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Industrial Metaverse Conference 2026 – Wo die Industrie von morgen entsteht

Auf der "Industrial Metaverse Conference" am 10. und 11. Februar 2026 in München treffen sich Entscheider, Technologen und Vordenker der Industrie, um greifbare Wege ins Industrial Metaverse aufzuzeigen – von digitalen Zwillingen und Physical AI bis zur kollaborativen Wertschöpfung. Lernen Sie die Köpfe und Konzepte kennen, die diese technologische Evolution gestalten.

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Die deutsche Industrie steht an der Schwelle zu einer Revolution, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir produzieren, arbeiten und interagieren, grundlegend zu verändern: das Industrial Metaverse. Was dabei wirklich wichtig ist, erfahrenn Sie auf der Industrial Metaverse Conference in München.
Die deutsche Industrie steht an der Schwelle zu einer Revolution, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir produzieren, arbeiten und interagieren, grundlegend zu verändern: das Industrial Metaverse. Was dabei wirklich wichtig ist, erfahrenn Sie auf der Industrial Metaverse Conference in München.
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Die Industrial Metaverse Conference 2026 gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte für Industrievertreter, Digitalisierungsexperten und Technologieanbieter, die sich mit der nächsten Welle industrieller Transformation befassen. In einer Zeit, in der digitale Zwillinge, virtuelle Realitäten, künstliche Intelligenz und erweiterte Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette nicht mehr Zukunftsmusik sind, bietet die Konferenz ein fokussiertes Forum, um diese Entwicklungen zu verstehen, zu hinterfragen und in konkrete Strategien zu überführen.

Warum das Industrial Metaverse kein Buzzword bleibt

Das Industrial Metaverse verbindet physische Industrieprozesse mit digitalen, interaktiven und intelligenten Systemen. Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter, sicherer und flexibler zu gestalten – sei es durch synchronisierte Daten und Teams in Echtzeit, durch Virtualisierung komplexer Abläufe oder durch KI-gestützte Simulationen, die menschliche Expertise ergänzen. Diese Themen stehen im Zentrum der Konferenz und spiegeln die strategische Bedeutung wider, die das Konzept inzwischen für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft besitzt.

Fokus: Technologische Grundlagen und strategische Wertschöpfung

Die Agenda der zwei Konferenztage ist inhaltlich klar strukturiert und deckt die zentralen Herausforderungen und Chancen des Industrial Metaverse ab. Sie beginnt mit grundlegenden Impulsen zu Kerntechnologien und Potenzialen, führt über konkrete Anwendungsfälle bis hin zur Frage, wo und wie Unternehmen sinnvoll einsteigen können – ein Ansatz, der gerade für Anwender aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Fertigung und Produktion relevant ist.

Highlights aus dem Programm

Industrial Metaverse: Kerntechnologien und Potenziale: Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA / IFF – Universität Stuttgart) eröffnet die Konferenz mit einem tiefen Blick in die technologischen Grundlagen des Industrial Metaverse. Er zeigt auf, wie digitale Zwillinge, vernetzte Sensorik und KI-Elemente zur Basis für neue industrielle Ökosysteme werden.

Physical AI für Industrial Metaverse: Mathias Stach, Gründer und CEO von AURONIQ Robotics GmbH, beleuchtet, wie Physical AI als Bindeglied zwischen digitalen Modellen und realen Produktionsprozessen wirkt. Seine Perspektive ist praxisorientiert und skizziert, wie lernfähige Systeme Produktionsprozesse adaptiv steuern können.

Vom digitalen Zwilling zur skalierbaren Wertschöpfung: Christopher Unkauf (CEO Siemens Industry Software GmbH & VP DACH Strategic Markets) erläutert, wie digitale Zwillinge Organisationen in Richtung Geschwindigkeit, Ownership und Impact transformieren – ein Kernaspekt für Unternehmen, die flexiblere Produktionsnetzwerke anstreben.

Agentic, Physics und Physical AI im Industrieumfeld: Dr. Timo Kistner (NVIDIA) kombiniert technologische Tiefe mit strategischer Perspektive und zeigt, wie moderne KI-Architekturen physikalische Realität und digitale Modelle verschmelzen – ein Schlüsselelement für intelligente Fabriken.

Human Simulation als Erfolgsfaktor: Prof. Dr. Lars Fritzsche und Dr.-Ing. Daniel Wagner (BMW Group) setzen den Menschen in den Mittelpunkt: Simulationen, die menschliche Entscheidungen abbilden, gehören zu den entscheidenden Faktoren, um das Potenzial des Industrial Metaverse auszuschöpfen.

(Bild:  ImageFlow - stock.adobe.com)

Praxis im Fokus: Use Cases und kollaborative Ansätze

Neben den strategischen und technologischen Grundlagen legt die Industrial Metaverse Conference 2026 einen deutlichen Schwerpunkt auf die industrielle Praxis. Zahlreiche Vorträge zeigen, wie Unternehmen das Industrial Metaverse bereits heute nutzen, um Entwicklungs-, Planungs- und Produktionsprozesse messbar zu verbessern. Im Zentrum steht dabei stets die Frage, wie digitale Räume, Echtzeitdaten und intelligente Systeme Zusammenarbeit beschleunigen und Komplexität beherrschbar machen.

So gibt Oliver Geißel von der Mercedes-Benz AG Einblicke, wie kollaborative digitale Plattformen die Absicherung neuer Produktionskonzepte in Echtzeit ermöglichen. Durch gemeinsam nutzbare virtuelle Umgebungen lassen sich Planungszyklen verkürzen, Abstimmungsprozesse vereinfachen und Entscheidungen früher fundiert treffen – ein entscheidender Vorteil in hochkomplexen Produktionslandschaften.

Auch bei Schaeffler steht die Zusammenarbeit im Fokus. Dr.-Ing. Dennis Arnhold zeigt, wie das Industrial Metaverse Teams über Standorte, Disziplinen und Hierarchieebenen hinweg verbindet. Integrierte digitale Arbeitsräume schaffen Transparenz, fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und bilden die Grundlage für schnellere Innovationsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Einen weiteren praxisnahen Blick bietet der Beitrag von Dr. Bahram Torabi und Oliver Huther von der Sick AG. Sie erläutern, wie die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz und Industrial-Metaverse-Ansätzen neue Möglichkeiten in der industriellen Automatisierung eröffnet – etwa durch adaptive Systeme, die Prozesse nicht nur überwachen, sondern aktiv optimieren.

Eine zentrale technische Herausforderung adressieren Clarissa Hack (Spie Germany) und Steffen Kappes (Faro Europe): Damit digitale Zwillinge echten Mehrwert liefern, müssen sie aktuell bleiben. Ihr Vortrag „Keep the Twin Alive“ zeigt, wie sich Daten kontinuierlich erfassen, synchronisieren und in digitalen Modellen nutzbar machen lassen – eine Grundvoraussetzung für belastbare Simulationen und fundierte Entscheidungen.

Mit dem Thema kognitive Robotik erweitert Jens Fabrowsky von Neura Robotics den Blick auf autonome Systeme im Industrial Metaverse. Er zeigt, wie Roboter durch lernfähige Architekturen zunehmend selbstständig agieren, ihre Umgebung verstehen und sich flexibel an neue Anforderungen anpassen können – ein wichtiger Schritt hin zu wirklich intelligenten Produktionsumgebungen.

Die Bedeutung offener, interoperabler Strukturen beleuchtet Dr. Christian Mosch von der Industrial Digital Twin Association e. V. Er macht deutlich, warum offene Standards für digitale Zwillinge entscheidend sind, um unterschiedliche Systeme, Hersteller und Anwendungen im Industrial Metaverse sinnvoll miteinander zu vernetzen und langfristige Investitionssicherheit zu schaffen.

Abgerundet wird der Praxisblock durch den Beitrag von Jan Berner (Feynsinn / EDAG), der den Digital Thread als verbindendes Element in den Mittelpunkt stellt. Durchgängige Datenflüsse entlang des gesamten Produktlebenszyklus bilden demnach das Rückgrat des Industrial Metaverse – von der ersten Idee über Entwicklung und Produktion bis hin zu Betrieb und Service.

Gemeinsam zeigen diese Beiträge, dass das Industrial Metaverse längst kein theoretisches Zukunftsbild mehr ist, sondern in vielen Unternehmen bereits konkrete Mehrwerte liefert. Die Konferenz macht sichtbar, wie aus einzelnen Technologien integrierte Lösungen entstehen – und wie Zusammenarbeit, Daten und intelligente Systeme zur neuen Grundlage industrieller Wertschöpfung werden.

Warum Sie teilnehmen sollten

Die Industrial Metaverse Conference ist weit mehr als eine Fachveranstaltung: Sie ist ein Treffpunkt für Entscheider und Praktiker, die die digitale Transformation ihrer Industrieunternehmen aktiv gestalten wollen. Hier treffen sich Experten aus großen OEMs, Technologieführern, Forschungseinrichtungen und innovativen Mittelständlern, um konkrete Ansätze, messbare Vorteile und interoperable Lösungen zu diskutieren.

Die Veranstaltung liefert nicht nur strategische Perspektiven, sondern bietet praxisnahe Einblicke, wie industrielle Metaverse-Technologien bereits heute Effizienz steigern, Komplexität beherrschbar machen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen – von der virtuellen Inbetriebnahme bis zur kollaborativen Planung entlang globaler Wertschöpfungsketten.

In einer Phase, in der globale Märkte schneller, vernetzter und digitaler werden, bietet die Konferenz eine seltene Gelegenheit für intensive Auseinandersetzung mit einem Thema, das mittelfristig zum Standard industrieller Wertschöpfung gehören wird.

Anmeldung, Programm und Co: Die wichtigsten Informationen

  • Was: Industrial Metaverse Conference 2026 – Fachkonferenz zur industriellen Anwendung von Digital Twins, KI, Simulation, XR und kollaborativen Metaverse-Technologien
  • Wann: 10. und 11. Februar 2026
  • Wo: SZ-Hochhaus Hultschiner Straße 8, 81677 München
  • Thematische Schwerpunkte:
  • - Industrial Metaverse als strategische Industrieplattform
    - Digitale Zwillinge und Digital Thread
    - Physical AI, Agentic AI und kognitive Robotik
    - Kollaboration, Simulation und virtuelle Inbetriebnahme
    - Offene Standards und interoperable Ökosysteme
    - Praxis-Use-Cases aus Automobilindustrie, Maschinenbau und Automatisierung

  • Teilnehmerkreis: Entscheider und Fachverantwortliche aus Industrie, Produktion, Engineering, Automatisierung, IT, Digitalisierung sowie Technologieanbieter und Forschungseinrichtungen

FAQ – Industrial Metaverse Conference 2026

Was ist das Industrial Metaverse? - Ein technologisches Ökosystem, das physische Industrieprozesse mit digitalen Modellen, KI, AR/VR und kollaborativen Plattformen verbindet – zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Flexibilität.

Für wen ist die Konferenz relevant? - Für Entscheider in Produktion, Automatisierung, Digitalisierung, IT, Engineering sowie für Technologie- und Innovationsverantwortliche.

Welche Themen werden behandelt? - Kerntechnologien wie digitale Zwillinge und Physical AI, kollaborative Wertschöpfung, Datenmanagement, Praxis-Use-Cases und strategische Einstiegspunkte.

Wie profitieren Teilnehmer konkret? - Durch praxisnahe Vorträge, Best Practices, Networking mit Experten und Einblicke in reale Anwendungsfälle sowie technologische Trends.

Wer spricht auf der Veranstaltung? - Hochkarätige Vertreter aus Industrie und Forschung, unter anderem von Fraunhofer IPA, Siemens, NVIDIA, BMW, Mercedes-Benz und SICK AG.