Michael Eisler

Michael Eisler ist geschäftsführender Gesellschafter beim Werkzeugmachinenbauer Weiler. Warum die Themen des Maschinenbau-Gipfels 2022 auch für sein Unternehmen unverzichtbar sind, erklärt er in diesem Artikel. (Bild: Weiler)

Am 11. und 12. Oktober 2022 findet in Berlin der 13. Deutsche Maschinenbau-Gipfel von VDMA und PRODUKTION statt. Auch Michael Eisler, geschäftsführender Gesellschafter von Weiler Werkzeugmaschinen, wird teilnehmen. Hier erklärt er, warum er kommt und was für ihn die aktuellen Top-Themen der Branche sind.

Wie wichtig ist Ihnen das Thema 'Nachhaltigkeit' in Verbindung mit dem Klimawandel?

Michael Eisler: "Im Hinblick auf den Klimawandel beschäftigt sich Weiler bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit. Das beginnt bei der Konstruktion und Entwicklung von Präzisions-Drehmaschinen und erstreckt sich genauso auf ihre Fertigung. An unseren beiden Produktionsstandorten Emskirchen in Nordbayern und Holoubkov bei Pilsen/Tschechien fertigen wir ressourcenschonend. Einerseits nutzen wir nichtfossile Energiequellen: Mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Montagehallen gewinnen wir Strom, und die Abwärme einer Biogasanlage wird in das Heizungsnetz eingespeist. Zusätzlich haben wir durch ein Bündel an Maßnahmen die CO₂-Emissionen im Unternehmen um 35 Prozuent und den Ausstoß unseres Fuhrparks um 22 Prozent gesenkt.

Außerdem zeichnen sich Weiler-Maschinen im Produktionsalltag durch große Energieeffizienz aus. Das betrifft nicht nur Großmaschinen, sondern auch die kleineren Modelle, die häufig in der beruflichen Bildung eingesetzt werden. Damit tragen wir dazu bei, dass sich die zukünftigen Entscheider bereits als junge Auszubildende mit einer ressourcenschonenden und kostenbewussten Fertigung beschäftigen."

Deutscher Maschinenbau-Gipfel 2022

Deutscher Maschinenbau-Gipfel 2022

Der deutsche Maschinenbau steht vor großen Herausforderungen! Internationale Krisen, Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, geopolitische Verwerfungen - es steht viel auf dem Spiel für Deutschlands wichtigste Industriebranche.

 

Die Vielzahl der Themen ist für den einzelnen zu groß und darum bietet der Maschinenbau-Gipfel 2022 Orientierung, Stärkung des Zusammenhalts im Netzwerk und Austausch mit der Politik. Hier finden Sie das Programm.

Die Veranstalter des Maschinenbau-Gipfels, VDMA und PRODUKTION, werden mit der Gestaltung wieder ihrem hohen Anspruch gerecht: Perspektiven und Zukunftsfähigkeit schaffen durch gemeinsames Handeln – das ist die Maxime des Maschinenbau-Gipfels 2022 am 11. & 12. Oktober 2022 in Berlin.

 

Hier geht es zur Website des Maschinenbau-Gipfels 2022

Hier geht es direkt auf die Anmeldeseite zum Maschinenbau-Gipfel 2022.

 

Mit freundlicher Unterstützung von: Capgemini (Hauptsponsor), Dassault (Premium-Partner), Ernst & Young (Premium-Partner) und KPMG (Premium-Partner).

Beschäftigen Sie sich mit der Kreislaufwirtschaft?

Eisler: "Unser Beitrag hierzu geht einen indirekten Weg: Denn unsere Präzisions-Drehmaschinen sind seit mehr als 80 Jahren nicht nur besonders rüst- und wartungsfreundlich, sondern auch ausgesprochen langlebig. Unsere Ersatzteilverfügbarkeit ist enorm, selbst für 30 Jahre alte Maschinen halten wir Komponenten vor. Auch mit Hilfe einer aktiven Lebenszyklusbetreuung tragen wir dazu bei, dass unsere Produkte möglichst lange wertvoll und nützlich sind. Entsprechende Maßnahmen sind beispielsweise ressourcenschonende Reparaturen, Teilüberholungen oder ein komplettes Retrofit."

"Ich bin in Berlin beim Maschinenbau-Gipfel, weil mich die aktuellen Themen interessieren und ich die Veranstaltung zum Austausch und Networking nutze." - Michael Eisler, geschäftsführender Gesellschafter bei Weiler Werkzeugmaschinen.

Mit welchen Methoden sichern Sie Ihre Supply Chains ab?

Eisler: "Die hohe eigene Fertigungstiefe und der Einkauf von standortnahen Lieferanten sind unserem Streben nach optimaler Qualität geschuldet – und vermeidet gleichzeitig einen weltweiten Teiletourismus. Wir sind regional und lokal stark verwurzelt und beziehen viele Produkte über kurze Entfernungen. Gleichzeitig halten wir engen Kontakt mit unseren Lieferanten und stehen miteinander in regem Austausch. Darüber hinaus sorgen auch unsere vorausschauende Planung und die Vorteile des Konzernverbundes für stabile Supply Chains."

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