Werkzeugmaschinen

DN Solutions schließt Übernahme von Heller ab – Integration startet

DN Solutions hat die Übernahme des Werkzeugmaschinenherstellers Heller abgeschlossen. Genehmigungen liegen u. a. aus Deutschland, den USA und Großbritannien vor. Beide Unternehmen planen eine schrittweise Integration bei erhaltener Marke.

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Won-jong Kim, CEO von DN Solutions, und Dr. Thorsten Schmidt, CEO der HELLER Group, sind sich einig: „Diese strategische Partnerschaft stärkt die Position beider Unternehmen in der Präzisionstechnik."

DN Solutions hat die Übernahme des deutschen Werkzeugmaschinenherstellers Heller abgeschlossen. Produktion berichtete: DN Solutions übernimmt Heller. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die Transaktion von den zuständigen Aufsichtsbehörden in mehreren Ländern genehmigt – darunter in Deutschland, den USA und Großbritannien. Damit ist der Eigentümerwechsel formell vollzogen.

Die neue Konstellation soll die Position beider Unternehmen im internationalen Werkzeugmaschinenbau stärken. DN Solutions verweist dabei auf seine globale Präsenz und digitale Plattformen, Heller bringt nach Unternehmensangaben insbesondere Know-how im Präzisionsmaschinenbau ein. Ziel sei es, die jeweiligen Stärken zusammenzuführen und das Angebot für Kunden breiter aufzustellen – von Maschinen über Automationslösungen bis hin zu Serviceleistungen.

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Markenidentität von Heller soll erhalten bleiben

Ein zentrales Element der angekündigten Integrationsstrategie ist die Bewahrung der Markenidentität von Heller. Gleichzeitig sollen Synergien in Bereichen wie Forschung und Entwicklung, Fertigung, Marketing, Service und Produktion genutzt werden. Für die kommenden Monate kündigt DN Solutions eine schrittweise Integration an, um eine gemeinsame Unternehmenskultur zu entwickeln und die Abstimmung zwischen den Organisationen zu verbessern.

DN-Solutions-CEO Won-jong Kim spricht von einem Schritt, der die Grundlage für langfristige Stabilität und Wachstum schaffen solle. Heller-CEO Thorsten Schmidt betont, dass Kunden weltweit künftig von einem breiteren Portfolio und einer engeren Zusammenarbeit profitieren sollen.

Ausbau des Servicenetzwerks und Investitionen angekündigt

In der Mitteilung stellen die Unternehmen ein erweitertes Servicenetzwerk in Aussicht, das stärker auf zentrale Fertigungsregionen wie Europa und Nordamerika ausgerichtet sein soll. Darüber hinaus nennt DN Solutions strategische Investitionen am Standort Nürtingen sowie an weiteren internationalen Standorten. Damit soll das Leistungsangebot ausgebaut und die Kundenbetreuung weiterentwickelt werden.

Umsatz und Produktionszahlen nach Zusammenschluss

Nach dem Zusammenschluss rechnet DN Solutions mit einem konsolidierten Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. Gemeinsam sollen beide Unternehmen künftig jährlich über 13.400 Maschinen fertigen. Die neue Größenordnung soll laut Mitteilung Skaleneffekte und eine stärkere Position im Einkauf ermöglichen.

Roadmap für die nächsten 12 bis 24 Monate

Für die nächsten 12 bis 24 Monate plant DN Solutions eine Roadmap entlang der Wertschöpfungskette. Ein Fokus liegt dabei auf der Stärkung des Umsatzwachstums von Heller – unter anderem durch die Nutzung der jeweiligen Kundenbasen. Der erste gemeinsame öffentliche Auftritt von DN Solutions und Heller ist für April 2026 angekündigt: Beide Unternehmen wollen auf der SIMTOS in Seoul erstmals gemeinsam auftreten und die Zusammenarbeit präsentieren.

Die wichtigsten Fakten zur Heller-Übernahme

Was ist der aktuelle Stand der Übernahme? DN Solutions hat die Übernahme von Heller abgeschlossen. Die Transaktion wurde von Aufsichtsbehörden in mehreren Ländern genehmigt, darunter Deutschland, die USA und Großbritannien.

Was ist das Ziel der Partnerschaft? Beide Unternehmen wollen die Markenidentität von Heller bewahren und gleichzeitig ein gemeinsames, breiteres Lösungsangebot im Werkzeugmaschinenbau aufbauen – inklusive Service und digitaler Plattformen.

Was ändert sich für Kunden und Service? Die Unternehmen stellen ein erweitertes Servicenetzwerk und maßgeschneiderte Lösungen in wichtigen Fertigungsregionen wie Europa und Nordamerika in Aussicht. Der Fokus liegt auf einer engeren Betreuung und abgestimmten Angeboten.

Welche Kennzahlen nennt DN Solutions nach dem Zusammenschluss? Der konsolidierte Umsatz soll sich laut Mitteilung auf rund 2 Milliarden Euro erhöhen. Gemeinsam fertigen beide Unternehmen demnach über 13.400 Maschinen pro Jahr.

Wie läuft die Integration weiter – und wann treten beide erstmals gemeinsam auf? DN Solutions plant eine schrittweise Integration über die nächsten 12 bis 24 Monate. Der erste gemeinsame öffentliche Auftritt ist für April 2026 auf der SIMTOS in Seoul angekündigt.