Ziehl-Abegg investiert in China

Ziehl-Abegg investiert 25 Mio. EUR in China

Ziehl-Abegg investiert in China: Für rund 25 Mio. EUR baut der Ventilatoren- und Motorenhersteller in Shanghai ein neues Werk für Produktion sowie Forschung und Entwicklung.

Vorstandsvorsitzender Joachim Ley beim Spatenstich in China für das neue Werk von Ziehl-Abegg.

Summary: Ziehl-Abegg baut in Yexie Town in Shanghai einen neuen Standort, der im Oktober 2027 den Betrieb aufnehmen soll. Rund 25 Mio. EUR fließen binnen fünf Jahren in Gebäude, Produktionsanlagen und Fertigungstechnologien. Die Produktionsfläche wächst auf 63.000 Quadratmeter, zugleich sollen künftig mehr als 1.000 Menschen in China beschäftigt werden.

Warum Ziehl-Abegg in China investiert

Mit dem ersten Spatenstich hat Ziehl-Abegg den Bau seines neuen Werks in Yexie Town im Songjiang District von Shanghai gestartet. Gemeinsam mit Vertretern der chinesischen Behörden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden setzte Vorstandsvorsitzender Joachim Ley den ersten Spatenstich, wie aus der Mitteilung des Unternehmens hervorgeht.

„Heute feiern wir weit mehr als den Beginn eines Bauprojekts“, sagt Ley. „Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zu diesem Markt und zu unseren Kunden vor Ort.“

Innerhalb der kommenden fünf Jahre investiert das Familienunternehmen rund 190 Mio. RMB, umgerechnet etwa 25 Mio. EUR. Das Kapital fließt in Gebäude, Produktionsanlagen und moderne Fertigungstechnologien. Der Einzug in das neue Werk ist für Oktober 2027 vorgesehen.

Neues Werk schafft zusätzliche Produktionsfläche

Der neue Standort ersetzt das bisherige Werk im benachbarten Xinbang Town. Dabei erweitert Ziehl-Abegg seine Produktionsfläche deutlich: Statt bislang 40.000 Quadratmetern stehen künftig 63.000 Quadratmeter zur Verfügung.

Auch die Zahl der Beschäftigten soll steigen. Derzeit arbeiten rund 700 Mitarbeitende für Ziehl-Abegg in China. Mittelfristig sollen es mehr als 1.000 sein. Hinzu kommen elf Vertriebsbüros in den wichtigen Wirtschaftsregionen des Landes.

Mit dem neuen Werk will Ziehl-Abegg nicht allein seine Produktionskapazitäten erweitern. Auch Forschung und Entwicklung sollen in China gestärkt werden. Ziel ist es, Produkte konsequenter an den Anforderungen chinesischer Kunden auszurichten.

„Wer glaubt, dass Innovation nur in Europa entsteht, wird auf dem chinesischen Markt langfristig nicht erfolgreich sein“, betont Ley.

Die regionale Entwicklungskompetenz soll dazu beitragen, Anforderungen unmittelbar vor Ort zu erfassen. „Die besten Lösungen entstehen dort, wo wir die Anforderungen unserer Kunden aus erster Hand verstehen“, sagt Ley. „Unsere Aufgabe ist nicht, möglichst viele Funktionen zu entwickeln. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Funktionen zu entwickeln.“

Dabei verbindet das Unternehmen technische Kompetenz mit einer stärkeren Orientierung an den Anforderungen des jeweiligen Marktes. Ley erklärt: „Technische Perfektion ist eine große Stärke. Aber nicht jede zusätzliche Funktion schafft in jedem Markt einen Mehrwert. Manchmal erhöht sie lediglich die Komplexität und die Kosten. Deshalb investieren wir bewusst in regionale Entwicklungskompetenz. Unsere Ingenieurinnen und Ingenieure in China kennen die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort und entwickeln Lösungen, die leistungsfähig, energieeffizient und wirtschaftlich sind.“

Rechenzentren treiben die Nachfrage nach Lufttechnik

Mit dem Ausbau reagiert Ziehl-Abegg nach eigenen Angaben auf die weltweit steigende Nachfrage nach energieeffizienter Lufttechnik. Die Ventilatoren und Antriebssysteme des Unternehmens werden unter anderem in Rechenzentren, der IT- und Telekommunikationsbranche, der Kältetechnik, industriellen Produktionsprozessen sowie in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Insbesondere der Ausbau von Rechenzentren, unter anderem für Künstliche Intelligenz, die fortschreitende Digitalisierung und steigende Anforderungen an energieeffiziente Kühlung sorgen laut Mitteilung für ein dynamisches Marktwachstum.

Warum Ziehl-Abegg langfristig auf China setzt

Die Investition ist zugleich als langfristiges Bekenntnis zum chinesischen Markt angelegt. Neben zusätzlichen Kapazitäten stehen Entwicklungskompetenz, Technologie und Kundennähe im Mittelpunkt.

„Der chinesische Markt entwickelt sich mit enormer Geschwindigkeit. Unser Anspruch ist, dieses Wachstum langfristig zu begleiten und für unsere Kunden ein verlässlicher Partner zu bleiben. Deshalb investieren wir hier nicht nur in zusätzliche Kapazitäten, sondern auch in Entwicklungskompetenz, Technologie und die Nähe zum Kunden“, sagt Joachim Ley.

Der Vorstandsvorsitzende ergänzt: „Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort China, zum Songjiang District und zu Yexie Town. Wir investieren nicht nur in Gebäude und Maschinen. Wir investieren in Menschen, Innovation und langfristige Partnerschaften.“

Mit dem Spatenstich hat die Bauphase begonnen. Im Oktober 2027 soll das Werk den Betrieb aufnehmen und die Position von Ziehl-Abegg als Innovations- und Produktionsstandort für den chinesischen und den gesamten asiatisch-pazifischen Markt weiter stärken.

Ziehl-Abegg investiert in China

• Wie viel investiert Ziehl-Abegg in China? – Innerhalb von fünf Jahren investiert Ziehl-Abegg rund 190 Mio. RMB, umgerechnet etwa 25 Mio. EUR.

• Wo entsteht der neue Standort von Ziehl-Abegg in China? – Das neue Werk entsteht in Yexie Town im Songjiang District von Shanghai.

• Wann startet das neue Werk von Ziehl-Abegg in China? – Die Inbetriebnahme ist für Oktober 2027 vorgesehen.

• Wie groß wird das neue Werk von Ziehl-Abegg in China? – Die Produktionsfläche steigt von derzeit 40.000 auf künftig 63.000 Quadratmeter.

• Wie viele Menschen soll Ziehl-Abegg in China beschäftigen? – Die Zahl der Beschäftigten soll von derzeit rund 700 mittelfristig auf mehr als 1.000 steigen.