Monteur arbeitet mit einem Cobot zusammen an einen Fahrrad

Bei den Industrie-Robotern werden Cobots in den nächsten Jahren deutliche Zuwächse erlangen. Bereits im Jahr 2023 wird die Umsatzmarke von einer Million US-Dollar fallen.- Bild: Stäubli

Das Volumen des weltweiten Markts für kollaborative Roboter kann im laufenden Jahrzehnt auf bis zu acht Milliarden US-Dollar wachsen. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Seite Robotics and Automation News. Bereits im Jahr 2023 werden die Umsätze der Branche die Marke von einer Milliarde US-Dollar übersteigen.

Denn mit den Cobots ist es möglich, menschliche Arbeitskräfte bei schmutzbelasteten, gefährlichen und monotonen Aufgaben durch Roboter zu ersetzen und hierdurch das Verletzungsrisiko durch Dauerbelastungen oder Unfälle zu vermeiden. Cobots werden konventionelle Industrieroboter aber nicht vom Markt verdrängen, da sie üblicherweise nicht als Ersatz für traditionelle Industrieroboter in etablierten Prozessen eingesetzt werden.

Cobots erschließen neue Märkte und neue Applikationen

Mit Cobots lassen sich vielmehr neue Märkte und neue Applikationen erschließen. Das sieht auch Michael Otto, Chief Sales Office der Robotiksparte von Kuka so, denn Kuka will in den nächsten zehn Jahren Automatisierung für jedermann einfach verfügbar machen: „Ganz konkret lautet unsere Mission bis 2030: Automatisierung wird einfacher, intuitiver – und dadurch für viel mehr Menschen verfügbar. Die Eintrittsschwelle sinkt. Und: Automatisierung hält Einzug in viele neue Bereiche.“

Aktuell liegt der Anteil der Cobots an allen abgesetzten Industrierobotern bei etwa fünf Prozent. Experten erwarten jedoch einen deutlichen Anstieg in den kommenden Jahren.

Umsätze mit Cobots knacken bald Milliardengrenze

Prognose zum weltweiten Marktvolumen für kollaborative Roboter (in Milliarden US-Dollar). - Quelle: Robotics and Automation News, Statista-Berechnung

Roboter sind immun gegen Viren

Ein ganz neuer Aspekt von Cobots hat sich zudem in der Corona-Pandemie aufgetan: Denn neue Regeln zum Infektionsschutz erfordern Mindestabstände zwischen Menschen – auch in der Produktion. Hier sind Roboter oder automatisierte Prozessschritte in der praktischen Umsetzung hilfreich.

Kollaborative Roboter, die direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten, können hier ihre Stärken ausspielen. Sie assistieren den Menschen aus nächster Nähe, ohne dass davon ein Infektionsrisiko ausginge. Robotik trägt so dazu bei, dass sicher und flexibel produziert wird.

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