Smart Maintenance: Wie Digitalisierung und KI die Instandhaltung verändern
Smart Maintenance soll Anlagenverfügbarkeit erhöhen und Fachkräfte entlasten. Der Membrain-Praxistag am 22. Oktober 2026 in München zeigt Anwendungen mit SAP, Mobility, KI und Maschinenmonitoring.
Digitale Instandhaltung vernetzt Maschinen, mobile Anwendungen und Datenanalyse: Echtzeitinformationen und KI unterstützen Fachkräfte dabei, Anlagenzustände frühzeitig zu erkennen, Wartungsmaßnahmen gezielter zu planen und Stillstände zu vermeiden.
Symbolbild - KI-generiert
Summary: Membrain bringt am 22. Oktober 2026 in München Anwender, Technologieanbieter und Instandhaltungsexperten zum Praxistag Smart Maintenance 2026 zusammen. Im Mittelpunkt stehen praktische Anwendungen von SAP über Mobility und KI bis zum Maschinenmonitoring. Ziel sind effizientere Prozesse, höhere Anlagenverfügbarkeit sowie ein geringerer Ressourcenverbrauch.
Warum Smart Maintenance einen messbaren Nutzen liefern muss
Membrain Praxistag Smart Maintenance 2026
Digitalisierung in der Instandhaltung ist kein Selbstzweck. Kostendruck, Fachkräftemangel sowie steigende Anforderungen an Anlagenverfügbarkeit und Energieeffizienz stellen Produktionsunternehmen vor die Frage, welchen konkreten Nutzen digitale Lösungen im industriellen Alltag liefern.
Genau hier setzt der Praxistag Smart Maintenance 2026 an. Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“ lädt Membrain am 22. Oktober 2026 nach München ein. Die halbtägige Veranstaltung richtet sich insbesondere an Innovationsführer, Betriebsleiter, Instandhaltungs- und Serviceleiter sowie Verantwortliche aus Produktion, Technik und IT in produzierenden Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Dabei stehen erprobte Methoden, konkrete Werkzeuge und reale Anwendungsfälle statt abstrakter Zukunftsszenarien im Mittelpunkt. Die zentrale Frage lautet, wie Digitalisierung Prozesse in der Instandhaltung einfacher, schneller und transparenter machen kann.
Natürlich geht es auch um die Herausforderungen, die viele Produktionsunternehmen gleichzeitig beschäftigen: hohe Anlagenverfügbarkeit trotz begrenzter personeller Ressourcen, Entlastung durch KI und Automatisierung, transparente Maschinenzustände sowie die Überwachung und Steuerung von Energie- und Ressourcenverbrauch.
Digitale Instandhaltung mit SAP verbinden
Den fachlichen Auftakt übernimmt Thomas Faulhaber von der Membrain GmbH mit dem Thema „Digitale Lösungen für die Instandhaltung mit SAP“.
Die Verbindung von Instandhaltungsprozessen mit ERP-Systemen ist dabei ein Baustein der Digitalisierung. Daten sollen dort entstehen, wo die Arbeit ausgeführt wird, und ohne Medienbruch für die weitere Verarbeitung bereitstehen.
Mobile Lösungen können beispielsweise ermöglichen, Informationen direkt an der Maschine abzurufen und zu erfassen. Aufträge, Meldungen, Rückmeldungen oder technische Informationen müssen dadurch nicht erst nachträglich an einem stationären Arbeitsplatz in das System übertragen werden.
Auch der Fachkräftemangel spielt dabei eine Rolle. Digitalisierung soll zusätzliche administrative Arbeit vermeiden und Fachkräfte von Tätigkeiten entlasten, die sich automatisieren oder vereinfachen lassen.
Wie Spenner Smart Maintenance in der Praxis zeigt
Einen Anwenderblick liefert die Spenner GmbH & Co. KG. Unter dem Titel „Live aus der Praxis: Zukunft der Instandhaltung“ steht der tatsächliche Einsatz im Unternehmen im Vordergrund.
Der Anwenderbericht rückt damit neben der eingesetzten Technologie weitere Aspekte von Smart-Maintenance-Projekten in den Fokus. Dazu zählen Datenqualität, Prozessgestaltung, Akzeptanz bei den Beschäftigten sowie die Integration digitaler Lösungen in vorhandene Abläufe und IT-Strukturen.
Für Instandhaltungsverantwortliche soll der Beitrag Erfahrungen aus einem realen Transformationsprojekt vermitteln.
WAGO kombiniert Mobility und KI
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG widmet sich dem Thema „Mit Mobility und KI-Integration kritische Maschinen immer live im Blick“.
Mobile Anwendungen, vernetzte Maschinen und intelligente Datenauswertung können dazu beitragen, Abweichungen früher zu erkennen und Instandhaltungsmaßnahmen gezielter zu planen. Informationen über Anlagenzustände sollen damit nicht erst verfügbar sein, wenn ein Problem bereits zum Stillstand geführt hat.
KI erweitert diese Möglichkeiten. Ihr Nutzen entsteht insbesondere dort, wo große Datenmengen ausgewertet, Muster erkannt oder Informationen für schnellere Entscheidungen aufbereitet werden können.
Im Zentrum des Praxistages steht deshalb nicht allein die technologische Möglichkeit, sondern der konkrete Nutzen in der Instandhaltung: „Wo schafft KI in der Instandhaltung tatsächlich Mehrwert?“
Wie Zebra Technologies mobile Prozesse einbindet
Nach einem Weißwurstfrühstück mit Networking folgt ein Technologiepitch von Zebra Technologies. Damit kommt die Perspektive der mobilen und vernetzten Datenerfassung hinzu.
Im industriellen Umfeld kann der Zugriff auf aktuelle Informationen direkt am Ort des Geschehens eine Voraussetzung für durchgängige digitale Prozesse sein. Mobile Endgeräte und entsprechende Technologien können die Verbindung zwischen Shopfloor, Instandhaltung und übergeordneten IT-Systemen herstellen.
Informationen müssen dadurch nicht über Papier, Listen oder nachgelagerte Dateneingaben transportiert werden, sondern können unmittelbar digital verarbeitet werden.
Smart Maintenance entsteht in diesem Ansatz nicht durch eine einzelne Technologie, sondern durch das Zusammenspiel von Maschinen, Daten, mobilen Anwendungen, ERP-Systemen und den Menschen, die damit arbeiten.
Membrain setzt auf vernetzte Instandhaltung
Um 12 Uhr folgt ein Innovations-Impuls von Nils Faulhaber von der Membrain GmbH. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von SAP, mobilen Anwendungen und Industrie 4.0.
Dabei geht es um die Frage, wie sich Daten aus Maschinen, Steuerungen und Unternehmenssoftware miteinander verbinden lassen. Für Smart Maintenance ist diese Durchgängigkeit von Bedeutung: Bleiben erfasste Maschinendaten in isolierten Systemen, ist ihr Nutzen begrenzt.
Werden technische Daten dagegen mit Instandhaltungsaufträgen, Anlageninformationen und betrieblichen Prozessen verknüpft, entstehen Möglichkeiten für Automatisierung, Monitoring und Entscheidungsunterstützung. Der Innovations-Impuls soll Entwicklungsmöglichkeiten aus der Verbindung von Digitalisierung, IoT und bestehenden Unternehmenssystemen aufzeigen.
Was bringt Smart Maintenance unter Kostendruck?
Zum Abschluss des fachlichen Programms treffen die unterschiedlichen Perspektiven in einer Podiumsdiskussion zusammen. Das Thema lautet „Digitalisierung und KI in Zeiten von Kostendruck, Fachkräftemangel und wirtschaftlichem Abschwung“. Moderiert wird die Diskussion von Anja Ringel von mi connect.
Im Mittelpunkt steht dabei die wirtschaftliche Seite der Digitalisierung. Wenn Budgets stärker hinterfragt werden, gewinnen belastbare Business Cases an Bedeutung. Nicht jede technisch mögliche Anwendung ist automatisch wirtschaftlich sinnvoll.
Relevante Ansatzpunkte sind weniger ungeplante Stillstände, kürzere Reaktionszeiten, reduzierte administrative Aufwände, eine bessere Nutzung vorhandener Fachkräfte sowie ein geringerer Energie- und Ressourcenverbrauch. Damit folgt die Diskussion dem Leitgedanken des Praxistages: Digitalisierung muss im industriellen Alltag funktionieren und einen nachvollziehbaren Nutzen liefern.
Erfahrungsaustausch als Teil des Programms
Neben den Vorträgen ist Zeit für persönlichen Austausch vorgesehen. Networking findet sowohl beim Weißwurstfrühstück als auch beim Ausklang der Veranstaltung statt.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, mit denen Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten in der Instandhaltung konfrontiert sind: Wie startet ein Smart-Maintenance-Projekt? Welche Daten werden benötigt? Wie lassen sich Beschäftigte einbinden und bestehende SAP- und IT-Landschaften integrieren? Und welche Anwendungen liefern schnell einen messbaren Nutzen?
Der Praxistag bringt dazu Anwender, Technologieanbieter und Instandhaltungsexperten zusammen. Beteiligt sind Membrain GmbH, Spenner GmbH & Co. KG, WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG und Zebra Technologies. Zum Veranstalter- und Partnerumfeld gehören außerdem dankl+partner consulting, MCP Deutschland GmbH sowie das MFA-Netzwerk – Maintenance and Facility Management Society of Austria.
Warum Smart Maintenance verschiedene Technologien verbindet
Der Praxistag Smart Maintenance versteht sich als Treffpunkt für Entscheider und Praktiker, die Digitalisierung in der Instandhaltung konkret umsetzen wollen.
Spenner und WAGO bringen Erfahrungen aus der industriellen Praxis ein. Membrain zeigt Ansätze für SAP-integrierte und vernetzte Instandhaltungsprozesse, während Zebra Technologies die Perspektive der mobilen Datenerfassung ergänzt.
Damit reicht das Themenspektrum von SAP und Mobility über KI und IoT bis zur Vernetzung von Maschinen- und Unternehmensdaten. Die abschließende Podiumsdiskussion stellt diese technologischen Möglichkeiten in den Kontext von Kostendruck, Fachkräftemangel und wirtschaftlichem Abschwung.
Infos: Membrain Praxistag 2026
Wann findet der Praxistag Smart Maintenance 2026 statt? - Der Praxistag findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026 in München statt.
Beginn ist um 9:00 Uhr mit Check-in und Willkommens-Kaffee.
- Nach der Begrüßung durch Membrain startet um 9:20 Uhr Thomas Faulhaber mit „Digitale Lösungen für die Instandhaltung mit SAP“.
- Um 10:00 Uhr folgt Spenner mit „Live aus der Praxis: Zukunft der Instandhaltung“.
- Ab 10:30 Uhr behandelt WAGO Mobility und KI-Integration für kritische Maschinen.
- Nach dem Weißwurstfrühstück und Networking um 11:00 Uhr folgt um 11:30 Uhr der Technologiepitch von Zebra Technologies.
- Um 12:00 Uhr übernimmt Nils Faulhaber von Membrain mit einem Innovations-Impuls.
- Den fachlichen Abschluss bildet ab 12:30 Uhr die von Anja Ringel moderierte Podiumsdiskussion.
- Für 13:00 Uhr sind Ausklang und Networking vorgesehen.
Wo kann ich mich anmelden: Hier der Link zur kostenlosen Anmeldung.