Eine Materialflussanalyse macht sichtbar, wo Lagerprozesse Zeit verlieren. Sysmat zeigt, wie Unternehmen Durchlaufzeiten ohne große Investitionen deutlich senken können.
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Durchlaufzeiten im Lager senken: Sysmat zeigt mit der Materialflussanalyse, wo Wartezeiten, Transporte und Engpässe entstehen.Sysmat
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Summary:
Sysmat zeigt, wie Materialflussanalysen verborgene Schwachstellen im Lager aufdecken. Im Fokus stehen reale Materialbewegungen, Wartezeiten, Transporte und Prozessabstimmungen. Die Folge können kürzere Durchlaufzeiten, geringere Bestände und eine effizientere Intralogistik sein.
Lange Durchlaufzeiten im Lager gelten in vielen Unternehmen als nahezu unvermeidbar. Aufträge benötigen Zeit, Materialien müssen bewegt, geprüft und eingelagert werden. Ein erheblicher Teil entfällt nicht auf wertschöpfende Tätigkeiten, sondern auf Wartezeiten, unnötige Transporte und ineffiziente Abläufe.
Materialflussanalysen machen diese Schwachstellen sichtbar. Sie liefern die Grundlage, um Prozesse gezielt zu verbessern und Durchlaufzeiten im Lager spürbar zu reduzieren. „Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel Zeit im Lager verloren geht, ohne dass es im Alltag auffällt“, erklärt Rainer Schulz, Geschäftsführer Sysmat und Experte für Lagerautomatisierung. „Häufig zeigen detaillierte Analysen auf, dass sich Durchlaufzeiten oft ohne große Investitionen um 20 bis 50 Prozent reduzieren lassen.“
Wie kleine Ineffizienzen den Materialfluss bremsen
Der entscheidende Hebel liegt in der detaillierten Betrachtung realer Materialbewegungen. Statt sich allein auf Prozessbeschreibungen oder Planwerte zu verlassen, werden tatsächliche Wege, Zeiten und Abläufe im laufenden Betrieb erfasst und ausgewertet. Dabei zeigt sich häufig ein ähnliches Muster: Materialien warten auf den nächsten Prozessschritt, werden mehrfach umgelagert oder legen unnötig lange Wege zurück. Besonders deutlich wird dies, wenn Wareneingang und Einlagerung nicht sauber aufeinander abgestimmt sind.
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Zwischenpuffer verlangsamen den Materialfluss
Werden Waren angenommen, aber nicht unmittelbar in die passenden Lagerzonen überführt, entstehen Zwischenpuffer. Diese verlangsamen den Materialfluss. Ähnliche Effekte treten bei der Kommissionierung auf, wenn Artikel ungünstig positioniert sind und lange Such- oder Laufzeiten verursachen. „Oft sind es nicht die großen Probleme, sondern viele kleine Ineffizienzen, die sich summieren“, betont Schulz. „Erst wenn diese sichtbar werden, lässt sich gezielt gegensteuern.“
Materialflussanalyse schafft Transparenz
Für die Analyse kommen moderne Methoden wie digitale Softwarelösungen, Zeitstudien und visuelle Auswertungen zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen, wo Engpässe entstehen und wie Prozesse tatsächlich ablaufen. Auf dieser Basis können Unternehmen konkrete Maßnahmen ableiten:
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Anpassung von Lagerlayouts,
Optimierung von Wegeführungen oder
bessere Abstimmung von Prozessschritten.
Ausschlaggebend ist häufig die Kombination mehrerer Maßnahmen“, erläutert Schulz. So kann die Umstrukturierung von Lagerzonen Transportwege reduzieren. Klar definierte Prozessabläufe senken Wartezeiten. Gleichzeitig sorgt mehr Transparenz im Materialfluss dafür, dass Engpässe früher erkannt und behoben werden können.
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Wirkung der Materialflussanalyse in der Intralogistik
Entscheidend sind Maßnahmen, die im laufenden Betrieb umsetzbar sind und schnell Wirkung zeigen. „Kunden brauchen keine theoretischen Konzepte, sondern Lösungen, die sich im Alltag bewähren“, beschreibt Schulz. „Deshalb gilt es auf Maßnahmen zu setzen, die schnell realisierbar sind und unmittelbar Wirkung zeigen.“ Neben kürzeren Durchlaufzeiten profitieren Unternehmen auch in anderen Bereichen. Schnellere Prozesse können Lieferzeiten verkürzen, Bestände senken und Lagerflächen besser nutzbar machen. Zudem werden Mitarbeitende entlastet, wenn unnötige Wege und Doppelarbeiten entfallen. Gerade für mittelständische Unternehmen kann eine effizientere Intralogistik zum Wettbewerbsvorteil werden. „Wer seine Intralogistik effizient gestaltet, kann flexibler auf Kundenanforderungen reagieren und Ressourcen gezielter einsetzen“, ergänzt Schulz abschließend.
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Quelle: Sysmat
FAQ zur Materialflussanalyse
1. Warum deckt Materialflussanalyse oft unerwartete Schwachstellen auf?
Weil sie reale Abläufe, Wartezeiten und Transportwege sichtbar macht, die im Tagesgeschäft häufig unbemerkt bleiben.
2. Wie unterstützt Materialflussanalyse die Kommissionierung?
Sie zeigt ungünstige Artikelpositionierungen, lange Laufwege und Suchzeiten auf.
3. Welche Maßnahmen folgen aus einer Materialflussanalyse?
Häufig werden Lagerlayouts angepasst, Wegeführungen optimiert und Prozessschritte besser abgestimmt.
4. Warum kann Materialflussanalyse ohne große Investitionen wirken?
Weil viele Verbesserungen auf organisatorischen Anpassungen und mehr Transparenz im Materialfluss beruhen.
5. Welche Vorteile bringt Materialflussanalyse für die Intralogistik?
Sie kann Durchlaufzeiten senken, Lieferzeiten verkürzen, Bestände reduzieren und Mitarbeitende entlasten.