischen Cobot-Anbieter in Richtung einer breiteren intelligenten Robotikplattform.
AUBO ist ebenfalls klar auf kollaborative Robotik ausgerichtet. Das 2015 gegründete Unternehmen bietet mehrere Cobot-Familien sowie mobile kollaborative Systeme. Die klassische i-Serie deckt laut Hersteller Nutzlasten von 3 bis 20 kg ab. Die neuere iS-Baureihe reicht in den veröffentlichten Modellen bis 35 kg.
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AUBO nennt eine Präsenz in mehr als 50 Ländern und Regionen sowie After-Sales-Strukturen unter anderem in Deutschland und den USA. Das Portfolio adressiert 3C, Automotive, Halbleiter, Maschinenbau und weitere industrielle Anwendungen.
ROKAE bildet eine Brücke zwischen klassischer Industrierobotik und Cobots. Das Unternehmen bietet neben Industrierobotern die xMate-CR-Serie an. Die aktuelle Baureihe reicht laut Hersteller bis 45 kg Traglast und 2.246 mm Arbeitsradius. Die Plattform nutzt das selbst entwickelte xCore-Steuerungssystem und kombiniert Kraft- und Positionsregelung.
Damit sind chinesische Cobot-Hersteller inzwischen nicht mehr ausschließlich im Bereich kleiner Traglasten positioniert. Modelle mit 20, 30, 35 oder sogar 45 kg erweitern die möglichen Einsatzfelder in Richtung Maschinenbeschickung, Palettieren und schwereres Handling.
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Was unterscheidet Unitree von klassischen Industrierobotern?
Unitree nimmt innerhalb des Vergleichs eine Sonderstellung ein. Das Unternehmen konzentriert sich nicht primär auf stationäre 6-Achs-Industrieroboter, sondern auf humanoide und vierbeinige Robotik, Roboterarme sowie die dazugehörigen Komponenten und Entwicklungsplattformen. Unitree bezeichnet A2, B2, B1 und AlienGo ausdrücklich als Robotersysteme für industrielle Anwendungen. Hinzu kommen humanoide Systeme wie H1, H2, G1 und R1 sowie Roboterarme.
Der B2 zeigt, wo sich quadrupede Robotik von konventionellen Industrierobotern unterscheidet. Der Roboter ist für mobile Aufgaben ausgelegt und soll laut Hersteller mit mehr als 40 kg kontinuierlicher Last laufen können. Als Anwendungen nennt Unitree unter anderem Energieanlagen- und Industrieinspektion sowie Einsätze in schwierigem Gelände. Der neuere A2 ist mit LiDAR, Kamera, austauschbaren Batterien und optionaler Rad-Bein-Konfiguration ausgestattet. Unitree nennt Logistik, industrielle Inspektion und Rettung als Einsatzfelder.
Gleichzeitig baut Unitree das Humanoid-Portfolio aus. Der H1 ist ein rund 1,8 m großer humanoider Roboter mit 3D-LiDAR und Tiefenkamera. Der G1 ist wesentlich kompakter und verfügt je nach Ausführung über 23 bis 43 Gelenkfreiheitsgrade.
Für die Industrie besonders interessant ist allerdings weniger die reine Mechanik als die Entwicklung hin zu einer Daten- und Trainingsplattform. Mit G1-D bietet Unitree eine End-to-End-Plattform für Datenerfassung, Verarbeitung, Labeling, Modelltraining und Inferenz an. Sie soll verschiedene humanoide Anwendungen und Entwicklungsprozesse unterstützen. Die G1-D-Variante ist ein radgetriebener humanoider Roboter mit 17 bis 19 Freiheitsgraden (ohne Endeffektor), der im November 2025 vorgestellt wurde.
Wie weit ist UBTECH bei humanoiden Industrierobotern?
UBTECH verfolgt einen deutlich stärker auf konkrete Fabrikanwendungen ausgerichteten Humanoid-Ansatz.
Was bedeutet der Plattformtrend für die Industrie?
Der eigentliche technologische Wandel liegt weniger darin, dass klassische Roboter verschwinden. Vielmehr entstehen zusätzliche Automatisierungsebenen.
Ein klassischer 6-Achs-Industrieroboter bleibt für hochproduktive, wiederholbare Aufgaben wie Schweißen, Handling, Lackieren oder Maschinenbeschickung die Referenzarchitektur.
Cobots erweitern diese Welt um flexiblere Automatisierung, einfachere Programmierung und Anwendungen mit geringeren Stückzahlen oder häufigeren Produktwechseln.
Mobile Roboter und Quadrupeden lösen dagegen Aufgaben, bei denen der Roboter selbst seinen Einsatzort wechseln muss. Inspektion, Anlagenüberwachung und Logistik gehören zu den naheliegenden Feldern.
Humanoide Systeme gehen noch einen Schritt weiter. Ihr Ansatz besteht darin, bestehende, für Menschen ausgelegte Arbeitsumgebungen nutzen zu können. Materialbehälter, Werkzeuge, Regale und Verkehrswege müssten dann nicht zwingend für eine speziell konstruierte Automationszelle verändert werden.
Ob dieser Ansatz wirtschaftlich tragfähig ist, kann jedoch nicht anhand spektakulärer Bewegungsdemonstrationen beurteilt werden. Für Produktionsbetriebe zählen Zykluszeit, Verfügbarkeit, Prozessfähigkeit, Sicherheitskonzept, Wartbarkeit, Lebensdauer und TCO.
Mit Walker S, Walker S1 und Walker S2 führt das Unternehmen eine eigene Produktfamilie für industrielle Anwendungen. Der Walker S2 wurde 2025 vorgestellt und ging nach Unternehmensangaben im November 2025 in Serienproduktion und Auslieferung.
Der Roboter kann laut UBTECH Lasten bis 15 kg handhaben und arbeitet innerhalb eines vertikalen Arbeitsbereichs von 0 bis 1,8 m. Besonders auffällig ist das autonome Batteriesystem: Walker S2 kann seine Batterie nach Herstellerangaben innerhalb von drei Minuten selbst wechseln und damit für einen kontinuierlicheren Betrieb ausgelegt werden.
Entscheidend für die industrielle Einordnung sind jedoch die Anwendungen. UBTECH nennt Materialhandling, SPS-Sortierung, Qualitätsprüfung, Schrauben, Montage und Prozessmaterialhandling. Die Walker-S-Reihe wurde nach Unternehmensangaben bereits in Fertigungsumgebungen von Unternehmen wie BYD, NIO, Foxconn und SANY eingesetzt beziehungsweise erprobt.
Im Geschäftsbericht für 2025 beschreibt UBTECH insbesondere Handling, Sortieren und Qualitätsprüfung als zentrale industrielle Arbeitsstationen für Walker S2.
Damit unterscheidet sich UBTECH von vielen Humanoid-Unternehmen, deren Systeme primär Forschungs-, Entwicklungs- oder Demonstrationsplattformen sind. Der Hersteller versucht, die Humanoiden ausdrücklich in reale Produktions- und Logistikprozesse zu integrieren.
Welche Rolle spielen AgiBot und neue Plattformanbieter?
AgiBot gehört zur nächsten Gruppe chinesischer Anbieter: Unternehmen, bei denen humanoide beziehungsweise embodied Robotik von Beginn an als universellere Plattform gedacht wird.
Beim Genie G1 kombiniert AgiBot beispielsweise einen mobilen Unterbau mit einem humanoiden Oberkörper. Das System verfügt laut Hersteller über 20 Freiheitsgrade ohne Endeffektor, sechsachsige Kraftsensorik, mehrere Kameras und eine Rechenplattform auf Basis von Nvidia Jetson AGX Orin. Als Einsatzgebiete nennt das Unternehmen Industrie, Handel und Haushaltsumgebungen.
Für die industrielle Bewertung ist dabei die Plattformidee entscheidend. AgiBot hebt die native Datenerfassung per Teleoperation und die Aufzeichnung vollständiger Gelenkdaten hervor. Der Roboter ist damit nicht nur als fertiges Automatisierungsprodukt, sondern zugleich als Werkzeug für Training und Weiterentwicklung robotischer Fähigkeiten positioniert.
RealMan verfolgt ebenfalls einen Plattformansatz. Das Unternehmen bietet neben Roboterarmen und mobilen Systemen komplette Lösungen für Datenerfassung und Training humanoider beziehungsweise embodied Systeme an.
Die Data-Collection-Lösung umfasst nach Herstellerangaben Hardware, Softwareplattform, Datenerfassung, Annotation, Qualitätssicherung und Datenmanagement. Als Hardware werden unter anderem RealBot-Systeme und Teleoperationslösungen eingesetzt.
Dieser Ansatz ist für die Industrie insofern relevant, als sich ein neuer Teil des Robotikmarktes nicht mehr allein über Hardware definiert. Daten, Teleoperation, Simulationsumgebungen, Modelltraining und die Übertragung gelernter Fähigkeiten auf unterschiedliche Roboterplattformen werden zu zusätzlichen Differenzierungsmerkmalen.
Chinesische Roboter: Unterschiede der Herstellergruppen
Klassische Industrierobotik:
ESTUN – breites 6-Achs-Portfolio, Servo- und Motion-Control-Integration, hohe Traglasten.
SIASUN – Industrie-, Mobil- und Spezialrobotik sowie komplette Automationssysteme.
Inovance – Robotik innerhalb eines großen Automatisierungsökosystems aus Steuerung, Servo, Motor, Vision und Sensorik.
STEP – Industrierobotik mit eigener Motion-Control- und Controller-Technik.
EFORT – Schwerpunkt unter anderem auf Automotive, Schwerlast, Schweißen und Lackieren.
GSK – CNC-nahe Robotik für Werkzeugmaschinen und Machine Tending.
Kollaborative Robotik:
JAKA – international ausgerichteter Cobot-Spezialist mit deutschen Strukturen, Zu-Serie bis 30 kg.
Dobot – sehr breites Cobot-Angebot und zunehmende Erweiterung Richtung Humanoide und Trainingssysteme.
AUBO – Cobot-Spezialist mit industriellen und mobilen kollaborativen Systemen.
ROKAE – Verbindung von klassischer Industrie- und kraftgeregelter kollaborativer Robotik.
Humanoide Robotik:
UBTECH – stark auf konkrete industrielle Aufgaben und Fabrikeinsätze ausgerichtete Walker-S-Reihe.
Unitree – humanoide Plattformen mit Schwerpunkt auf Dynamik, Hardware, eigener Komponentenentwicklung und Embodied AI.
AgiBot – humanoide beziehungsweise mobile Manipulationsplattformen mit integrierter Datenerfassung.
Dobot – mit ATOM inzwischen zusätzlich im Humanoid-Segment aktiv.
Mobile und Embodied-AI-Plattformen:
Unitree – Quadrupeden, Humanoide, Roboterarme sowie Daten- und Trainingsplattformen.
RealMan – leichte Robotik, mobile Manipulation sowie Infrastruktur für Datenerfassung und Training.
AgiBot – mobile und humanoide Plattformen für unterschiedliche Einsatzszenarien.
AUBO – mobile kollaborative Systeme, bei denen Cobot, Fahrplattform, Vision und Endeffektor gemeinsam gesteuert werden können.
ROKAE – eigenes offenes ROKAE+-Ökosystem sowie Industrie- und Cobot-Hardware. Der Hersteller spricht inzwischen selbst von einer Full-Stack-Ausrichtung für Embodied Intelligent Robots.
Was Sie über chinesische Roboterhersteller wissen müssen
Welche chinesischen Roboterhersteller bieten klassische Industrieroboter an? – Zu den relevanten Anbietern zählen ESTUN, SIASUN, Inovance, STEP, EFORT und GSK.
Welche chinesischen Roboterhersteller sind bei Cobots relevant? – JAKA, Dobot, AUBO und ROKAE gehören zu den besonders relevanten Anbietern, ergänzt durch Cobot-Angebote etablierter Automatisierungsunternehmen.
Welche chinesischen Roboterhersteller entwickeln Humanoide? – Zu den industriell interessanten Anbietern zählen unter anderem UBTECH, Unitree, AgiBot und inzwischen auch Dobot.
Welche chinesischen Roboterhersteller bieten Robotikplattformen an? – Unitree, RealMan, AgiBot und ROKAE verbinden Roboterhardware zunehmend mit Entwicklungs-, Daten-, Trainings- oder Ökosystemplattformen.
Wie sollten chinesische Roboterhersteller verglichen werden? – Klassische Industrieroboter sollten nach Prozessleistung, Sicherheit, Integration und TCO bewertet werden. Bei Humanoiden und Embodied-AI-Plattformen kommen Autonomie, Datensysteme, Lernfähigkeit und der Nachweis realer Industrieeinsätze hinzu.