Deutz-Auftragseingang legt kräftig zu

Deutz wächst zum Jahresstart deutlich

Der Deutz-Auftragseingang ist im ersten Quartal um gut 40 % gestiegen. Der Motorenhersteller sieht Beiträge aus Motoren, Energie, Verteidigung und Service.

Deutz wächst und erzielt 2025 in schwierigem Marktumfeld eines der besten Ergebnisse der jüngeren Unternehmensgeschichte.
Der Motorenhersteller Deutz meldet mehr Aufträge, höheren Umsatz und schwarze Zahlen.

Summary: Deutz meldete am Donnerstag Zahlen für das erste Quartal. Der Auftragseingang stieg um gut 40 %, der Umsatz um gut 8 % auf 530,0 Millionen EUR. Einsparungen, neue Geschäftsfelder und das Servicegeschäft stärkten das Ergebnis; die Jahresziele wurden bestätigt.

Der Motorenhersteller Deutz hat seinen Wachstumskurs zum Jahresstart fortgesetzt. Wie das Unternehmen anlässlich der Zahlenvorlage mitteilt, zog der Konzern im traditionell eher schwachen ersten Quartal gut 40 % mehr Aufträge an Land.

Dabei berichtet Deutz auch von einer Erholungstendenz im Baumaschinen- und Landtechnikbereich, vor allem zum Quartalsende hin. Für den Motorenhersteller ist das ein wichtiges Signal, da beide Bereiche zu den relevanten Märkten des Unternehmens zählen.

Deutz steigert Umsatz auf 530,0 Millionen EUR

Auch beim Umsatz legte Deutz zu. In den ersten drei Monaten stieg der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um gut 8 % auf 530,0 Millionen EUR. Der jüngste Konzernumbau zahlt sich damit weiter aus.

Unternehmenschef Sebastian Schulte sagte laut Mitteilung: "Sowohl unser Motorengeschäft als auch unsere neu erschlossenen Geschäftsfelder Energie und Verteidigung sowie das wichtige Wachstumsfeld Service leisten erkennbare Beiträge"

Damit verweist Deutz nicht nur auf das klassische Motorengeschäft, sondern auch auf neue Geschäftsfelder, die zunehmend zum Wachstum beitragen.

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Warum verbessert sich das operative Ergebnis so deutlich?

Noch stärker als der Umsatz entwickelte sich das operative Ergebnis. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern, also das bereinigte Ebit, stieg um fast 46 % auf 37,3 Millionen EUR.

Deutz profitierte dabei auch von Einsparungen. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wurden alle Maßnahmen erfolgreich durchgeführt. Das ursprüngliche Einsparziel von 50 Millionen EUR werde um rund zehn Prozent übertroffen.

Deutz kehrt unter dem Strich in die Gewinnzone zurück

Auch beim Konzernergebnis zeigt sich eine deutliche Verbesserung. Unter dem Strich erzielte Deutz einen Gewinn von 21,8 Millionen EUR. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 10 Millionen EUR gestanden.

Damit gelang dem Unternehmen im ersten Quartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Die Entwicklung wird durch höhere Aufträge, steigende Erlöse und Kosteneffekte getragen.

Was bedeutet der Deutz-Auftragseingang für die Jahresziele?

Trotz der deutlichen Verbesserung zum Jahresstart bleibt Deutz bei seinem bisherigen Ausblick. Unternehmenschef Sebastian Schulte bestätigte die Jahresziele.

Der starke Auftragseingang, der höhere Umsatz und das verbesserte operative Ergebnis zeigen, dass der Konzernumbau weiter Wirkung entfaltet. Zugleich verweist Deutz auf Beiträge aus Motorengeschäft, Energie, Verteidigung und Service.

Mit Material von dpa.

FAQ zum Deutz-Auftragseingang

Wie stark ist der Deutz-Auftragseingang im ersten Quartal gestiegen? – Der Deutz-Auftragseingang legte im ersten Quartal um gut 40 % zu.

Welche Bereiche tragen zum Deutz-Auftragseingang bei? – Beiträge kommen aus dem Motorengeschäft, den Geschäftsfeldern Energie und Verteidigung sowie aus dem Servicegeschäft.

Wie entwickelte sich der Umsatz parallel zum Deutz-Auftragseingang? – Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten um gut 8 % auf 530,0 Millionen EUR.

Wie wirkt sich der Deutz-Auftragseingang auf das Ergebnis aus? – Das bereinigte Ebit stieg um fast 46 % auf 37,3 Millionen EUR; unter dem Strich erzielte Deutz 21,8 Millionen EUR Gewinn.

Bestätigt Deutz nach dem höheren Auftragseingang die Jahresziele? – Ja, Unternehmenschef Sebastian Schulte bestätigte die Jahresziele.