Das Ende des Zeitalters der fossilen Brennstoffe ist in Europa noch nicht in Sicht. Wie eine Statista-Studie zeigt, gibt es einerseits noch eine Reihe von Staaten, die Strom zu einem sehr großen Anteil aus Kohle erzeugen. Andererseits haben noch immer nicht alle Länder ein Datum zum Ausstieg aus der Kohleförderung bekannt gegeben.

Das gilt insbesondere für die Länder, die einen hohen Kohlestrom-Anteil aufweisen. Deutschland liegt im oberen Viertel des Ländervergleichs, hinter Ländern wie Polen, Tschechien, Griechenland und Bulgarien. Der Kohleausstieg wird von der Regierung entsprechend den Empfehlungen der Kohlekommission für das Jahr 2038 angepeilt.

Märkte und Handel für den deutschen Maschinenbau

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Was sagt die Wissenschaft?

Wissenschaftlicher fordern eine Abkehr von der Stromerzeugung durch Kohle. Die Verhinderung eines für die Menschheit gefährlichen Klimawandels könne nur durch einen vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe erreicht werden.

Strom aus erneuerbaren Energien sei zudem billiger zu produzieren als Strom aus fossilen Brennstoffen – wenn man die Folgekosten durch Gesundheits- und Klimaschäden berücksichtige.

In Polen etwa leiden viele Menschen gesundheitlich an den Folgen der hohen Luftverschmutzung. Eine zeitnahe Abkehr vom Strom aus Kohle ist trotzdem nicht in Sicht. Ein Grund dafür ist, dass an der Kohleförderung Jobs in fünfstelliger Höhe hängen.

Die weltweite Kohleproduktion ist zuletzt wieder gestiegen. Rund 8 Milliarden Tonnen Kohle wurden 2018 gefördert. Zum Anstieg beigetragen haben Länder wie China, Russland und die USA. In Deutschland geht der Abbau von Stein- und Braunkohle schon seit Jahrzehnten zurück.

Mindestlöhne in der EU: So groß sind die Unterschiede

Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die gesetzlichen Brutto-Mindestlöhne pro Monat in diesen 22 EU-Ländern variieren enorm. Zwischen dem Gehalt des letzten und des ersten Platzes liegen Welten. Oder um es in Zahlen auszudrücken: 1.738 Euro. Zum Ländervergleich!