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Die Volkswagen-Töchter Porsche (hier der 911 GT3) und Audi wollen für die Fahrzeugarchitektur der Zukunft enger zusammenarbeiten. - Bild: Porsche

| von Stefan Weinzierl

So wollen die beiden Vorstandsvorsitzenden die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, um die Chancen für künftige Fahrzeuggenerationen optimal zu nutzen und die Herausforderungen besser zu bewältigen.

„Gemeinsam kommen wir im Rennen um die Mobilität der Zukunft schneller voran. Wir nutzen die Kompetenzen beider Unternehmen und erschließen Synergien“, sagt Oliver Blume, der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG. „Wir arbeiten zusammen, wo es sinnvoll ist. Wir achten aber auch sehr genau auf die Differenzierung zwischen unseren Marken. Ein Porsche ist immer ein Porsche, das wird auch in Zukunft so sein.“

„Die besten Köpfe aus beiden Unternehmen stellen gemeinsam die technischen Weichen für die Zukunft “, sagt Rupert Stadler, der Vorstandsvorsitzende von Audi. „Uns verbinden viele gemeinsame Werte, allen voran das Streben nach den besten Lösungen und den besten Angeboten für unsere Kunden.“

Der Schulterschluss im Volkswagen Konzern ist nicht neu: Im Bereich der SUV-Baureihen arbeiten Audi, VW und Porsche seit Jahren erfolgreich zusammen. Mit der neuen Entwicklungskooperation stellen sich Porsche und Audi für das nächste Jahrzehnt auf. In den kommenden Monaten bereiten unternehmensübergreifende Teams die konkrete inhaltliche Zusammenarbeit vor und definieren die Roadmap bis 2025. Inhaltlich geht es um die gemeinsame Entwicklung von Fahrzeugarchitekturen, Modulen und Komponenten. Die Projektarbeit erfolgt in verschiedenen Handlungsfeldern, die von je einem Markenvertreter verantwortet werden.

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