KI-Einführung in der Industrie

KI-Einführung: Blockbrain schließt Lücke

KI-Einführung scheitert häufig nicht an der Plattform, sondern an Integration und Prozessen. Blockbrain setzt dafür auf Forward Deployed Engineers.

Blockbrain setzt bei der KI-Einführung auf Forward Deployed Engineers, um Plattform, IT und Prozesse zu verbinden.

Summary: Blockbrain aus Stuttgart baut nach einer Serie-A-Finanzierung über 17,5 Millionen Euro seine Teams von Forward Deployed Engineers aus. Die Spezialisten sollen KI-Plattformen früh in bestehende IT-Landschaften, Datenstrukturen und Arbeitsabläufe integrieren. Industriekunden wie Eberspächer und Unternehmen wie SGP Schneider Geiwitz nutzen die Plattform dadurch bereits eigenständig und mit messbarem Mehrwert.

95 Prozent der generativen KI-Pilotprojekte liefern keinen messbaren Business-Impact, nur fünf Prozent skalieren erfolgreich. Zu diesem Ergebnis kommt eine MIT-Studie aus dem Jahr 2025. Die Ursache liege selten in der Technologie selbst, sondern in der Einbettung in bestehende IT-Landschaften, Datenstrukturen und Arbeitsabläufe.

Das Stuttgarter KI-Unternehmen Blockbrain, spezialisiert auf Wissensmanagement, adressiert diesen Engpass mit Forward Deployed Engineers. Sie sollen die Lücke zwischen KI-Lösung und Unternehmensrealität schließen und dafür sorgen, dass Plattformen nicht als externe Insellösung bleiben.

Forward Deployed Engineers
als Brückenbauer

Forward Deployed bedeutet bei Blockbrain, dass die Spezialisten bereits vor dem offiziellen Onboarding beim Kunden aktiv werden. Sie analysieren IT-Strukturen, identifizieren Integrationshürden und verbinden die Blockbrain-Plattform individuell mit der jeweiligen Daten- und Systemlandschaft. „Der entscheidende Unterschied ist, dass wir nicht mit einer fertigen Lösung ankommen“, erklärt Bernhard Merkle, Head of Forward Deployed Engineers bei Blockbrain. „Wir verstehen zuerst, wie der Kunde arbeitet, wie seine Prozesse ablaufen und planen die Integration von dort aus. Das ist der Grund, weshalb die Plattform am Ende ein Teil der vorhandenen IT-Landschaft ist und nicht nur eine externe Lösung.“ Ziel ist das Enablement der Kunden. Nach einer mehrmonatigen Pilotphase soll die Plattform vollumfänglich in Eigenregie genutzt werden können.

Was macht die KI-Einführung so komplex?

Der Engpass liegt nach Darstellung von Blockbrain in gewachsenen Systemen, heterogenen Datenquellen und eingespielten Prozessen. Deshalb gebe es für Forward Deployed Engineers keinen festen Karriereweg. Entscheidend seien technisches Verständnis, Affinität zu vielfältigen Themen und die Fähigkeit, komplexe Problemstrukturen in Lösungen zu überführen.

Standardlösungen reichen nicht

„Kein Kunde gleicht dem anderen. Weder in seiner IT-Struktur noch in seinen Anforderungen“, betont Christoph Nißle, Head of Engineering bei Blockbrain. „Jede Implementierung muss daher individuell zugeschnitten sein. Dafür ist es notwendig, dass wir technisch tief einsteigen, komplexe Sachverhalte verständlich an alle Beteiligten kommunizieren und für jede Umgebung einen eigenen Lösungsweg finden. In gewisser Weise sind wir die Schweizer Taschenmesser der KI-Einführung.“

Der Mensch bleibt bei KI-Einführung entscheidend

Neben technischem Know-how betont Blockbrain die kommunikative Rolle der FDEs. Sie sprechen mit IT-Administratoren ebenso wie mit Abteilungsleitungen und Geschäftsführern, moderieren Workshops und begleiten Veränderungsprozesse. Diese Vorgehensweise hat sich bei Bosch, Roland Berger, Eberspächer und SGP Schneider Geiwitz bewährt. „Die Forward Deployed Engineers von Blockbrain haben nicht einfach nur eine KI-Plattform geliefert. Sie haben verstanden, wie wir arbeiten und die Lösung von Anfang an auf unsere Anforderungen zugeschnitten. Durch die enge Zusammenarbeit während der Integrationsphase ist KI heute für uns ein entscheidender Hebel für Wettbewerbsvorteile“, beschreibt Tabea Hillmann, Head of AI Center of Excellence | SGP Schneider Geiwitz.

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Blockbrain baut FDE-Teams aus

Nach der Serie-A-Finanzierungsrunde über 17,5 Millionen Euro zu Beginn des Jahres setzt Blockbrain gezielt auf den Ausbau seiner Teams von Forward Deployed Engineers. Das 2022 gegründete Tech-Scale-up wird von Antonius Gress, Mattias Protzmann und Nam Hai Ngo geführt. Blockbrain beschreibt seine Plattform als Lösung für Wissensmanagement. Unternehmen und Organisationen sollen damit Fachwissen, Prozesse und Entscheidungslogiken mithilfe digitaler Wissenszwillinge sicher digitalisieren und skalieren können. Eingesetzt werde die Lösung vor allem in wissensintensiven, hochregulierten und sicherheitsrelevanten Umfeldern. Die bisherige Finanzierung beläuft sich laut Unternehmen auf insgesamt 22,5 Millionen Euro.

Quelle: Blockbrain

FAQ zur KI-Einführung

1. Warum ist KI-Einführung bei Blockbrain ein zentrales Thema? 

Weil viele KI-Projekte nicht an der Technologie scheitern, sondern an Integration, Datenstrukturen und Prozessen.

2. Welche Rolle spielen Forward Deployed Engineers bei der KI-Einführung?

Sie analysieren bestehende IT-Landschaften, erkennen Integrationshürden und passen die Plattform an die Unternehmensrealität an.

3. Was soll KI-Einführung durch FDEs bewirken? 

Kunden sollen die Plattform nach der Pilotphase eigenständig und vollumfänglich nutzen können.

4. Welche Unternehmen nennt Blockbrain zur KI-Einführung? 

Genannt werden unter anderem Bosch, Roland Berger, Eberspächer und SGP Schneider Geiwitz.

5. Wie unterstützt Blockbrain die KI-Einführung in gewachsenen IT-Strukturen?

Forward Deployed Engineers prüfen vorhandene Systeme, Datenquellen und Prozesse und passen die Plattform daran an.

6. Warum setzt Blockbrain bei der KI-Einführung auf Enablement?

Unternehmen sollen die Plattform nach der Pilotphase selbstständig nutzen können, statt dauerhaft von externen Spezialisten abhängig zu sein.

7. Welche Bedeutung hat Kommunikation bei der KI-Einführung? 

FDEs vermitteln zwischen IT, Fachabteilungen und Geschäftsführung, damit technische Anforderungen und Arbeitsabläufe zusammenpassen.