BioNTech-Mitarbeiter arbeitet an Impfstoff

BioNTech und Siemens wollen ihre strategische Kooperation erweitern. - Bild: BioNTech SE 2020

Das Mainzer Biotechnologieunternehmen BioNTech und Siemens wollen ihre strategische Kooperation erweitern. So wollen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit beim schnellen Produktionsaus- und -aufbau für den Covid-19-Impfstoff intensivieren. BioNTech hatte bekanntgegeben, nach dem Vorbild des Marburger Werks und auf Basis ihrer Technologie weltweit neue Produktionsstätten für die Covid-19-Impfstoffproduktion aufbauen zu wollen, unter anderem eine Produktionsstätte in Singapur.

In Marburg hatte BioNTech mit Hilfe von Siemens in fünf Monaten eine bestehende Anlage für die Produktion des Impfstoffs umgebaut. Siemens wird im Rahmen der Kooperation die neuesten Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien für Produktionsstätten von BioNTech einbringen, unter anderem Design-, Simulations- und Engineering-Software sowie die Prozessleittechnik.

„Siemens und BioNTech arbeiten schon lange erfolgreich zusammen. BioNTech hat als erstes Unternehmen gemeinsam mit Pfizer einen neuen mRNA-Impfstoff auf den Markt gebracht. Unsere Technologien und unsere langjährige Erfahrung haben ihnen dabei geholfen, die Produktion in fünf Monaten statt einem Jahr umzubauen. Jetzt wollen wir diesen Erfolg gemeinsam auf andere Fertigungsstätten übertragen – und so den Covid-19-Impfstoff möglichst schnell weltweit verfügbar machen,“ sagt Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries.

Quelle: Siemens

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(Bild: Wolfilser - stock.adobe.com)

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