TUM Security and Defense Alliance startet

TUM Security and Defense Alliance bündelt Kräfte

Mit der TUM Security and Defense Alliance entsteht in München ein neuer, strategischer Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien. Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Sektor bündeln Kompetenzen für europäische Resilienz und technologische Souveränität.

Veröffentlicht
Gemeinsam mit Industriepartnern, Start-ups, den TUM Venture Labs und Akteuren des öffentlichen Sektors gründet die TUM am Campus Ottobrunn-Taufkirchen die „TUM Security and Defense Alliance“ als strategischen und interdisziplinären Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien.
Gemeinsam mit Industriepartnern, Start-ups, den TUM Venture Labs und Akteuren des öffentlichen Sektors gründet die TUM am Campus Ottobrunn-Taufkirchen die „TUM Security and Defense Alliance“ als strategischen und interdisziplinären Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien.

Strategischer Schulterschluss für Sicherheit und Souveränität

Mit der Gründung der TUM Security and Defense Alliance setzen die Technische Universität München und die Universität der Bundeswehr München ein gemeinsames Signal für die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit. Wie die beteiligten Institutionen mitteilen, wurde die Allianz gemeinsam mit Industriepartnern, Start-ups, den TUM Venture Labs sowie Akteuren des öffentlichen Sektors ins Leben gerufen. Ziel ist der Aufbau eines strategischen, interdisziplinären Innovationshubs für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien.

München als europäischer Kompetenzraum

Der Großraum München gilt als einer der bedeutendsten Standorte Europas für Forschung, Entwicklung, Innovation und Industrie in der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft. Die Allianz verfolgt das Ziel, bestehende und neue Kompetenzzentren in diesem Ballungsraum systematisch zu vernetzen und zu stärken. Damit soll Bayerns Rolle als führender Hochtechnologiestandort und als zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit, Resilienz und verantwortungsvoller internationaler Handlungsfähigkeit weiter ausgebaut werden.

Breites Partnernetzwerk aus Industrie und Forschung

Neben der TUM und der Universität der Bundeswehr München vereint die TUM Security and Defense Alliance zahlreiche namhafte Industrieunternehmen, Technologieanbieter und Start-ups. Dazu zählen unter anderem Airbus Defence and Space, Diehl Defence, Hensoldt, MBDA Deutschland, MTU Aero Engines, Rohde & Schwarz, SAP sowie spezialisierte junge Unternehmen wie Isar Aerospace, Quantum-Systems oder Helsing. Ergänzt wird das Netzwerk durch das TUM Venture Lab Aerospace / Defense.

Alle Dimensionen moderner Sicherheit im Fokus

Inhaltlich deckt die TUM Security and Defense Alliance sämtliche sicherheitsrelevanten Domänen ab: Luft, Weltraum, Land und See ebenso wie den Cyber- und Informationsraum. Die Allianz versteht sich als Plattform, um Spitzenforschung, technologische Entwicklung und marktfähige Innovationen effizient zusammenzuführen und in einsatzfähige Fähigkeiten zu überführen.

Stimmen aus Wissenschaft und Politik

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betont die sicherheitspolitische Dimension der Initiative: „Wer den Frieden sichern will, muss ihn verteidigen können. Zu dieser Aussage stehen wir und schaffen mit der TUM Security and Defense Alliance ein Innovationsökosystem für mehr europäische Sicherheit. Die Allianz soll Spitzenforschung und marktfähige Innovationen verantwortungsvoll und effizient in einsatzfähige Fähigkeiten überführen, die der Abschreckung, Krisenprävention, Stabilisierung und Friedenssicherung dienen.“

Partner der TUM Security and Defense Alliance

  • TU München
  • Universität der Bundeswehr München
  • Airbus Defence and Space GmbH
  • Diehl Defence GmbH & Co. KG
  • Helsing Germany GmbH
  • Hensoldt AG
  • Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH
  • Isar Aerospace SE
  • MBDA Deutschland GmbH
  • MTU Aero Engines AG
  • Neuraspace
  • Quantum-Systems GmbH
  • Resaro Europe GmbH
  • Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
  • SAP SE
  • TUM Venture Lab Aerospace / Defense
  • TYTAN Technologies GmbH

Auch Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, hebt den gemeinsamen Anspruch hervor: „Als Universität der Bundeswehr München stehen wir für ausgewiesene Expertise in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Durch die TUM Security and Defense Alliance können wir gemeinsam mit starken Partnern Kompetenzen bündeln und Wissen zur Wirkung bringen: für ein freies, sicheres und resilientes Europa.“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume ordnet die Allianz als strategischen Schritt für den Standort ein: „Die TUM rüstet auf. Mit der Security and Defense Alliance macht sie den Freistaat zur technologischen Kommandozentrale für Europas Sicherheit. In einer wegweisenden Allianz der Willigen versammelt sich hier alles, was beim Thema Sicherheit Rang und Namen hat. Sicherheit ist mehr denn je eine Frage von starken Innovationsökosystemen. Die neue Allianz institutionalisiert die Zusammenarbeit der Partner von der Grundlagenforschung über Anwendung bis hin zur Gründung von Start-ups. Das stärkt den Standort Bayern als Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungstechnologie und sorgt für eigene Stärke. Abschreckung gelingt nicht mit langwierigen Grundsatzdebatten über Zivilklauseln. Unsere Hochschulen müssen sicherheitsrelevante Fragen beantworten – Dual-Use ist ein Gebot unserer Zeit. In Zeiten hybrider Hightech-Kriege ist Mut zur Innovation entscheidender Faktor. Es gilt das Prinzip: Hightech schützt Heimat.“

Struktur für nachhaltige Wirkung

Die operative Koordination übernimmt Prof. Chiara Manfletti, die den strukturellen Anspruch der Allianz unterstreicht: „Wir haben an der TUM bereits ein exzellentes Netzwerk im Bereich Defense. Mit der neu gegründeten Allianz schaffen wir eine Struktur, die die wichtigsten Akteure an einen Tisch bringt. Diese Plattform wird die Grundlage für eine systematische Stärkung der Forschung, Entwicklung und Umsetzung.“

Sechs Kernziele als strategischer Rahmen

Die TUM Security and Defense Alliance verfolgt sechs klar definierte, sich ergänzende Ziele. Dazu zählen die Bündelung universitärer Exzellenz, fähigkeitsorientierte und anwendungsnahe Forschung, der Aufbau spezialisierter Forschungs- und Testinfrastrukturen sowie die Stärkung von Lehre, Weiterbildung und Talententwicklung. Ergänzt wird dies durch gezielte Innovations- und Start-up-Förderung im Dual-Use- und Defense-Bereich sowie durch eine enge nationale und internationale Vernetzung mit Industrie, Ministerien, Streitkräften und europäischen Partnern.

Mit Material der TUM

FAQ zur TUM Security and Defense Alliance

  • Was ist die TUM Security and Defense Alliance? – Ein strategischer, interdisziplinärer Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien, getragen von Wissenschaft, Industrie und öffentlichem Sektor.
  • Welche Institutionen sind beteiligt? – Zentrale Akteure sind die Technische Universität München, die Universität der Bundeswehr München sowie zahlreiche Industriepartner, Start-ups und Venture-Einheiten.
  • Welche Themen deckt die TUM Security and Defense Alliance ab? – Die Allianz adressiert Luft, Weltraum, Land, See sowie den Cyber- und Informationsraum.
  • Welches Ziel verfolgt die Allianz langfristig? – Die systematische Stärkung von Forschung, Entwicklung und Umsetzung sicherheitsrelevanter Technologien zur Förderung europäischer Sicherheit und technologischer Souveränität.