Aus BDSV und VDM wird die Circular Metal Association
Mit der Circular Metal Association entsteht ein neuer Verband für Stahl- und Metallrecycling. BDSV und VDM haben dafür den Verschmelzungsvertrag unterzeichnet.
BDSV und VDM vollziehen die Verschmelzung zur Circular Metal Association (CMA): Murat Bayram, Präsident der CMA, (re.) und Andreas Schwenter, Vizepräsident der CMA.CMA
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Summary:
BDSV und VDM haben am 11. Juni 2026 den Verschmelzungsvertrag zur Circular Metal Association unterzeichnet. Die CMA soll künftig von Deutschland aus die Stahl- und Metallrecyclingbranche auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene vertreten. Nach der Eintragung ins Vereinsregister gehen Rechte, Pflichten und Mitgliedschaften auf den neuen Verband über.
Wie die Circular Metal Association entsteht
Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV) und der Verband Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM) haben den nächsten Schritt zur gemeinsamen Verbandsstruktur vollzogen. Am 11. Juni 2026 unterzeichneten beide Organisationen den Verschmelzungsvertrag. Damit ist die rechtliche Grundlage für die Circular Metal Association e. V. (CMA) geschaffen, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
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Mit der CMA entsteht einer der bedeutendsten und größten Verbände der Stahl- und Metallrecyclingbranche in Europa. Künftig soll der neue Verband als gemeinsame Stimme der Branche in Deutschland, auf europäischer Ebene und international auftreten.
Was der Verschmelzungsvertrag für BDSV und VDM bedeutet
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Die Unterzeichnung gilt als verbandsrechtlich zentraler Akt der Vereinigung. Rechtskräftig wird die Verschmelzung allerdings erst mit der Eintragung ins Vereinsregister. Dieser Schritt steht noch aus und ist nach Angaben der Verbände für die kommenden Wochen vorgesehen.
Bis zur Registereintragung führen BDSV und VDM ihre Tätigkeiten weiter unter den bestehenden Strukturen fort. Erst mit dem Vollzug der Eintragung erlöschen beide Verbände als eigenständige Rechtspersönlichkeiten. Alle Rechte, Pflichten und Mitgliedschaften gehen dann auf die Circular Metal Association über.
Circular Metal Association soll Branche breiter vertreten
Die CMA soll das gesamte Spektrum des Stahl- und Metallrecyclings unter einem Dach bündeln. Dazu zählen Sammlung, Aufbereitung, Handel und die Belieferung der metallverarbeitenden Industrie.
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Auch der Handel mit Neumetallen, Ferrolegierungen und Sondermetallen, den sogenannten Minor Metals, wird abgedeckt. Damit bündelt der Verband wirtschaftliche und fachpolitische Repräsentanz im deutschen Sekundärrohstoff- und Metallrecyclingsektor.
Auf europäischer Ebene soll die Vereinigung die Position der Branche gegenüber Institutionen wie dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission stärken. Auch in internationalen Branchenorganisationen wie Recycling Europe und dem Bureau of International Recycling (BIR) soll die CMA künftig eine Rolle spielen.
Murat Bayram, Präsident der Circular Metal Association, ordnet die Gründung entsprechend politisch und wirtschaftlich ein: „In einer Zeit globaler Umbrüche braucht Europa mehr Vertrauen in seine Unternehmen, mehr Raum für Innovation und starke, offene Rohstoffkreisläufe. Die CMA wird sich dafür einsetzen, dass Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen“
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Warum die Fusion als Signal für das Metallrecycling gilt
Die Vereinigung von BDSV und VDM ist nicht nur ein organisatorischer Schritt. Sie soll auch die Sichtbarkeit und den Einfluss der Branche erhöhen. Im Zentrum steht eine gemeinsame Interessenvertretung für Unternehmen entlang der Wertschöpfung des Stahl- und Metallrecyclings.
Andreas Schwenter, Vizepräsident der Circular Metal Association, betont: „Diese Fusion ist weit mehr als ein organisatorischer Zusammenschluss. Sie ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Branche. Mit der CMA vereinen wir die Kräfte zweier traditionsreicher Verbände und schaffen eine Organisation, die die gesamte Wertschöpfung des Stahl- und Metallrecyclings repräsentiert. Ich bin überzeugt, dass wir damit die richtige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit geben: mehr Schlagkraft, mehr Sichtbarkeit und mehr Einfluss für eine Branche, ohne die eine nachhaltige Industrie und echte Kreislaufwirtschaft nicht denkbar sind.“
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Wie es nach der Registereintragung weitergeht
Nach erfolgter Eintragung ins Vereinsregister nimmt die Circular Metal Association ihre Arbeit als vollständig rechtsfähiger Verband auf. Die operativen Strukturen, Serviceleistungen und Kommunikationskanäle der beiden Vorgängerverbände sollen anschließend in einem abgestimmten Prozess zusammengeführt werden.
Damit entsteht eine neue Verbandsstruktur, die Stahl- und Metallrecycling, Sekundärrohstoffe und Metallhandel in einer gemeinsamen Organisation bündelt.
• Was ist die Circular Metal Association? – Die Circular Metal Association ist der neue gemeinsame Verband von BDSV und VDM für Stahl- und Metallrecycling.
• Wann entsteht die Circular Metal Association rechtswirksam? – Rechtswirksam wird die Verschmelzung mit der Eintragung ins Vereinsregister, die für die kommenden Wochen vorgesehen ist.
• Welche Aufgaben übernimmt die Circular Metal Association? – Die CMA soll die Stahl- und Metallrecyclingbranche in Deutschland, Europa und international vertreten.
• Welche Bereiche deckt die Circular Metal Association ab? – Sie umfasst Sammlung, Aufbereitung, Handel, Belieferung der metallverarbeitenden Industrie sowie Neumetalle, Ferrolegierungen und Minor Metals.
• Was passiert mit BDSV und VDM nach Gründung der Circular Metal Association? – Mit der Registereintragung erlöschen BDSV und VDM als eigenständige Rechtspersönlichkeiten; Rechte, Pflichten und Mitgliedschaften gehen auf die CMA über.