| von Sarah Wieser

Die oben genannten Ergebnisse der Bitkom-Umfrage ergaben sich aus der telefonischen Befragung von 555 Industrieunternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern.

Zum Beispiel bei der Frage "Wie wahrscheinlich ist es, dass Künstliche Intelligenz im Kontext von Industrie 4.0 bestehende
Geschäftsmodelle disruptiv verändern wird?" gingen die Meinungen der Befragten bereits auseinander. So stimmten tatsächlich nur 17 Prozent für "sehr wahrscheinlich". Prozentual am meisten Unternehmen (32 Prozent) halten es für "eher wahrscheinlich", 26 Prozent entschieden sich für die Antwort "eher nicht wahrscheinlich" und 21 Prozent sehen disruptive Veränderungen als "überhaupt nicht wahrscheinlich" an.

Weitere interessante Erkenntnisse aus der Umfrage:

  • 53 Prozent der Befragten nutzen bereits spezielle Anwendungen für Industrie 4.0, aber
  • 86 Prozent der Befragten verrieten, KI im Kontext von Industrie 4.0 noch gar nicht zu nutzen
  • 53 Prozent der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen 20 bis unter 50 Prozent der Maschinen bereits mit dem Internet verbunden sind
  • Im Durchschnitt ist jede vierte Maschine der Befragten "smart"
  • 74 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass durch Industrie 4.0 neue Arbeitsplätze für gut ausgebildete Fachkräfte entstehen
  • 66 Prozent der Befragten sehen vor allem die hohen Investitionskosten als Hemmnis beim Einsatz von Industrie 4.0-Anwendungen in ihrem Unternehmen
  • 38 Prozent der Befragten vermuten, dass im Jahr 2030 die USA führend beim Thema Industrie 4.0 sein wird
  • 91 Prozent der Befragten sehen die Digitalisierung als Chance für ihr Unternehmen
  • 80 Prozent der Befragten wünschen sich bei einem besseren Breitbandausbau Unterstützung von der Politik