1. Welches Problem tritt bei Bandmessern in Schneidemaschinen häufig auf?
Bandmesser und Bandsägen sind hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt und können während des Betriebs reißen. Das führt zu beschädigten Werkstücken, ungeplanten Stillständen und wirtschaftlichen Einbußen.
2. Was ist die zentrale Innovation der gemeinsamen Erfindung?
Die Innovation besteht in einem Sensorsystem, das den Schädigungszustand von Bandmessern kontinuierlich überwacht und frühzeitig kritische Veränderungen erkennt. Dadurch wird eine vorausschauende Wartung möglich.
3. Wie funktioniert die Zustandsüberwachung konkret?
Sensoren erfassen während des laufenden Betriebs relevante physikalische Parameter. Eine Auswerteeinheit analysiert die Daten und identifiziert Anzeichen für Materialermüdung oder drohende Risse.
4. Welche Vorteile bietet die planbare Instandhaltung?
Unternehmen können Wartungsmaßnahmen gezielt planen, Ausfallzeiten reduzieren, die Prozesssicherheit erhöhen und die Lebensdauer der Werkzeuge verlängern. Zudem sinkt das Risiko von Material- und Produktionsverlusten.
5. In welchem Rahmen wurde die Technologie entwickelt?
Die Lösung entstand im gemeinsamen ZIM-Projekt „iKnife4Foam“ zwischen der Universität Siegen und der Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG.
6. Welche Rolle spielte PROvendis bei der Umsetzung?
PROvendis unterstützte die Universität Siegen bei der Sicherung und Vermarktung der Erfindung. Mit dieser Unterstützung wurden die Erfindungsrechte sowie die Patentanmeldung an Bäumer übertragen.
7. Wie wird die Technologie künftig eingesetzt?
Als Marktführer für Spezialmaschinen in der Schaumstoffindustrie integriert Bäumer die Lösung in sein Portfolio, um Sicherheit, Effizienz und Materialeinsparungen weiter zu steigern.